Die Kulturkirchen in der hannoverschen Landeskirche sollen weiter gefördert werden. Das hat heute die große Mehrheit der Landessynode, also des Kirchenparlaments, beschlossen. Das entsprechende Programm, zu dem auch das Literaturhaus St. Jakobi gehört, wird in der jetzigen Form bis 2026 fortgesetzt. Die Kulturkirchen seien Orte, die kirchliches Leben verdichteten und christlichen Glauben schärften, indem sie beides ins Gespräch brächten mit zeitgenössischer Kunst und Kultur.
Für die Förderung soll noch in diesem Jahr ein Wettbewerb ausgeschrieben werden, von dem allerdings St. Jakobi explizit ausgenommen ist, weil es dort ein tragfähiges gemeinde- und personenunabhängiges Konzept und ein klares Alleinstellungsmerkmal gebe, so die Synodale Marianne Gorka. Sie betonte zugleich, dass mit dieser gesonderten Förderung keiner anderen Kulturkirche Mittel fehlen werden.
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Der Verband Bildung und Erziehung fordert von der Landesregierung einen längerfristigen Plan für die Schulen in der Zeit zwischen Anfang und Ende Januar, wenn die Zwischenzeugnisse verteilt würden. Die Kultusminister der Länder drückten sich weiter um klare Aussagen herum, wie es mit den Schulen weitergehen solle, so der niedersächsische Landesvorsitzende Franz-Josef Meyer. Was bisher als Beschlussvorlagen zusammengetragen wurde, sei enttäuschend - so werde weiter den Kommunen und Gesundheitsämtern überlassen, welche Maßnahmen vor Ort bei Infektionsfällen angeordnet werden. Zur Definition, was denn "Infektionshotspots" seien, gebe es ebenfalls keine klaren Aussagen.
Es brauche zu Quarantäneregelungen und Infektionsschutzmaßnahmen nachvollziehbare Regelungen, so Meyer weiter. Das gehe nur bei landesweit einheitlicher Vorgehensweise, die man bisher vermisse. Es dürfe nicht sein, dass jedes Gesundheitsamt für sich selbst definiere, wann ein Quarantänefall eintrete und wer dann betroffen sei. Das könne man niemandem erklären und führe zu Unmut und Unverständnis.
Zugleich lobte der VBE die nun beschlossene Vorverlegung der Weihnachtsferien mit einer zusätzlich möglichen Verlängerung um zwei Tage als fundierte Vorquarantäne. Dies sei zu begrüßen, wenn ausreichend Möglichkeiten zur Betreuung der Kinder gewährleistet würden. Die Landesregierung hatte am Dienstag bekannt gegeben, dass die Ferien nun schon am 21.12. starten und - auf Antrag - sogar auf den 17. und 18.12. ausgeweitet werden können.
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Auch in Hildesheim beteiligen sich verschiedene Institutionen an der Kampagne "Orange the World", die heute gestartet ist. Sie wurde 1991 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und soll ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen. Dazu werden bis zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember markante Gebäude in orangefarbenes Licht getaucht und das Thema in verschiedener Form öffentlich angesprochen. In Hildesheim nimmt unter anderem die HAWK teil, hier wird in Hildesheim das Raumlabor auf dem Weinbergcampus angestrahlt, und der Zonta-Club beleuchtet das Stadttheater.
Der Soroptimist Club Hildesheim wird ebenfalls Gebäude anstrahlen und darüber hinaus in vielen Geschäften in Stadt und Landkreis Infoflyer und Plakate verteilen. Seine Präsidentin Christiane Kressmann sagte, es sei unheimlich wichtig, auf das Thema Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen. So zeigten Studien, dass etwa jede dritte Frau in ihrem Leben Opfer von körperlicher und/oder sexueller Gewalt wird - und die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen würden das Problem noch verschlimmern.
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Unbekannte Täter haben zwischen Montagabend und Dienstagfrüh im Fasanenweg in Algermissen einen weißen BMW 430d gestohlen. Der Wagen, der ein Keyless-Go-System und ein Hildesheimer Kennzeichen hat, war laut Bericht vor einem Wohnhaus abgestellt. Mögliche Zeugen der Tat werden gebeten sich bei der Polizei Hildesheim unter Telefon 0 51 21 - 939 115 zu melden.
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Schülervertretungen aus ganz Niedersachsen haben in einem offenen Brief den Wechsel in das so genannte "Szenario B" an weiterführenden Schulen bis zu den Weihnachtsferien gefordert. Der Brief ging an Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD), das Szenario B bedeutet geteilte Klassen mit wechselndem Unterricht in der Schule und zuhause.
Man begrüße grundsätzlich das Bestreben, den Präsenzunterricht für alle aufrechtzuerhalten, teilte der Landesschülerrat heute mit. In der Praxis jedoch erwiesen sich dafür erdachte Konzepte häufig als realitätsfern. Daher sei der Wechsel zu teilweisem Präsenz- und teilweisem Heimunterricht sinnvoll. Die breite Unterstützung von Schülervertretungen aus Landkreisen und Schulen in ganz Niedersachsen zeige dabei deutlich, dass die Verunsicherung weit verbreitet und das Unverständnis für den aktuellen Kurs groß sei, so die stellvertretende Schülerrats-Vorsitzende, Marike Leder. Dieser Verunsicherung wolle man beikommen und so für einen beruhigteren Schulalltag sorgen.
Das Szenario B stelle unterschiedliche Jahrgänge vor unterschiedliche Probleme, hieß es weiter. Deshalb fordere man den Wechsel nur für die weiterführenden Schulen, und selbst dort müsse noch einmal unterschieden werden. Die Schülervertreter fordern vom Land, die Betreuung der jüngeren Jahrgänge an den Tagen des Zu-Hause-Lernens so zu organisieren, dass kein Elternteil wegen der schulischen Situation des Kindes zu Hause bleiben muss.
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