Die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK) plant in Zusammenarbeit mit 15 Unternehmen, mehrere Verfahren zur Standortanalyse von Stadtbäumen auf Herz und Nieren zu prüfen. Große Bäume in Städten fördern die Artenvielfalt und reinigen die Luft. Durch Stressfaktoren wie Trockenheit oder Schadstoffe würden sie jedoch geschwächt, erklärt Franz-Peter Heidenreich, Referent für Kreislaufführung und Bautechnik der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Daher müssten alte Bäume viel früher durch junge ersetzt werden, die wiederum aber weniger leisten.
Ausschlaggebend für gesunde Bäume sei die Qualität des Standortes, die in Städten häufig schlecht sei, so Heidenreich. Zwar existierten Maßnahmen, um die Standortqualität zu verbessern, hier fehle aber ein wissenschaftlicher Nachweis hinsichtlich Wirksamkeit oder Nachhaltigkeit. Diesen will nun das Team der HAWK um Projektleiter Prof. Dr. Thorsten Gaertig liefern. Die DBU fördert das Projekt fachlich und finanziell mit 355.000 Euro.
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Nach Jahren der Vorbereitung und Planung soll es nun mit den städtebaulichen Maßnahmen in der Nordstadt und im Stadtfeld losgehen. Bis 2025 werden in der Nordstadt insgesamt gut 5,9 Millionen Euro und im Stadtfeld gut 3,9 Millionen Euro investiert, teilt die Stadt Hildesheim mit. Möglich machen dies Zuschüsse aus dem Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“, vormals „Soziale Stadt“.
Mit den ersten Maßnahmen konnte schon begonnen werden. So wird im Stadtfeld in den kommenden Monaten ein neuer Spiel- und Bolzplatz entstehen. Die Gestaltung des Spielplatzes ist gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen vor Ort entwickelt worden. Nach Fertigstellung wird die Pflege vom Verein Arbeit und Dritte Welt übernommen. Im zweiten Fördergebiet, der „Nördlichen Nordstadt“, rollen bereits seit Anfang April die Bagger. Dort haben die Sanierungsarbeiten auf dem Außengelände des neuen Go20-Zentrums im Bischofskamp begonnen, wo ein Außengelände für die Kita entstehen soll.
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Eike Karpinski (22) aus Hildesheim ist einer der besten Auszubildenden im Maler- und Lackiererhandwerk. Zusammen mit einhundert Auszubildenden in Deutschland, wurde er für seine guten Leistungen in der Berufsschule und im Betrieb von der gemeinnützigen Sto-Stiftung ausgezeichnet.
Im Wettbewerb „Du hast es drauf – zeig‘s uns!“ der Stiftung werden seit 2012 jedes Jahr die einhundert bundesweit besten Maler- und Lackierer-Azubis mit Werkzeugkoffern und Fachliteratur im Gesamtwert von je 1.000 Euro belohnt. Damit seien sie bestens für die anstehenden Gesellenprüfungen ausgestattet, teilt die Stiftung mit. Karpinski absolviert seine Ausbildung derzeit bei der Firma GEBOtherm und an der Walter-Gropiius-Schule. Im Herbst will er seine Gesellenprüfung ablegen und nach ein paar Jahren Berufserfahrung seine Meisterprüfung machen.
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Die Pflegekammer Niedersachsen hält in der Corona-Krise einen bundesweiten Pflegegipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für erforderlich. Wieder einmal werde deutlich, dass die Autoindustrie scheinbar wichtiger sei als die Arbeit der Pflegenden, kritisierte Kammerpräsidentin Nadya Klarmann. Sie bezog sich dabei auf die laufenden Beratungen der Kanzlerin und Minister mit den Chefs der Autokonzerne.
Klarmann beklagte, dass viele Länderchefs sich bereits dafür ausgesprochen hätten, Käufern von Neuwagen einen Bonus zu zahlen. In der Pflege sei man weniger spendabel. Vielen Pflegekräften werde sogar die geplante Corona-Prämie als Anerkennung für ihre Leistungen während der Pandemie vorenthalten. Viele Arbeitgeber könnten sich die geplanten Bonuszahlungen in den Pflegeberufen nicht leisten, sagte Klarmann. Sie sieht daher das Land Niedersachsen in der Verantwortung.
Die Pflegekammer Niedersachsen ist mit 90.000 obligatorischen Mitglieder die bisher dritte und größte ihrer Art in Deutschland.
sk
Mit einer Online-Umfrage will der evangelische Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt beleuchten, wie leerstehende Geschäfte sich auch künftig als "Kirchen auf Zeit" nutzen lassen. In den vergangenen anderthalb Jahren habe es fünf der sogenannten Pop-up-Kirchen in Hildesheim und Sarstedt gegeben, teilte eine Sprecherin des Kirchenkreises mit. Das Angebot hatte an ungewöhnlichen Orten in der Stadt Gäste für eine begrenzte Zeit unter anderem mit Andachten, Workshops, Gesprächen oder Konzerten gelockt. So konnten Menschen erreicht werden, die sonst kaum in die Kirche gingen, sagte Projektleiterin Nele Gittermann.
Wer in einer "Pop-Up-Kirche" zu Gast war, kann auf der Webseite "https://popupkirche.com" seine Meinung darüber hinterlassen. Die Ergebnisse der Auswertung sollen in einer Dokumentation Ende des Jahres veröffentlicht werden.
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