Das katholische Bistum Hildesheim stellt während der Corona-Krise weitere 70.000 Euro für Menschen in Not zur Verfügung. Das finanzielle Volumen des Bernward-Hilfsfonds werde von aktuell 91.000 Euro auf 161.000 Euro erhöht, teilte das Bistum mit. Mit dem Fonds soll Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind, möglichst unbürokratisch geholfen werden.
Der aus Spenden finanzierte Fonds helfe Betroffenen unter anderem bei Überschuldung, Arbeitslosigkeit, übermäßigen Energiekosten oder bei Krankheits- und Pflegekosten, hieß es. Mit Blick auf die besonderen Herausforderungen der Corona-Krise rief Generalvikar Martin Wilk zu weiteren Spenden auf.
Zusätzlich widmen die fünf katholischen Hochschulgemeinden im Bistum den Angaben zufolge ihre Veranstaltungs-Etats um. Mit dem Geld sollen vor allem Studierende unterstützt werden, die von den Folgen der Corona-Krise betroffen sind.
sk
Im Hildesheimer Rathaus wird jetzt mit einem Scanner überprüft, ob sich BesucherInnen an die Maskenpflicht halten. Der Maskenscanner stammt vom Hildesheimer Start up-Unternehmen „Maske? Danke!“, teilt Stadtpressesprecher Dr. Helge Miethe mit. Daran beteiligt sind Gründer Henning Thöle und Dominik Groenen von der Orangery.
Das System sei nicht nur die Lösung für die Überwachung der Einhaltung der Maskenpflicht ohne Sicherheitspersonal, sondern auch ein erneuter Beweis dafür, welch innovative Ideen die Orangery in Hildesheim hervorbringt, so Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer.
Das „Maske? Danke!“-System besteht aus einem Tablet, einer App und einem Aufsteller, der im Eingangsbereich von öffentlichen Räumen platziert wird. Es erkennt per Video, ob eine Person eine Maske trägt oder nicht. Der Besucher erhält dann eine entsprechende Rückmeldung. Es würden keine persönlichen Daten erhoben, betont das Unternehmen. Das Systems kommt ebenfalls in der Stadtbibliothek zum Einsatz.
sk
Der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax, Hildesheims Bischof Heiner Wilmer, hat Alternativen zur atomaren Abschreckungspolitik gefordert. Er habe die Erwartung, dass die Bundesregierung innerhalb der Nato einen Prozess anstoße, der ernsthaft nach Alternativen zur nuklearen Abschreckung suche, sagte Wilmer in Berlin. Er warnte zugleich vor deutschen Alleingängen. Damit bezog er sich auf eine Forderung des SPD-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Rolf Mützenich, alle US-Atomwaffen aus Deutschland abzuziehen.
Zur Begründung hatte der SPD-Fraktionschef vor allem auf die neue Nuklearstrategie von US-Präsident Donald Trump verwiesen. Dieser hatte erklärt: Atomwaffen seien Waffen, mit denen man Kriege führen könne. Das Eskalationsrisiko sei damit unüberschaubar geworden, so Mützenich.
Justitia et Pax setzt sich weltweit für Frieden und Gerechtigkeit ein. Die Kommission wird von der katholischen Deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken getragen. 2019 veröffentlichten sie ein Positionspapier zur Ächtung von Atomwaffen.
sk
Die Polizei hat am späten Montagabend einen BMW-Fahrer gestellt, der mit teilweise 220 Stundenkilometern durch den Landkreis vor einer Verkehrskontrolle geflüchtet war. Eine Streifenbesatzung hatte den BMW im Harsumer Ortsteil Hönnersum routinemäßig kontrollieren wollen, als der Fahrer unvermittelt flüchtete. Bei der anschließenden Verfolgungsfahrt durch Borsum und auf der B 494 war der Fahrer teilweise mit einer Geschwindigkeit von 220 Stundenkilometern unterwegs. Er überfuhr ein Stoppschild und eine rote Ampel.
Mehrere Streifenwagen und ein Polizeihubschrauber wurden zur Unterstützung angefordert. In Asel schließlich wurden sowohl das Fahrzeug als auch die drei Insassen, zwei 21-Jährige und ein 23-Jähriger aus Hildesheim, gestellt. Alle drei Männer standen unter Alkoholeinfluss. Ihnen wurden Blutproben entnommen. In den nun folgenden Ermittlungen soll festgestellt werden, wer das Fahrzeug gesteuert hat.
sk
Das Niedersächsische Innenministerium hat im Rahmen der Corona-Lockerungen auch die Öffnung von Sportanlagen im Freien bekannt gegeben. In diesen schweren Zeiten wieder auf die vertrauten Sportanlagen gehen zu können, um Sport zu treiben, werde helfen, den Mut nicht zu verlieren, sagte Innenminister Boris Pistorius.
Von herausragender Bedeutung bei der schrittweisen Öffnung ist die Einhaltung der Hygienevorschriften. Nur, wenn dies gelinge, werde die Öffnung von Dauer sein, so Pistorius weiter. Das sei auch Voraussetzung für eine Öffnung der Sporthallen.
Ab dem 6. Mai darf auf öffentlichen und privaten Sportanlagen im Freien kontaktloser Sport betrieben werden. Die Umkleiden und Duschen sowie Vereinsheime und Gastronomie bleiben weiterhin geschlossen.
sk
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