Die Zahl der Verdachtsfälle auf Kindeswohlgefährdung ist in Niedersachsen 2016 um 15 Prozent gestiegen. Örtliche Jugendämter hätten 2016 in 10.220 Fällen sogenannte Gefährdungseinschätzungen vorgenommen, teilte das Landesamt für Statistik mit. 2015 habe es 8.862 Verfahren gegeben.
Jugendämter müssten die Situation in einer Familie überprüfen, wenn Anhaltspunkte vorlägen, dass das Kind oder der Jugendliche körperliche, geistige oder seelische Schäden erlitten habe oder diese mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten seien. In über 1200 Fällen sei akute eine Gefährdung festgestellt worden, etwa durch Vernachlässigung oder körperliche Misshandlung. Sichtbare Hilfe- und Unterstützungsbedarf lag in über 3600 Fällen vor.
sk
Das historische Gebäude Choralei im Brühl erhält eine umfangreiche Fassadensanierung. Laut Mitteilung machten witterungsbedingte Schäden diesen Schritt notwendig. Nach den Instandsetzungsarbeiten soll die Fassade mit einer schützenden Schlämme überzogen werden.
Zusätzlich zu den Außenarbeiten werden notwendige Brandschutzmaßnahmen vorgenommen. Dazu gehöre auch die Wiederherstellung einer historischen Türöffnung auf der Westseite des Gebäudes.
Die Arbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten der Sanierungsarbeiten belaufen sich auf 235.000 Euro.
kk
Der Hildesheimer Stadtrat hat eine Resolution verabschiedet, in der die Beibehaltung des derzeitigen Stundentakts bei den ICE-Verbindungen in Hildesheim gefordert wird. Sie richtet sich insbesondere an das Bundesverkehrsministerium und die Deutsche Bahn. Vor einigen Tagen waren Vorüberlegungen bekannt geworden, den ICE-Takt auf der Strecke Frankfurt-Berlin künftig zweistündig zu machen. Hintergrund dürften auch die neuen Schnellverbindungen von Frankfurt und München über Erfurt nach Berlin sein.
Diese Vorüberlegungen haben in der gesamten Region für Aufsehen gesorgt – insbesondere in den ebenfalls betroffenen Städten Göttingen, Braunschweig und Wolfsburg. Mittlerweile formiert sich deshalb in der Sache eine breite Front aus Politik und auch Wirtschaft. Hildesheims Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer sagte im Rat, man müsse sich von Anfang an gegen solche Pläne wehren – über so etwas dürfe in Berlin gar nicht erst nachgedacht werden.
fx
Der Fachautor Claus Fussek hat die Zustände in deutschen Pflegeeinrichtungen scharf kritisiert. Er habe häufig den Eindruck, dass sie zu rechtsfreien Räumen geworden wären, sagte er in einem Interview im Deutschlandfunk. Man wisse seit Jahrzehnten von der prekären Situation vieler Heime. Dazu zählten Unterbesetzung, Überlastung, aber auch Mobbing. Dass aber niemand etwas von Vorfällen wie der Tötungsserie durch den Pfleger Niels H. mitbekomme, halte er nicht für möglich. Die Pflege müsse zur Schicksalsfrage der Nation gemacht werden, so Fussek. Er rief die Mitarbeiterschaft von Heimen auf, ihr Schweigen über ihre Arbeitssituation zu beenden.
Der Fall Niels H. beschäftigt derzeit Polizei und Staatsanwaltschaft in Oldenburg. Der Pfleger soll von 2000 bis 2005 mindestens 90 Menschen getötet haben, in denen er ihnen Medikamente spritzte, die dann ein Herzversagen oder den Kreislaufkollaps auslösten. Für sechs bekannte Fälle war er bereits zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden.
fx
Die Handbikerin Christiane Reppe darf jetzt doch bei der Rad-Weltmeisterschaft in Südafrika starten. Wie der Deutsche Behindertensportverband mitteilt, hätten die Verantwortlichen eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Der Verbund hatte die Gold-Favoritin nicht zeitgerecht angemeldet, so dass ihre Teilnahme zunächst ausgeschlossen schien. Bei der Ausnahmegenehmigung sei berücksichtigt worden, dass der Fehler nicht bei Reppe selbst lag, so der Bundesverband.
Der scheinbare Ausschluss von der WM hatte beim niedersächsischen Landesverband für Empörung gesorgt: Der Sportlerin wären damit nicht nur mögliche Siegprämien verloren gegangen, auch Sponsoren wären dadurch ausgeblieben.
fx
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