Das Landgericht Hildesheim hat gestern zwei Männer und eine Frau zu jahrelangen Haftstrafen verurteilt. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass das Trio im Dezember in Gronau einen Bekannten gegen seinen Willen festgehalten und körperlich sowie sexuell schwer misshandelt hat. Die Männer wurden zu sieben Jahren und zwei Monaten sowie acht Jahre Haft verurteilt, die Frau zu achteinhalb Jahren. Die Urteile fielen wegen besonders schwerer Vergewaltigung, gefährlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung. Außerdem wurde eine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt verfügt: Alle drei sind alkoholkrank.
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Im Fall der Missbrauchsvorwürfe gegen einen Lehrer der Marienschule hat jetzt die Staatsanwaltschaft Hildesheim das Bistum kritisiert. Es geht dabei um die Veröffentlichung des Falles durch eine Pressemeldung, bevor die polizeilichen Ermittlungen begonnen haben. Dies sei nicht gut für die Arbeit der Polizei, sagte die Sprecherin Christina Pannek dem NDR. Für den Lehrer gelte derzeit die Unschuldsvermutung.
Das Bistum hatte am Dienstagmorgen in einer Pressemeldung bekanntgegeben, Strafanzeige gegen den Lehrer gestellt zu haben, nachdem dieser im Gespräch mit dem Generalvikariat die Vorwürfe gegen ihn zugegeben hatte. Bei den Vorwürfen sexuellen Missbrauchs gegen Geistliche war dem Bistum in der Vergangenheit vorgeworfen worden, nicht schnell und ausführlich genug zu informieren.
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Die Zahl der Suizidversuche von Asylbewerbern ist in Niedersachsen in den vergangenen Jahren offenbar stark angestiegen. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" schreibt, hätten die Behörden im vergangenen Jahr aus 13 Kommunen 50 versuchte Selbsttötungen gemeldet - drei Menschen seien gestorben. Die Zahlen stammten aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der FDP-Landtagsfraktion. Im Jahr 2015 habe es 19 Suizidversuche gegeben. Insgesamt hätten auch nur 47 Kommunen überhaupt entsprechende Zahlen geliefert. Auch aus Bayern war zuletzt eine steigende Tendenz der Suizidversuche gemeldet worden: Dort hatte sich deren Zahl im vergangenen Jahr mit 162 Vorfällen binnen weniger Jahre mehr als verdreifacht.
Die Organisation "Pro Asyl" beklagte in dem Zeitungsbericht, die psychische Verfassung von Asylsuchenden werde immer prekärer. Viele seien traumatisiert, und nun komme eine zermürbende Situation voller Unklarheit in Deutschland dazu. Der niedersächsische FDP-Innenpolitiker Jan-Christoph Oetjen forderte eine Meldepflicht für Suizidversuche von Flüchtlingen, damit sich das Land ein Gesamtbild machen und gegebenenfalls gegensteuern könne. Die Menschen befänden sich in der Obhut des Staates - da müsse der Staat auch wissen, was mit ihnen geschehe, so Oetjen.
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Das digitale Lernen ist am morgigen Donnerstag Thema einer Veranstaltung im Hildesheimer Kreishaus. Der Bildungsexperte Prof. Dr. Peter Struck aus Hamburg spricht unter anderem über die Frage, ab welchem Alter Kinder den Umgang mit digitalen Geräten und Medien lernen sollten. Sein Vortrag richtet sich vor allem an Schulleitungen, aber auch andere Interessierte sind willkommen. Eingeladen sind unter anderem der Kreiseltern- und der Kreisschülerrat. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr im Großen Sitzungssaal des Kreishauses, im Anschluss an den Vortrag soll es eine Diskussionsrunde geben.
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Menschen mit Wohnsitz in Hildesheim haben jetzt freier Eintritt in die Ausstellungen der „Musei Civici“ in der italienischen Partnerstadt Pavia. Wie die Stadt Hildesheim mitteilt, sei dies eine besondere Einladung von Pavias Bürgermeister Massimo Depaoli, um den kulturellen und touristischen Austausch zu fördern. Man müsse dafür nur den Personalausweis am Eingang vorzeigen. Die Museen sind in einem alten Schloss untergebracht und zeigen unter anderem eine archäologische Sammlung, eine Schule der Malerei und eine Dauerausstellung mit modernen Skulpturen.
Von Seiten der Stadt Hildesheim hieß es, man freue sich über das Angebot und hoffe, dass viele Bürgerinnen und Bürger bei einem Besuch Pavias davon Gebrauch machen werden.
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