Die Universitäten und Hochschulen aus der Region Hannover-Hildesheim vertiefen ihre Zusammenarbeit mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund. Eine entsprechende Vereinbarung wurde jetzt unterzeichnet.
Damit wird eine neue Kooperationsstelle eingerichtet. Sie soll den Wissenstransfer und die Vernetzung zwischen Hochschulen, Wirtschaft, Gewerkschaft und Politik zu fördern. Die Beteiligten fordern zugleich eine Investitionsoffensive des Landes Niedersachsen für die Hochschul-Modernisierung – im Gegensatz zu derzeitigen Sparrunden.
Der Hildesheimer Uni-Präsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich unterstrich die Bedeutung von Forschung und wissenschaftlicher (Aus-)Bildung für Niedersachsens Zukunft. Diese sei durch den enormen Sanierungsstau und globale Minderausgaben ernsthaft gefährdet.
Sein Amtskollege Dr. Marc Hudy von der HAWK betonte, dass Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit weiter gestärkt und die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung intensiver ausgebaut werden müssten - noch immer würden die Bildungschancen eines Kindes zu sehr von der sozialen Herkunft abhängen.
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Das Land Niedersachsen hat seinen Kulturetat für 2021 vorgestellt. Diesem zufolge sollen insgesamt 7,5 Milliarden Euro in die Bereiche Kita, Schule und berufliche Bildung fließen. Das sind 350 Millionen Euro mehr, als im Jahr zuvor. Der Kulturhaushalt umfasst damit einen Anteil von 20,9 Prozent am Gesamthaushalt.
Der weitere Aufwuchs im Kultusetat zeige, dass Bildung in Niedersachsen höchste Priorität habe, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne. In dem Entwurf sind 1,6 Milliarden Euro allein für die frühkindliche Bildung vorgesehen. Zudem sollen 2.500 Lehrerstellen für allgemein bildende Schulen geschaffen werden. Das Schulbudget für Vertretungslehrkräfte an berufsbildenden Schulen liegt 2021 bei 11 Millionen Euro. Damit sollen diese flexibel auf erhöhten Personalbedarf reagieren und zusätzliche Lehrkräfte einstellen können.
sk
Die Zahl der Arbeitslosen ist im Bezirk der Agentur Hildesheim - den Kreisen Hildesheim und Peine - im letzten Monat etwas gesunken. Laut Statistik gab es Ende September 14.106 Arbeitslose und damit 666 weniger als im August - der erste Rückgang seit Beginn der Coronakrise. Die Arbeitslosenquote lag damit bei 6,4 Prozent.
Die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hildesheim, Evelyne Beger, sagte, der Rückgang der Arbeitslosigkeit sei vorrangig auf saisonale Gründe zurückzuführen. Etliche Unternehmen erhöhten nach der Sommerpause wieder ihre Produktion und benötigten dafür neues Personal. Diese Entwicklung mache aber auch deutlich, dass die Arbeitgeber wieder
etwas zuversichtlicher in die Zukunft schauen und der Bedarf an Arbeitskräften trotz Corona wieder langsam ansteige, so Beger weiter.
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Der Landkreis Hildesheim hat Überlegungen verworfen, bei einige Schulen im Kreisgebiet gestaffelte Anfangszeiten einzuführen. In einer Mitteilung heißt es, derzeit gebe es viel Kritik, weil wegen der Platznot in den Bussen morgens der Sicherheitsabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden könne.
Die Kreisverwaltung hatte deshalb besonders schülerstarke Schulen in eigener Trägerschaft angeschrieben. Die KGS Gronau, die IGS Bad Salzdetfurth, die Michelsenschule und das Gymnasium Himmelsthür wurden gebeten, die Möglichkeiten unterschiedlicher Anfangszeiten von 7:30 Uhr bis 10:30 Uhr zu prüfen. Am Ende habe eine Prüfung jedoch ergeben, dass der erzielbare Effekt "sehr überschaubar wäre". Eine nennenswerte Entzerrung der Schülerströme und Entlastung der Busse würden nicht erreicht. Da Aufwand und Nutzen in einem erheblichen Missverhältnis stehen, sei entschieden worden, die ausgearbeiteten Pläne nicht umzusetzen.
Schulamtsleiter Karl-Heinz Brinkmann sagte, er könne den Unmut besorgter Eltern zwar verstehen, das Dilemma aber nicht lösen. Der Kreis habe keine wirklichen Handlungsoptionen. Wollte man den Mindestabstand einhalten, wäre die vier- bis fünffache Anzahl an Fahrzeugen erforderlich - diese gebe es aber ebenso wenig wie die dafür notwendigen BusfahrerInnen. Deshalb weise der Landkreis noch einmal ausdrücklich auf die Verpflichtung hin, in Bussen und Bahnen und an den Haltestellen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
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Die Polizei hat gestern Nachmittag auf der Hauptstraße in Söhlde eine stark betrunkene Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen. Laut Mitteilung war sie im Verkehr durch ihre unsichere Fahrweise aufgefallen. Bei der Kontrolle stellten die Beamten Alkoholgeruch fest - die 35-Jährige sagte, sie habe vor der Fahrt zwei Gläser Sekt getrunken. Ein Alkotest ergab dann ein Wert von 3,59 Promille. Sie wurde dann für eine Blutentnahme nach Hildesheim ins Krankenhaus gebracht. Ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet.
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