Handball-Drittligist Eintracht Hildesheim hat das Karriereende seines Spielers Chris Meiser bekannt gegeben. Der 27-Jährige habe sich aus gesundheitlichen Gründen dazu entschieden: Er hatte sich im Frühjahr 2018 das Kreuzband gerissen und war seitdem nicht völlig genesen. Dies und ein zusätzlicher Knorpelschaden hätten jetzt den Ausschlag gegeben, in der Mannschaft aufzuhören. Der angehende Sportlehrer bleibt dem Verein als Jugendtrainer erhalten.
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Abgeordnete des niedersächsischen Landtags haben parteiübergreifend deutliche Konsequenzen aus dem hundertfachen Kindesmissbrauch in Lügde gefordert. Aus den Fehlern der Behörden müssten Lehren gezogen werden, sagte Justizministerin Barbara Havliza. Ein solch katastrophales Versagen staatlicher Institutionen dürfe es nicht mehr geben, sagte die Ministerin. Sie regte unter anderem an, die Verjährungsfristen für Missbrauchstaten auszuweiten oder ganz abzuschaffen. Viele Betroffene fänden erst nach der Aufarbeitung des Missbrauchs oder im Erwachsenenalter die Kraft, die Tat anzuzeigen.
Auf einem Campingplatz im lippischen Lügde nahe der Landesgrenze zu Niedersachsen waren über Jahre hinweg mehr als 40 Kinder zwischen vier und 13 Jahren sexuell missbraucht worden. Das Landgericht Detmold verurteilte vor kurzem zwei Männer zu 13 und 12 Jahren Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung. In der Kritik steht unter anderem das Jugendamt des Landkreises Hameln-Pyrmont. Es hatte ein damals sechsjähriges Mädchen bei dem Hauptangeklagten auf dem Campingplatz in Pflege gegeben. Zudem soll das Amt Hinweisen auf sexuellen Missbrauch nicht nachgegangen sein.
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat viele der derzeit angebotenen Untersuchungen zur Früherkennung schwerer Krankheiten mittels einer Computertomographie als rechtlich nicht zulässig kritisiert. Man habe exemplarisch 150 Internetseiten von radiologischen Kliniken und Praxen ausgewertet, heißt es in einer Mitteilung. Die dortigen Informationen ließen zudem oft auf Qualitätsmängel schließen.
Radiologische Verfahren könnten zwar bei der Früherkennung von Krebs oder Herzerkrankungen eine wichtige Rolle spielen, so BfS-Präsidentin Inge Paulini. Es müsse aber sorgsam bewertet werden, ob der Nutzen solcher Untersuchungen die damit verbundenen Risiken rechtfertige und ob die erforderlichen Qualitätsstandards eingehalten würden. Auf den Internetseiten würden die Anbieter nur selten detailliert, fachlich valide und ausgewogen darüber informieren, so seien etwa die Angaben über die Strahlenrisiken insgesamt unzureichend. Informationen über das Alter der jeweiligen Zielgruppe, Risikofaktoren, Anzahl und zeitlichen Abstand der Tests, Durchführung der jeweiligen Untersuchung sowie zur Abklärungsdiagnostik variierten erheblich und entbehrten oft der wissenschaftlichen Grundlage.
Damit seien diese Angebote nicht nur rechtswidrig, sondern auch irreführend, so Paulini weiter. Die Auswertung des BfS belege nachdrücklich die Notwendigkeit, bundeseinheitliche und rechtlich verbindliche Regelungen für radiologische Früherkennungsuntersuchungen zu treffen.
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Gestern Abend ist in Elze ein Fußgänger bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Wie die Polizei meldet, überquerte der 55-Jährige mit seiner Ehefrau eine Ampelkreuzung an der B1 auf Höhe der Straße "Am Hanlah", als eine 50 Jahre alte Autofahrerin ihn frontal mit ihrem Wagen erfasste - sie hatte ihn offenbar übersehen. Der Mann verstarb noch vor Ort. Seine Ehefrau sowie die Insassen des Autos, darunter eine schwangere Frau und ein einjähriges Kind, blieben unverletzt.
Die B1 wurde für etwa fünf Stunden voll gesperrt. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Elze unter 0 50 68 / 9 30 30 in Verbindung zu setzen.
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Immer mehr Kinder in Niedersachsen haben bei Einschulungstests Probleme mit der deutschen Sprache. Der Sprecher des Landesgesundheitsamtes, Holger Scharlach, sagte, die Zahl sei seit 2014 deutlich angestiegen: Damals konnten sich 1,5 Prozent der rund 66.000 angehenden Schulkinder nicht oder nur eingeschränkt auf Deutsch unterhalten. Ab 2015, also seit dem verstärkten Zuzug von Geflüchteten, sei der Anteil kontinuierlich angestiegen und habe 2018 bei einer ähnlichen Gesamtzahl von Erstklässlern schon bei 5,8 Prozent gelegen.
Die Statistik zeige, dass Kinder deutlich weniger Probleme mit der deutschen Sprache haben, wenn sie eine Kindertagesstätte besucht haben. Die Geschäftsführerin des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung, Bettina Lamm, sagte, das liege an der Alltagsrelevanz der Sprache. Fremdsprachige Kinder würden in einer Kita schnell die neue Sprache lernen, weil sie mitspielen wollen. Untersuchungen zeigten, dass Kinder bis ins Vorschulalter problemlos zwei Sprachen gleichzeitig auf dem Niveau einer Muttersprache lernen könnten. Lamm sprach sich dafür aus, mehr Erzieherinnen mit Migrationshintergrund in Kitas zu beschäftigen. Dies schaffe Vertrauen, vereinfache die Zusammenarbeit mit den Eltern und sei für diese Motivation, ihre Kinder mehr in Kitas unterzubringen.
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