Die evangelische Landeskirche Hannover hat ihre MitarbeiterInnen aufgerufen, sich am globalen Streik für mehr Klimaschutz am 20. September zu beteiligen. Landesbischof Ralf Meister sagte, die Menschheit werde keine Zukunft mit der Schöpfung haben, wenn sie so weitermache. Die Beschäftigten des evangelischen Landeskirchenamtes in Hannover und weiterer kirchlicher Einrichtungen seien deshalb am 20. September von der Arbeit freigestellt - es ist das erste Mal, dass die Landeskirche einen Streik derart unterstützt.
Meister sagte weiter, er sehe die Kirchen als Partner der Bewegung "Fridays for Future". Es gebe inzwischen kaum eine Begegnung, einen Smalltalk oder eine seriöse Debatte, in der es nicht um den Klimaschutz gehe. Die hannoversche Landeskirche wolle den Klimaschutz auch in ihren eigenen Reihen weiter voranbringen - etwa mit der Reduzierung von CO2-Emissionen oder der Anschaffung von E-Fahrzeugen.
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Im Nordzuckerwerk in Nordstemmen startet heute die Dicksaftkampagne und damit die eigentliche Zuckerproduktion. Wie das Unternehmen mitteilt, werden dafür zunächst die Maschinen hochgefahren - es könne deshalb vorübergehend lautere Geräusche in der Umgebung geben. Aus dem Werk Clauen hieß es, die Kampagne dort beginne in einer Woche.
Im Anschluss an die Produktion beginnt die Anlieferung der Rübenernte dieses Jahres. Wegen des trockenen Wetters rechnet man dabei mit einer eher schlechten Ernte.
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Nach dem 6. Spieltag ist der VfV Borussia 06 Hildesheim jetzt Tabellenführer der Fußball-Oberliga Nord. Das Team gewann am Sonntagnachmittag die Partie gegen den MTV Wolfenbüttel 3:0, währed der alte Spitzenreiter Spelle-Veenhaus sein Spiel verlor. Während Wolfenbüttel in der ersten Hälfte noch gut mithielt, dominierte der VfV in der zweiten Halbzeit und traf durch Benni Plaschke, Thomas Sonntag und Yannik Schulze.
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Der niedersächsische Landtag wird sich in Kürze mit einem Gesetzesentwurf befassen, der RichterInnen und StaatsanwältInnen künftig das Tragen religiöser oder weltanschaulicher Symbole oder Kleidungsstücke verbietet. Justizministerin Barbara Havliza (CDU) sagte, die BürgerInnen müssten sich darauf verlassen können, dass die Justiz ihnen vollkommen neutral gegenübertrete. Das müsse auch optisch zum Ausdruck kommen.
Ausschlaggebend waren Fälle angehender muslimischer Juristinnen, die vor Gericht ein Kopftuch tragen wollten. Die Justiz müsse Rücksicht auf Menschen nehmen, die sich Sorgen machten, wenn ihnen jemand mit einer religiösen oder weltanschaulichen Vorprägung gegenübertrete, so Havliza. Eine solche Frage könne nicht von Gericht zu Gericht und von Stadt zu Stadt unterschiedlich gehandhabt werden. Die Justiz müsse abwägen, ob das Neutralitätsgebot oder die öffentliche Ausübung der Religion im Amt wichtiger sei - und da sei das Neutralitätsgebot wichtiger.
Kreuze im Gerichtssaal sind laut Havliza nicht betroffen, da das Recht durch Menschen und nicht durch Säle gesprochen werde - wenn ein Beteiligter dies wünsche, müssten sie aber abgehängt werden.
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Heute mittag ist in der Burgstemmer Straße in Nordstemmen ein VW Touran durch einen Backstein beschädigt worden. Wie die Polizei meldet, waren mehrere vom Anhänger eines grauen PKW gefallen. Dessen Fahrer fuhr weiter Richtung Burgstemmen, ohne anzuhalten. Am VW entstand ein Schaden von etwa 3.000 Euro. Die Polizei in Sarstedt sucht unter 0 50 66 - 98 50 Zeugen, die Hinweise in der Sache geben können.
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