Unbekannte Täter haben von einer Baustelle in der Nordstemmer Hauptstraße einen Radlader mit Palettengabel gestohlen. Wie die Polizei mitteilt, verschwand das Fahrzeug zwischen Montagnachmittag und Dienstagmorgen. Der gelbe Radlader vom Typ Caterpillar hat einen Wert von etwa 20.000 Euro, er war vor dem Haus Hauptstraße 118 abgestellt. Hinweise nimmt die Polizei Sarstedt unter der Telefonnummer 05066 / 9850 entgegen.
fx
Unbekannte Täter sind in der Nacht auf Dienstag in das Koloniehaus der Kleingärten am See in Sarstedt eingebrochen. Wie die Polizei mitteilte, gelangten die Täter durch die Gaststätte ins Innere. Große Beute machten sie aber nicht: Sie entwendeten lediglich ein Sparschwein mit wenig Geld darin.
hh
Niedersachsen informiert jetzt auch in arabischer Sprache Opfer von Straftaten auf einer Internetseite über ihre Rechte. Das seit 2014 bestehende Onlineportal www.opferschutz-niedersachsen.de steht damit in Deutsch, Englisch, Russisch und Arabisch zur Verfügung, wie das Justizministerium mitteilte. Dabei können sich Nutzer die Informationen auch vorlesen lassen. Das Portal wende sich an Betroffene, aber auch an Berater oder Angehörige.
Die Menschen, die hierher geflohen sind, seien auf ihrem Weg und in Deutschland Opfer von Straftaten geworden, wie die Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz von den Grünen sagte. Sie könnten Schutz nur in Anspruch nehmen, wenn sie wüssten, wie sie ihn erlangen können.
pa
Das Land Niedersachsen hat nicht die Absicht, Gesichtsverhüllung in Teilen des öffentlichen Lebens durch ein sogenanntes „Burka-Verbot“ zu untersagen. Es gebe keinen Anlass, bei dem Thema regulatorisch einzugreifen, so die Regierungssprecherin Anke Pörksen am Mittwoch. Gäbe es einen Anlass, wäre die Landesregierung nach den bisherigen Signalen aufgeschlossen, tätig zu werden. Das Land wolle aber nicht ohne Not ein weiteres Verbot erlassen.
Die bayerische Staatsregierung hatte am Dienstag einen Gesetzesentwurf zum sogenannten „Burka-Verbot“ für bestimmte Bereiche des öffentlichen Lebens beschlossen. Nach Angaben der Staatskanzlei in München soll Gesichtsverhüllung im öffentlichen Dienst, in Hochschulen, Schulen, Kindertagesstätten, im Bereich der allgemeinen Sicherheit und Ordnung sowie bei Wahlen verboten werden.
pa
Die Bürgerinitiative GiesenSchacht e.V. hat für eine Wiederaufnahme des Betriebs im Kaliwerk Giesen zum wiederholten Mal höhere Umweltstandards gefordert. In einer Mitteilung heißt es, das Unternehmen K+S habe im laufenden Verfahren eine temporäre Verschlechterung der Oberflächengewässer beantragt. Dies bedeutet laut der Bürgerinitiative, dass K+S ein veraltetes Verfahren zur Entsorgung salzhaltigen Wassers aus dem Bergwerk anwende wolle. Das Wasser würde in die Innerste geleitet, und der derzeitige Chloridwert dort würde dadurch verdreifacht.
Das Kaliwerk in Giesen wurde 1987 stillgelegt und wird derzeit als Reservewerk offengehalten. Ob es reaktiviert wird, steht noch nicht fest - K+S ließ letztes Jahr verlauten, dass man für die kommenden Jahre gut aufgestellt und deshalb nicht zwingend auf das Giesener Werk angewiesen sei. Die Wirtschaftlichkeit des Projekts werde weiter geprüft. Die entsprechenden Genehmigungsverfahren vor dem Landkreis laufen unterdessen weiter.
fx