Die laufende Sonderausstellung "Schätze für den Kaiser" im Roemer- und Pelizaeusmuseum wird bereits am 24. Juli beendet und damit über ein halbes Jahr früher als geplant. Wie das Museum heute mitteilte, reagiere man damit auf das jetzt verabschiedete neue Kulturgutschutzgesetz des Bundes. Dies sei leider "sehr schwammig" formuliert, so dass private Sammler ihre Stücke vorsichtshalber aus Ausstellungen zurückziehen - und dies passiere jetzt auch hier.
Die Entscheidung für die vorzeitige Schließung kam sehr kurzfristig. Noch am Montag hatte das Museum in seinem neuen Newsletter verkündet, die "Schätze für den Kaiser" würden bis Anfang 2017 verlängert. Die Ausstellung mit Meisterwerken alter chinesischer Kunst war im November letzten Jahres eröffnet worden und sollte ursprünglich bis Dezember zu sehen sein. Am Montag hören Sie zum Thema ein Interview in unseren Magazinen.
fx
In Niedersachsen soll die Sozialarbeit an Schulen gestärkt werden. Um dieses Ziel zu erreichen hat die Landesschulbehörde jetzt 500 Stellen an Hauptschulen, Oberschulen und Gesamtschulen ausgeschrieben.
Soziale Arbeit werde immer mehr zu einem unverzichtbaren Bestandteil des schulischen Angebots, so Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD). Man stärke so die sozialen Kompetenzen an den Schulen und biete ein weiteres Beratungs- und Unterstützungsangebot.
Laut Angeben des Kultusministeriums kommen die Stellen nahezu flächendeckend den genannten Schulformen sowie teilweise auch Realschulen zugute. Die unbefristeten Stellen sollen es den Pädagogen ermöglichen Schulen vor allem bei der Integration von geflüchteten Kindern und Jugendlichen zu unterstützen. Auch individuelle Beratungen bei persönlichen Problemen sowie Hilfestellung bei der Berufsorientierung gehören zum Profil. Ziel sei es, an insgesamt rund 1.000 öffentlichen Schulen sozialpädagogische Fachkräfte einzusetzen.
bjl
Die Universität Hildesheim lädt zu einem Liederabend mit einem Opernsänger aus Kamerun ein.
An diesem Freitag wird der 36-jährige Christian Akoa im Hildesheimer „Center for World Music“ mit Stücken deutscher und italienischer Komponisten zu hören sein. Akoa habe in seinem afrikanischen Heimatland seine Stimme ohne musikalische Ausbildung aufgebaut, heißt es von Seiten der Universität. Inzwischen studiert er in Hildesheim und Detmold, da es in seinem Heimatland nicht die Möglichkeiten für eine Ausbildung als Opernsänger gab. Nun ist eine Konzertreihe in der Region geplant. Er wolle so dazu beitragen, eine bessere Welt mit Musik aufzubauen oder wiederaufzubauen, so Akoa.
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist kostenfrei. Sie finanziert sich durch Förderer.
bjl
In Deutschland übernehmen viele ältere Menschen Partnerschaften für geflüchtete Menschen. Das berichtet die Bonner Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros.
Im Rahmen des Programms „Menschen stärken Menschen“ des Bundesfamilienministeriums ist das Projekt „Alt für Jung Patenschaften - Seniorenbüros helfen Geflüchteten“ entstanden. Die Bereitschaft zu helfen sei sehr groß, so der Koordinator des bundesweiten Projekts Erik Rahn.
In Zusammenarbeit mit 17 ausgewählten Organisationen sollen bundesweit auf lokaler Ebene 300 Patenschaften für Geflüchtete in verschiedenen Lebensaltern gestiftet werden.
Trotzdem könne es nicht das Ziel sein, durch freiwilliges Engagement Versorgungslücken zu schließen, so Rahn. Stattdessen müsse ergänzend und in Kooperation mit Kommunen und Trägern der Flüchtlingshilfe die Integration Asylsuchender vorangebracht werden.
bjl
Die Beschäftigten des Stadtverkehrs und einige Betroffene des Regionalverkehrs haben heute Mittag in der Hildesheimer Innenstadt demonstriert. Sie wollten damit vor der nächsten Verhandlungsrunde weiteren Druck auf die Arbeitgeberseite aufbauen – sie beginnt morgen.
Ver.di-Verhandlungsführer Harald Memenga sagte, Einsparungen von bis zu 35 Prozent auf dem Rücken der Beschäftigten seien nicht vertretbar. Stadtbaurat Dr. Kay Brummer sagte dagegen als Vertreter der Stadtverwaltung, dieser Wert sei ein rein theoretischer, der in der Praxis nicht erreicht werde. Er sei zudem besorgt, dass der fünftägige Streik auf dem Rücken der Fahrgäste ausgetragen werde und so die Position der Beschäftigten schwächen könnte.
Von Seiten des Stadtverkehrs hieß es unterdessen, dass es keinen Notfallfahrplan gibt – alle Linien entfallen. Die Fahrgäste sollten deshalb nach Möglichkeit Busse des Regionalverkehrs nutzen.
fx
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