Das Land Niedersachsen will die Sozialarbeit in Schulen ausbauen und in eigener Verantwortung betreiben.
Dazu habe die Landesregierung ein Konzept entwickelt, das derzeit mit den Kommunalen Spitzenverbänden diskutiert werde, sagte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) am Donnerstag im Landtag in Hannover. Langfristig solle es insgesamt rund 1.000 Schulstandorte mit Sozialpädagogen im Landesdienst geben. Das Geld dafür kommt aus dem Hauptschulprofilierungsprogramm, das bisher gemeinsam von Land und Kommunen getragen wird und in diesem Jahr ausläuft. Zudem hat der Landtag für 2016 rund 9.3 Millionen Euro genehmigt.
cw
Der Stadtentwicklungsausschuss hat in seiner letzten Sitzung erneut über eine Pflasterung des Wegs an der Jowiese gesprochen. Dies würde nach Ansicht der Stadtverwaltung langfristig Kosten sparen, weil die Oberfläche des Wegs dann bei Regen oder Hochwasser nicht mehr aufweichen würde und auch insgesamt weniger häufig überarbeitet werden müsste. Das Geld für eine Pflasterung stünde wegen einer früheren Rückstellung zur Verfügung.
Von Seiten der Ratsleute gab es sowohl Zustimmung als auch Skepsis. Das Thema soll demnächst noch einmal intensiver diskutiert werden.
fx
Heute vor 5 Jahren hat die Nuklearkatastrophe von Fukushima mit schweren Störfällen im japanischen Kernkraftwerk Fukushima I begonnen. Unter dem Motto „Fukushima ist überall - Atomausstieg jetzt!“ sind bundesweit Aktionen und Mahnwachen gegen Atomenergie und als Gedenken an die katastrophalen Unfälle von Tschernobyl und Fukushima angekündigt. Auch vor der Hildesheimer Jakobikirche informieren das Anti-Atom-Plenum und Greenpeace von 14 – 16 Uhr. Unterstützt wird die Aktion laut Ankündigung von einer studentischen Performance zum Thema und um 18 Uhr wird ein Dokumentarfilm im Greenpeace Büro zu sehen sein. Anliegen der Veranstalter ist die Stilllegung der Atomkraftwerke in der Bundesrepublik.
jsl
In der Diskussion um die Zukunft des Stadtverkehrs Hildesheim (SVHI) hat der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat, Ulrich Räbiger, die Führung von Stadtwerken und SVHI sowie die Stadtverwaltung in Schutz genommen. Räbiger, der auch im Aufsichtsrat der Stadtwerke sitzt, bezog sich dabei auf Kritik von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und aus der Mitarbeiterschaft.
So hatte etwa der Betriebsratsvorsitzende des Regionalverkehrs, Hans-Joachim Schulz, den Entscheidungsträgern Untätigkeit vorgeworfen und gefordert, einen von ver.di vorgeschlagenen Plan eines eigenwirtschaftlichen Angebots durch den Regionalverkehr umzusetzen.
Räbiger sagte dazu, dieser Plan berge ein hohes Risiko, als nicht rechtskonform eingeordnet zu werden. Dies bestätigten sowohl die Landesnahverkehrsgesellschaft als auch Fachanwälte. Da es hier um den Erhalt von Arbeitsplätzen gehe, müsse Sicherheit vor Risiko gehen.
fx
Am Mittwoch Abend haben zwei junge Männer eine wenige Stunden vorher verlegte Ersatzwasserleitung zum Bahnhof Hoheneggelsen mit Messerstichen zerstört.
Wie die Polizei berichtet, war erst am Vormittag aufgrund eines Wasserrohrbruchs die Versorgung des Bahnhofs und der Anwohner mit einer oberirdischen, rund einen Kilometer langen Behelfswasserleitung wiederhergestellt worden. Später, gegen 19:40 Uhr, liefen zwei Männer entlang der Landesstraße 474 Richtung Bahnhof und bemerkten die neben dem Gehweg verlegten Wasserschläuche. Sie stachen mehrfach mit einem Messer darauf ein, sodass die Wasserversorgung erneut versiegte. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehrere tausend Euro. Obwohl die beiden von einer Anwohnerin auf das Verhalten angesprochen wurden, reagierten sie nur mit „unverschämten Äußerungen“. Als sie erfuhren, dass die Polizei bereits informiert sei, flüchteten sie zum Bahnsteig und nahmen einen Zug Richtung Braunschweig. Die Fahndung nach den zwei etwa 15 bis 19-Jährigen ist bisher erfolglos verlaufen. Hinweise nimmt die Polizei Bad Salzdetfurth unter der Telefonnummer 05063/901115 entgegen.
jsl
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