Neue Konzepte für Mobilität und Klima in der Hildesheimer Neustadt sind am morgigen Dienstagabend Thema einer Infoveranstaltung der Stadt. Diese findet im Rahmen des laufenden Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“ statt, heißt es in der Einladung. Alle Interessierten könnten sich dabei über den aktuellen Stand informieren und sich auch selbst aktiv einbringen. Ziel dieser zweiten von insgesamt drei Beteiligungsveranstaltungen sei, Prioritäten für die Umgestaltung des öffentlichen Raumes in der Neustadt herauszuarbeiten, sowohl für das Quartier insgesamt als auch anhand konkreter Plätze und Straßenbereiche.
Beginn ist um 18 Uhr in der Turnhalle der Grundschule Hohnsen in der Renatastraße 4. Weitere Informationen zum Thema gibt es unter www.hildesheim-neustadt.de.
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In der Hildesheimer Stadtpolitik läuft die Diskussion über einen möglichen neuen Übergang vom Ende der Goethestraße ins Ostend. In einer gemeinsamen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses mit dem Ortsrat waren vor kurzem verschiedene Möglichkeiten vorgestellt worden, von denen das erstellende Planungsbüro nur eine als realistische Option bezeichnet hatte: Eine Fußgängerbrücke mit zwei Treppentürmen mit Personenaufzügen. Diese sei im Vergleich die platzsparendste und kostengünstigste Lösung, mit veranschlagten zwei Millionen Euro für den Bau und anschließenden jährlichen Wartungskosten für die Aufzüge.
Von den Ratsleuten wie auch der Verwaltung hieß es generell, auch dies sei keine wirklich gute Lösung - sowohl wegen der Kosten als auch wegen der schlechten Nutzbarkeit für Fahrräder. Dennoch gab es einige Stimmen, das Projekt weiter zu verfolgen, etwa von Grünen-Ratsfrau Dr. Barbara Fritz oder Marion Tiede vom Behindertenbeirat. CDU-Ratsherr Martin Eggers dagegen rief dazu auf, jetzt "einen Cut" zu machen und das Projekt zu begraben. Der weitere Übergang sei den Menschen im Ostend immer unter der Bedingung angekündigt worden, dass die Bahn einen ebenen Übergang genehmigt. Das Ostend brauche nun vor allem eine gute Busanbindung.
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In der 3. Handball-Bundesliga hat Eintracht Hildesheim das Auswärtsspiel beim 2. Team der MT Melsungen mit 34:24 klar gewonnen. Kapitän Lothar von Hermanni war dabei mit neun Treffern der erfolgreichste Torschütze. Das Spiel verlief bis kurz vor der Pause recht ausgeglichen, dann zog die Eintracht davon. In der Tabelle steht sie weiter auf Platz Eins, und das nächste Spiel ist wiederum auswärts am 5. April bei den SGSH Dragons.
Die Sportfreunde Söhre haben indes ihre Partie beim GSV Eintracht Baunatal mit 26:28 knapp verloren. In diesem Spiel lagen die Gastgeber meist knapp vorn, und noch in der letzten Minute konnte Söhres Tom Hanel auf ein Tor Abstand verkürzen - der letzte Angriff vor dem Abpfiff ergab jedoch noch ein weiteres Tor für die Baunataler, die in der Tabelle zuletzt auf dem vorletzten Platz standen und damit wenige Spieltage vor dem Saisonende Anfang Mai akut abstiegsgefährdet sind. Die Sportfreunde müssen in ihrem Kampf um den Klassenerhalt nächsten Sonntag beim ATSV Habenhausen antreten.
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An den Giftener Teichen ist das Grillen nur an den dafür ausgewiesenen Stellen erlaubt. Darauf weist die Polizei in einer Meldung von diesem Wochenende hin. Demnach haben vermutlich zwischen Freitagabend und Samstagmorgen im Bereich der Jeinser Straße Unbekannte mit zwei Einweggrills Geflügelfleisch zubereitet, und danach die Grills auf einer Parkbank zurückgelassen. Weil diese noch heiß waren, verschmolzen sie mit dem Kunststoffüberzug der Bank und verursachten so einen Sachschaden in Höhe von etwa 100 Euro.
Wer Hinweise auf die Verantwortlichen geben kann, wird gebeten, sich mit dem Kommissariat Sarstedt unter Telefon 0 50 66 - 98 50 in Verbindung zu setzen.
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Der frühere Bundespräsident und ehemalige Ministerpräsident Niedersachsens, Christian Wulff, hat in seiner Ansprache zum Hildesheimer Friedenstag die Notwendigkeit internationaler Kooperation betont und vor Nationalismus gewarnt. Er zog gestern in St. Andreas einen großen geschichtlichen Bogen bis in die Gegenwart, in der wieder "imperiale Machtpolitik Ansprüche gegen eine regelbasierte, multilaterale Zusammenarbeit gegenseitigen Respekts und gegenseitiger Wertschätzung" erhebe.
Nationalismus und sich über andere zu erheben, oder auf Minderheiten herabzuschauen, habe in der Vergangenheit in Kriege geführt. Die Europäische Union habe dagegen in ihrem Inneren seit 80 Jahren Frieden und Freiheit gesichert. Es stehe offenkundig eine Neuordnung der Welt an, wie es sie z.B. nach dem dreißigjährigen Krieg, dem Wiener Kongress, oder den zwei Weltkriegen gegeben habe, so Wulff. Es sei notwendig, dass dies diesmal ohne Krieg gelinge, durch kluge Diplomatie und vielfältige Bemühungen zur Aufrechterhaltung und zur Herbeiführung von Frieden und Abrüstung.
Die Hildesheimer Friedensrede war ein Teil der traditionellen Erinnerung an die Luftangriffe auf Hildesheim am 22. März 1945. Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer ging in seiner Ansprache unter anderem auf den Ukraine-Krieg ein. Angesichts der durch Präsident Donald Trump veränderten transatlantischen Beziehungen seien die europäischen Staaten nun noch mehr gefordert, die Ukraine im Bemühen um einen Frieden zu unterstützen.
Der Friedenspreis ging dieses Jahr an die Beth-Shalom AG der Robert-Bosch-Gesamtschule. Sie setzt sich seit 1981 für die Erinnerung an jüdisches Leben in Hildesheim ein, etwa mit der Pflege des Friedhofs in der Peiner Straße und Hinweisen auf bekannte jüdische Persönlichkeiten an ihrer Schule.
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Am Mittwoch kam es in verschiedenen Supermärkten in Hildesheim zu mehreren Tachendiebstählen. Laut Polizei waren vor allem die Einkaufsmärkte in der Heerstraße und der Straße In der Schratwanne...
Die Außenanlagen der Oskar-Schindler-Gesamtschule sowie der benachbarten Grundschule auf der Höhe sollen neu gestaltet werden. Die Pläne hierzu wurden nun dem Schul- und Stadtentwicklungsausschuss...
104 Gebäude und Anlagen an 52 Orten in Niedersachsen und Bremen sind in diesem Jahr beim „Tag der Architektur“ am 28. Juni zu besichtigen. Dabei könnten Architektur, Innenarchitektur und...
Die Stadt Hildesheim bekommt 4 Millionen Euro aus dem Niedersächsischen Städtebauförderprogramm. Die Stadt habe die Anträge wie gestellt, teilweise sogar höher mit einer 90-prozentigen Förderquote...
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Für die Aufführung des Stückes „Judith und das Wunder der Schöpfung“ im kommenden Jahr werden noch Mitwirkende aus der Region gesucht, teilt die Stiftung Creative Kirche mit. Die Sängerinnen und...