Gestern Abend haben sich Beamte des Polizeikommissariats Bad Salzdetfurth eine Verfolgungsfahrt mit einem 23-jährigen Mann aus Hohenhameln geliefert. Laut Bericht war dieser zunächst Beifahrer im Wagen eines 30-jährigen Söhlders, als dieser gegen 21:30 Uhr in Heinde für eine Verkehrskontrolle gestoppt wurde.
Die Polizei vermutete einen Drogeneinfluss, woraufhin der 30-Jährige zu Fuß flüchtete. Während die Beamten dadurch abgelenkt waren, setzte sich der 23-Jährige ans Steuer und fuhr davon. Der Wagen wurde wenig später zwischen Heinde und Wendhausen entdeckt, ignorierte aber die Anhaltesignale. In Folge kam es zu einer Verfolgung mit mehreren Funkstreifen über die B6 in Richtung Holle, wobei bis zu 160 km/h erreicht wurden - wegen der Gefährdung anderer und in Anbetracht der Wetterverhältnisse wurde diese dann abgebrochen.
Sowohl der 30- als auch der 23-Jährige kehrten schließlich zum Haus des Söhlders zurück, wo sie bereits durch Beamte erwartet wurden. Beide Männer mussten sich Blut abnehmen lassen, da es Anzeichen auf Einfluss von Alkohol, Betäubungsmitteln und Medikamenten gab. Es wurden auch Unfallspuren am Wagen festgestellt - wo diese entstanden waren, ist noch unbekannt. Gegen den Söhlder wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet, und der Hohenhamelner muss sich u.a. wegen eines illegalen Kraftfahrzeugrennens und Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten. Beide mussten ihre Führerscheine abgeben.
Gegebenenfalls geschädigte Verkehrsteilnehmer oder Zeugen der Verfolgungsfahrt werden gebeten, sich mit dem Kommissariat in Bad Salzdetfurth unter 0 50 63 - 90 10 in Verbindung zu setzen. Dies gilt insbesondere für eine Frau, die das Wegfahren des 23-Jährigen von der Kontrollstelle beobachtet hat.
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Der Bosch-Konzern hat für den Standort Hildesheim einen umfangreichen Stellenabbau angekündigt. In einer heutigen Meldung heißt es, dass bis 2032 die Hälfte der derzeit 1.500 Arbeitsplätze wegfallen sollen, der größte Teil davon mit rund 600 bis Ende 2026. Dabei wolle man die Einschnitte so sozialverträglich wie möglich gestalten, so ein Unternehmenssprecher.
Zum Grund für die Pläne hieß es, dass der Automobilmarkt stagniere und die Geschäftsbedingungen schwieriger geworden sind. Die Strukturen in Hildesheim müssten verändert werden, wenn das Werk weiterbestehen solle. Gegenüber der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung wurde bestätigt, dass das Unternehmen zur Zusage stehe, dass es bis 2027 keine betriebsbedingten Kündigungen geben soll.
Der Betriebsrat kündigte für Anfang der nächsten Woche eine Versammlung an. Die IG Metall, die seit längerem die Schließung des Werks befürchtet, hat Widerstand gegen die Konzernpläne angekündigt. Für die Landesregierung sagte heute Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD), er sei nicht bereit, diese so zu akzeptieren - sie seien ein herber Schlag für die Belegschaft und die Region. Er sei in der Sache mit Betriebsrat, IG Metall und Geschäftsführung im Austausch.
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Ein 51 Jahre alter Mann aus der Gemeinde Lamspringe sitzt wegen des Vorwurfs eines bewaffneten Autodiebstahls in Untersuchungshaft. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, soll er am Mittwoch zunächst Beifahrer im Wagen eines 36-Jährigen gewesen sein - dann aber soll er eine Schusswaffe gezogen und den Fahrer zum Aussteigen gezwungen haben, und danach mit mit dem Wagen davongefahren sein.
Der 36-Jährige erstattete einen Tag später Anzeige, woraufhin der 51-Jährige mit dem betroffenen Auto in der Nähe seiner Wohnanschrift angetroffen und widerstandslos festgenommen wurde. Eine Durchsuchung förderte dann eine täuschend echt wirkende Spielzeugpistole zutage - ob es die vom Autodiebstahl ist, wird geprüft. Der Tatverdächtige hat bisher die Aussage verweigert, die Hintergründe der Tat sind deshalb weiter unklar.
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Am gestrigen Donnerstag ist auf der Marienburger Höhe ein 36 Jahre alter Mann vorläufig fest- und später in Untersuchungshaft genommen worden. Laut Bericht von Polizei und Staatsanwaltschaft soll er seiner 26 Jahre alten Lebensgefährtin mehrfach mit einem massiven Kerzenständer gegen den Kopf geschlagen haben. Sie rettete sich in eine Nachbarwohnung, und die Polizei nahm den wahrscheinlich unter Drogeneinfluss stehenden Mann kurz danach widerstandslos in Gewahrsam.
Die 26-Jährige wurde daraufhin medizinisch versorgt. Die Hintergründe und genauen Umstände des Tatgeschehens werden untersucht, der Vorwurf lautet auf versuchten Totschlag. Der 36-Jährige hat sich bisher nicht dazu geäußert.
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Die Bundespolizeidirektion Hannover erlässt für den Hauptbahnhof Hannover einschließlich der Bahnsteige ein Verbot für das Mitführen von Waffen. Dies gelte ab dem kommenden Montag bis einschließlich zum 1. Januar 2025. Die Allgemeinverfügung umfasst ein Mitführverbot von gefährlichen Werkzeugen, Schusswaffen, Schreckschusswaffen, Hieb-, Stoß- und Stichwaffen, Messern aller Art sowie pyrotechnischen Gegenständen. Einsatzkräfte der Bundespolizei sind im Einsatz, um die Einhaltung des Verbots zu überwachen.
Zuwiderhandlungen können einen Platzverweis, ein Hausverbot für den Bahnhof oder auch einen Beförderungsausschluss nach sich ziehen. Unabhängig von einem möglichen Straf -/ Ordnungswidrigkeitenverfahren sei auch ein Zwangsgeld bei uneinsichtigen Personen möglich, teilt die Polizei mit. Die Verfügung gilt vom 25. November bis 1. Januar jeweils von Montags bis Donnerstags von 15 bis 22 Uhr und Freitags bis Montags jeweils von 15 bis 2 Uhr. Die Polizei will mit der Maßnahme für mehr Sicherheit in einer Zeit sorgen, in der mehrere Weihnachtsmärkte im Stadtgebiet stattfinden. Die Erfahrung habe gezeigt, dass auch durch alkoholisierte Personen die Aggressionsschwelle sinke und das Gefahrenpotential steige.
241122.sk
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