Durch eine Mitglieder-Aktion der Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen ist ein Spendenbetrag von insgesamt 8.000 Euro für drei regionale Vereine zusammengekommen: Die Genossenschaftsbank hatte angekündigt, für jedes von ihr neu gewonnene Mitglied fünf Euro zu spenden, und letztes Jahr sei sie um 1.653 neue Mitglieder gewachsen. Das Geld werde nun unter dem Stadtjugendring Lehrte, dem Therapeutische Erziehungshilfen e. V. und dem Hildesheimer Kinderschutzbund aufgeteilt.
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Im Rahmen von Ermittlungen nach einem tätlichen Angriff auf dem McDonalds-Parkplatz in Bavenstedt Ende Oktober letzten Jahres hat die Polizei heute mehrere Wohnungen durchsucht. Laut eines gemeinsamen Berichts mit der Staatsanwaltschaft soll am 31. Oktober ein 23-Jähriger aus Oldenburg auf dem Parkplatz von einem 35-Jährigen niedergeschlagen, mit einem Messer bedroht und beraubt worden sein. Dem Opfer gelang die Flucht, und der Täter soll mit einem Auto davongefahren sein. Das Auto brachte die Ermittler dann auf die Spur des Täters, und es ergaben sich zudem konkrete Anhaltspunkte, dass sowohl der 35-Jährige als auch drei weitere Männer im Alter von 20, 22 und 41 Jahren mit Betäubungsmitteln handeln sollen.
Deshalb wurden heute sechs Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der vier Männer sowie zweier Kontaktpersonen vollstreckt. Dabei wurden diverse Drogen wie Marihuana und Ecstasy inklusive Verpackungsmaterial, eine vierstellige Bargeldsumme, Utensilien zur Herstellung von Böllern, mehrere Messer, zwei Schlagringe, eine Schreckschusspistole, eine Gaspistole, ein gestohlener E-Scooter und mehrere Mobiltelefone aufgefunden und beschlagnahmt. Diese Beweismittel werden nun ausgewertet, die Ermittlungen gehen weiter.
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Im Kulturausschuss der Stadt Hildesheim ist gestern Abend ein Vorschlag der Linkspartei diskutiert worden, der Befreiung der Stadt Hildesheim vom Faschismus durch amerikanische Truppen am 7. April 1945 zu gedenken. Ratsherr Ralf Jürgens stellte den Antrag auf eine offizielle Feier vor und erinnerte dabei an die Zeit vor dem 7. April, an denen noch zahlreiche Menschen - darunter Häftlinge und rund 30 italienische Zwangsarbeiter - von den Behörden erschossen oder auf dem Marktplatz aufgehängt worden waren. Dieser Terror sei durch die Besatzung beendet worden, die am 7. April begann.
Im Ausschuss fand die Idee Zustimmung, an diese Ereignisse zu erinnern, eine Feier wurde jedoch mehrheitlich abgelehnt - sowohl aufgrund der Tatsache, dass das gewählte Datum nicht automatisch das Ende des Faschismus in Hildesheim war, aber vor allem auch deshalb, weil der Termin schon sehr nahe ist und es keine Ressourcen gibt, um so kurzfristig noch eine Feier zu organisieren - dies betonte Lene Wagner, die Leiterin der Stabsstelle Kultur und Stiftungen bei der Stadt. Sie sagte zugleich, dass es bereits Überlegungen gibt, wie das gemeinsame Erinnern an die Geschehnisse der Vergangenheit in Hildesheim insgesamt anders und besser umgesetzt werden kann.
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Bei einer Verkehrskontrolle an der A7 hat der Zoll am Samstagnachmittag über 200 Kilogramm Marihuana entdeckt. Auf einem Parkplatz bei Seesen wurde in einem Laster aus Spanien nicht nur das in den Papieren angemeldete Tiereinstreu gefunden, sondern dahinter versteckt mehrere Kartons mit der Droge, die zusammen einen Straßenverkaufswert von über zwei Millionen Euro ergeben.
Der 60 Jahre alte Fahrer sitzt nun in Untersuchungshaft. Zolloberinspektorin Nadine Battmer sagte, eine solche Menge Cannabis sei auch für ihre Behörde nicht alltäglich, und es liege der Verdacht eines gewerblichen Transports nahe. Dies wäre nach dem Gesetz ein besonders schwerer Fall. Die Ermittlungen gehen weiter.
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Die an der HAWK entwickelte und mittlerweile an vielen Hochschulen eingesetzte KI-Plattform HAWKI geht in die nächste Entwicklungsphase. Wie die Hochschule mitteilt, steht HAWKI2 jetzt als sogenannte Open-Source-Anwendung - also mit frei lesbarem Quelltext - allen Institutionen und Unternehmen zur Verfügung.
Große Neuerungen seien Gruppenchats, in denen jederzeit eine generative KI als weiterer Akteur eingebunden werden kann, eine automatisierte Dokumentation von Eingabeprompts, eine verbesserte modulare Architektur für eine schnelle Weiterentwicklung, und die Öffnung für verschiedene Sprachmodelle.
HAWKI2 setze dabei bewusst auf hochschulübergreifende Zusammenarbeit, um generative KI nachhaltig, transparent und auf die Bedürfnisse von Hochschulen zuzuschneiden - im Gegensatz zu kommerziellen KI-Anwendungen stehe hier die digitale Souveränität der Hochschulen im Vordergrund. Ziel sei ein vernetztes System, das es Hochschulangehörigen ermöglicht, mit generativer KI auf ihre eigene Art und Weise zu interagieren, ohne starre Vorgaben, aber mit klaren ethischen und didaktischen Richtlinien.
Ein kurzes Video zu HAWKI2 gibt es auf YouTube.
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