Ende Januar diesen Jahres waren in Niedersachsen rund 33.000 Menschen wegen Wohnungslosigkeit in einer Unterkunft untergebracht. Das teilt das Landesamt für Statistik mit. Fast ein Drittel der Betroffenen waren dabei Minderjährige, und 43 Prozent jünger als 25 Jahre.
Einen besonders großen Anteil bei den untergebrachten Wohnungslosen hatten demnach mit fast 11.000 Personen Menschen aus der Ukraine. Seit dem Angriff Russlands sei deshalb die Zahl der untergebrachten Wohnungslosen stark angestiegen: Im Januar 2022 habe man nur insgesamt 10.860 untergebrachte Wohnungslose registriert.
Laut der neueren Statistik waren die untergebrachten Wohnungslosen mit deutscher Staatsangehörigkeit in Niedersachsen in großer Mehrheit alleinstehende Männer und durchschnittlich 44,2 Jahre alt. Wohnungslose aus dem Ausland waren demnach im Durchschnitt mit 28,2 Jahren deutlich jünger. Gut ein Fünftel der Wohnungslosen in Niedersachsen lebte in der Region Hannover, gefolgt von den Landkreisen Stade, Emsland und Diepholz.
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Der schon länger angekündigte Umbau der Jakobistraße in der Hildesheimer Innenstadt soll im November beginnen. Das bestätigte die Stadt gegenüber Radio Tonkuhle. Der genaue Termin werde bekanntgegeben, wenn alle Abstimmungen vorliegen - auch mit Blick auf andere Baustellen in der Innenstadt. Die Arbeiten in der Jakobistraße sollen dann bis Ende nächsten Jahres dauern.
Die Planungen sehen eine schmalere Fahrbahn für Kraftfahrzeuge, einen Fahrradstreifen und breitere Fußwege vor. Insbesondere vor dem Rathaus sollen einige Parkplätze entfallen und u.a. durch einen Fahrradunterstand mit Reparaturstation ersetzt werden, und auch weitere Ladesäulen für E-Fahrzeuge sind vorgesehen. Die Stadt schätzt die Kosten auf insgesamt 2,24 Millionen Euro, von denen etwa 670.000 Euro durch die dortigen GrundstückseigentümerInnen zu tragen sind. Die Stadt zahlt insgesamt 1,33 Millionen Euro, von denen rund 430.000 Euro ebenfalls Anliegerbeträge sind. Die restlichen 240.000 Euro sind Fördergelder des Landes für den Ausbau von Radwegen.
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Die Evangelische Kirche in Deutschland hat ein neues Online-Netzwerk für Betroffene sexualisierter Gewalt gestartet. Die Foren des Betroffenen-Netzwerks „BeNe“ (Netzadresse: betroffenen-netzwerk.de) böten einen sicheren Rahmen, sich auszutauschen und zu vernetzen, hieß es in einer Mitteilung der Landeskirche Hannover. Die Plattform sei barrierearm und werde moderiert. Diese Moderation sei der Grund, warum die Foren nicht rund um die Uhr, sondern nur dienstags 14 bis 17 Uhr und freitags sowie sonntags je 19 bis 21 Uhr zugänglich sind (Stand: 14. Oktober 2024).
Neben öffentlichen Diskussionen in den Foren solle künftig auch privater Austausch möglich sein, hieß es weiter. Außerdem gebe es auf der „BeNe“-Internetseite Informationen über Anerkennungsverfahren und Fachstellen der evangelischen Kirche und Diakonie und zu unabhängigen Unterstützungsangeboten.
Der Sprecher der Betroffenen sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche und der Diakonie, Detlev Zander, sagte, Betroffene hätten jahrelang auf die Vernetzungsplattform gewartet. Nun müsse sich zeigen, wie dieses Angebot angenommen werde. Wichtig sei, dass auch Betroffene, die der Kirche den Rücken gekehrt hätten, angesprochen würden - ebenso wie Betroffene aus dem diakonischen Bereich.
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Für 1.807 Erstsemester hat heute das Studium an der Universität Hildesheim begonnen. Wie die Uni mitteilt, verteilen sie sich auf 1.228 Studierende im Bachelor und 579 im Master. Damit seien derzeit insgesamt 8.087 Studierende an der Universität Hildesheim immatrikuliert, inklusive der Austauschstudierenden und Promovierenden.
Uni-Präsidentin Prof. Dr. May-Britt Kallenrode begrüßte die Erstsemester am Mittag im Audimax. Sie warb dabei für Hildesheim als guten Ort des Lernens und Lebens, und wünschte ein erfolgreiches Studium - das Miteinander und Begegnungen seien dabei fast genau so wichtig wie die Inhalte der Lehre.
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Die Stadt Hildesheim lädt für den 24. Oktober alle Interessierten zu einer Auftaktveranstaltung ein, in der es um die Sanierung der Neustadt gehen soll. Hintergrund sind die laufenden Planungen im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“ - diese sollen dann vorgestellt werden, mit den inhaltlichen Schwerpunkten Klima und Mobilität. Dabei sollen zuerst das neue Quartiersmanagement und die aktuellen Planungen vorgestellt und dann im „Marktplatz-Format“ verschiedene Punkte an eigenen Stationen diskutiert werden.
Die Auftaktveranstaltung ist nächste Woche Donnerstag von 18 bis 20 Uhr in der Turnhalle der Grundschule Hohnsen in der Renatastraße 4. Anmeldungen dafür sind bis zum kommenden Sonntag möglich unter www.hildesheim-neustadt.de oder über Quartiersmanagerin Marie Veltmaat (
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Das Forschungskonsortium zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt im Bistum Hildesheim sucht Personen für Interviews. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interessieren sich insbesondere...
Am Sonntag wird in der Andreaskirche der Hildesheimer Friedenstag begangen. Damit wird der Zerstörung der Stadt am 22. März 1945 gedacht. Die Veranstaltung beginnt um 13:10 Uhr, der Uhrzeit des...
In der Soltaustraße auf der Marienburger Höhe ist es auf Höhe der Einmündung Rostocker Straße zu einer Absackung der Fahrbahn gekommen. Laut Angaben der Stadtentwässerung Hildesheim (SeHi) habe eine...
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Die Bundespolizei hat darauf hingewiesen, dass an diesem Freitag in und um Hannover viel Verkehr zu erwarten ist. An diesem Tag finden u.a. zwei größere Kulturveranstaltungen und zwei Fußballspiele...
Im Hildesheimer Stadtrat ist in der Sitzung am Montag Kritik an der Stadtentwässerung geübt worden. Anlass war der Bericht des städtischen Rechnungsprüfungsamts (RPA) zum so genannten...