Die Polizei Bad Salzdetfurth hat gestern Nachmittag in einer Seitenstraße in Heinde Verkehrskontrollen durchgeführt. Der Karl-Burgdorf-Weg werde seit der Bauarbeiten auf der B 243 und der Umleitung des Verkehrs über Heinde als Abkürzung genutzt, heißt es in einer Mitteilung. Mehrere Anwohnende hätten sich darüber beschwert - der Karl-Burgdorf-Weg ist nur für den Anliegerverkehr freigegeben.
Zwischen 15:10 Uhr und 16:30 Uhr seien so insgesamt 17 Verstöße gegen die Anlieger-Regelung festgestellt worden - ein Verstoß ziehe für Autofahrer ein Verwarngeld in Höhe von 50 Euro nach sich, so die Polizei. Künftig werde es weitere solcher Kontrollen geben.
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Die bisher öffentlich zugängliche Bischofsgruft im Hildesheimer Dom wird auf Dauer geschlossen. Das teilt heute das Bistum mit. Sie wird damit künftig auch nicht mehr der Ort sein, an dem die Hildesheimer Bischöfe beigesetzt werden: Dies soll künftig auf dem Annenfriedhof geschehen.
Diese Entscheidung habe nun das Domkapitel gemeinsam mit Bischof Dr. Heiner Wilmer getroffen. Ihr seien viele Gespräche vorausgegangen, auch mit Betroffenen von sexualisierter Gewalt und Angehörigen der Bischöfe, die in der Gruft bestattet sind. Dabei sei es besonders um die Frage gegangen, ob nach den Vorwürfen gegen ihn die sterblichen Überreste Bischof Heinrich Maria Janssens dort verbleiben sollen oder nicht.
Die Schließung der Gruft habe im Wesentlichen drei Funktionen: So solle zum Einen die Totenruhe der dort Bestatteten - neben Janssen auch Joseph Godehard Machens und Dr. Josef Homeyer - gewahrt werden, zum Zweiten wolle man vermeiden, dass eine Umbettung als Richterspruch über die Verstorbenen verstanden werde, und zum Dritten werde so deutlich, dass die Bischofsgruft kein Verehrungsort für verstorbene Bischöfe sei, sondern letztlich eine übliche Grabstelle neben weiteren.
Ein Schild vor der verschlossenen Bischofsgruft werde über die Vorwürfe gegen Janssen informieren, und per QR-Code sollen sowohl Informationen zur Lebensgeschichte der dort bestatteten Bischöfe wie auch zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt im Bistum Hildesheim abrufbar sein.
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Der Landkreis Hildesheim hat den Termin für die Herbsttagung der Heimatpflege bekanntgegeben. Sie findet am 9. November von 9:30 bis 14 Uhr im Kleinen Sitzungssaal des Kreishauses statt, heißt es in der Ankündigung. Zwei Experten würden dann über die Digitalisierung in kleinen Archiven und Heimatmuseen sprechen, außerdem gebe es aktuelle Informationen und Berichte, etwa vom diesjährigen Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“.
Eingeladen seien dazu alle, die ehrenamtlich in der Heimatpflege, in Museen, Heimatstuben oder Archiven tätig sind, sowie auch allgemein Heimatinteressierte. Der Kreis bittet dabei um Anmeldung per Mail an
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Der Kreisverband von Bündnis 90 / Die Grünen entscheidet am kommenden Dienstag darüber, wer für die Bundestagswahl im nächsten Jahr antreten wird. Man gehe dabei motiviert in die Versammlung, betonen Deborah Will und Oliver Kersten-Wilk vom Vorstand: Der Kreisverband sei in den vergangenen Monaten stark gewachsen und gehöre zu den mitgliederstärksten in ganz Niedersachsen. Das eröffne neue Möglichkeiten für eine starke Positionierung auch auf der Landesliste, die im kommenden Februar gewählt wird.
Als Bewerber für den Bundestag ist bisher nur Ottmar von Holtz bekannt. Er war bereits 2017 bis 2021 Abgeordneter, hatte dann den Wiedereinzug über die Landesliste knapp verfehlt. Im Januar diesen Jahres wurde er als Nachrücker für den ausgeschiedenen Jürgen Trittin wieder Teil des Bundesparlaments.
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Der Landkreis Hildesheim feiert an diesem Samstag das 50-jährige Bestehen seines Versorgungszugs mit einer öffentlichen Feier in Groß Düngen. Dazu seien alle Interessierten von 11 bis 17 Uhr in die Feuerwehrtechnische Zentrale eingeladen, heißt es in einer Mitteilung. Man biete dann dort ein abwechslungsreiches Programm für Gäste jeden Alters, u.a. mit einer Ausstellung von Einsatzfahrzeugen und Ausrüstung.
Der Versorgungszug ist eine Einheit mit 28 ehrenamtlichen Mitgliedern, die in Notlagen wie z.B. bei Hochwasser oder Großbränden sowie bei Übungen zum Einsatz kommt und für die Unterbringung und Verpflegung von Einsatzkräften sorgt. Gegründet wurde er am 1. April 1974 unter der Leitung des damaligen Kreisbrandmeisters Kurt Rühmkorf. Laut Kreis soll der Zug weiter ausgebaut und besser ausgestattet werden, etwa mit neuen, aufblasbaren Mannschaftszelten, und einer Notstromanlage.
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Das Forschungskonsortium zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt im Bistum Hildesheim sucht Personen für Interviews. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interessieren sich insbesondere...
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Im Hildesheimer Stadtrat ist in der Sitzung am Montag Kritik an der Stadtentwässerung geübt worden. Anlass war der Bericht des städtischen Rechnungsprüfungsamts (RPA) zum so genannten...