Mit dem heutigen Donnerstag kann der Borsumer Pastor Winfried Henze auf 70 Jahre Priestertum zurückblicken. Wie das Bistum berichtet, ist der 95-jährige bis heute im Gemeindegebiet Borsumer Kaspel als Seelsorger aktiv und betreut gemeinsam mit zwei weiteren Priestern als Pfarrvikar acht Kirchorte. Anders als üblich sei er nicht mit 75 Jahren in den Ruhestand gegangen, sondern weiter fester Teil des Seelsorgeteams von St. Martinus in Borsum.
Henze war früher unter anderem auch Redakteur der Kirchenzeitung und hat dort mit einer gemeinsamen Serie mit der Evangelischen Zeitung Hannover ökumenische Impulse gesetzt, so das Bistum. Mehrere Reportagereisen hätten ihn nach Lateinamerika und Afrika geführt, und immer wieder habe er sich in aktuelle Debatten eingemischt und dabei aus seiner konservativen Haltung keinen Hehl gemacht. Henze, der auch Autor mehrerer Bücher ist, habe als einziger zweimal den Katholischen Journalistenpreis der Deutschen Bischofskonferenz erhalten.
Sein 70-jähriges Priesterjubiläum feiert er am Samstag mit einer Vigil in St. Georg in Adlum - mit anschließendem bunten Programm im Freien - und einem Festhochamt am Sonntag in St. Martinus in Borsum.
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In der Nacht auf Mittwoch hat der Einsatz- und Streifendienst der Hildesheimer Polizei zwei mutmaßliche Einbrecher festgenommen. Die beiden jungen Männer stehen im Verdacht, in eine Apotheke am Moritzberg eingestiegen zu sein, heißt es im Bericht von Polizei und Staatsanwaltschaft.
Demnach hörte eine Streifenbesatzung gegen 3:45 Uhr das Schrillen einer Alarmanlage aus der Richtung des Phoenixgeländes. In der Phoenixstraße fand sie dann eine aufgebrochene Apothekentür vor. Auf der Wache ging unterdessen ein Hinweis auf zwei Personen ein, die nach dem Auslösen der Alarmanlage durch die Brauhausstraße in Richtung Zierenbergstraße liefen.
Daraufhin wurde eine Fahndung eingeleitet, in deren Rahmen in der Moritzstraße zwei 16 und 21 Jahre alte Hildesheimer aufgefunden wurden, auf die die Beschreibung passte - sie saßen als Fahrgäste in einem Taxi. Sie hatten eine dreistellige Bargeldsumme dabei, die genau der Summe entsprach, die bei dem Einbruch gestohlen wurde. Die Ermittlungen gegen sie dauern an.
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In der letzten Nacht ist die Feuerwehr zum Vereinsheim des PSV Grün-Weiß an der Marienburger Straße ausgerückt. Dort war gegen 1:50 Uhr durch einen Radfahrer Feuerschein gemeldet worden, heißt es in einer Mitteilung. Als die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Itzum eintrafen, brannte dort das Satteldach des Gebäudes.
Beide Feuerwehren konnten das Feuer innerhalb von 20 Minuten löschen. Verletzte gab es nicht, und die Brandursache ist noch unbekannt. Dazu ermittelt nun die Polizei. Es entstand ein Sachschaden von geschätzt etwa 20.000 Euro. Der betroffene Dachstuhl und Teile der daruntergelegenen Vereinsgaststätte konnten am Morgen noch nicht betreten werden.
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Die Arbeitsgruppe „Zusammenleben in der Stadt“ will sich aktiv für mehr Sauberkeit in Hildesheim einsetzen und lädt dafür zu einer Aktion in den Liebesgrund. Dort soll nächste Woche Samstag, also am 27. Juli, von 10 bis 12 Uhr gemeinsam Müll gesammelt werden, und im Anschluss gibt es eine Runde mit Kaffee und Kuchen und außerdem Informationen rund um den Liebesgrund. Treffpunkt zum Start ist das Drei-Eulen-Denkmal nahe der Kardinal-Bertram-Straße, Müllsäcke und Handschuhe werden gestellt.
Die AG ging aus dem letztes Jahr gestarteten „Runden Tisch Demokratie“ hervor und wird von der Ratsfrau Claudia-Maria Wendt geleitet. Sie sagte, solche Aktionen solle es künftig monatlich geben – damit solle Geselligkeit und das Kennenlernen neuer Leute mit einem Nutzen für die Stadt verbunden werden.
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Anlässlich des Gedenktages für die Männer und Frauen der deutschen Widerstandsbewegung gegen den Nationalsozialismus lädt die Stadt Hildesheim an diesem Samstag zu einer Gedenkstunde ein. Sie beginnt um 15 Uhr am Grab von Georg Schulze-Büttger auf dem St. Lamberti-Friedhof am Goschentor, für die Stadt nimmt Bürgermeisterin Beate König teil. Die Stadt weist außerdem darauf hin, dass in der Rathaushalle derzeit die Wanderausstellung „Was konnten sie tun?“ der Gedenkstätte Deutscher Widerstand zu Gast ist - am Samstag ist sie bis 14:30 Uhr dort zu sehen.
Am 20. Juli 1944 versuchte eine Gruppe um Claus Schenk Graf von Stauffenberg, durch ein Attentat auf Adolf Hitler dessen Regime zu beenden. Diese sogenannte „Operation Walküre“ schlug fehl, und die daran Beteiligten wurden hingerichtet, darunter auch der in Hildesheim aufgewachsene Offizier Georg Schulze-Büttger.
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Am Sonntag wird in der Andreaskirche der Hildesheimer Friedenstag begangen. Damit wird der Zerstörung der Stadt am 22. März 1945 gedacht. Die Veranstaltung beginnt um 13:10 Uhr, der Uhrzeit des...
In der Soltaustraße auf der Marienburger Höhe ist es auf Höhe der Einmündung Rostocker Straße zu einer Absackung der Fahrbahn gekommen. Laut Angaben der Stadtentwässerung Hildesheim (SeHi) habe eine...