Das Theater für Niedersachsen ist in der letzten Aufführungswoche dieser Spielzeit. Bis Sonntag sind noch vier Inszenierungen zu sehen, teilt das Haus mit: Am morgigen Donnerstagabend das Stück "Der Weg zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert" zum Thema Kirche und Missbrauch, am Freitagabend das Musical „Richard O’Brien’s The Rocky Horror Show“, am Samstagabend die Oper "Wenn der Postmann zweimal klingelt" und am Sonntagabend die Märchenoper "Dornröschen". Für alle Vorstellungen gebe es noch Karten, wenn auch z.T. nur noch wenige*. Außerdem gebe es jeden Tag jeweils vorher Programm im Theatergarten vorm Großen Haus. Weitere Infos zu den Stücken finden Sie auf tfn-online.de.
*Ergänzung: Die "Rocky Horror Show" ist inzwischen ausverkauft.
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Am Mühlengraben am Rande des Ernst-Ehrlicher-Parks laufen noch bis Ende der Woche Arbeiten zur Ufersicherung. Wie die Stadt Hildesheim mitteilt, musste der Graben vorübergehend trockengelegt werden, um neue Holzpfähle und Steinwalzen einzubauen. Die dortigen Fische seien zuvor vom Fischereiverein in Sicherheit gebracht worden.
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Das Hildesheimer Kellerkino hat den Kinoprogrammpreis 2023 erhalten. Dieser wird seit 1992 von der nordmedia Film- und Mediengesellschaft an Kinos in Niedersachsen und Bremen vergeben, die sich durch eine besondere Filmauswahl auszeichnen, heißt es in einer Mitteilung. Das Kellerkino hatte den mit 1.250 Euro dotierten Preis bereits letztes Jahr für sein Programmjahr 2022 bekommen.
2023 präsentierte das Kellerkino unter anderem eine Diageschichte der Fotografin und ehemaligen Kellerkino-Mitarbeiterin Brigitte Tast, den Film „Moleküle der Erinnerung“ über Venedig zu Zeiten der Pandemie und kooperierte unter dem Titel „Die Welt steht Kopf“ mit der hiesigen Alzheimer Gesellschaft. Der Besucherdurchschnitt habe in dem Jahr den von vor Corona erreicht.
Bei der Preisverleihung hieß es von nordmedia, das VHS Kellerkino biete exzellentes Kino - und der Kinoprogrammpreis stehe für cineastische Leidenschaft, das Engagement und die ausgezeichnete Programmgestaltung.
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Der Hildesheimer Stadtrat will das Busangebot innerhalb Hildesheims schneller ausbauen als von der Verwaltung bisher geplant. Er beschloss mit großer Mehrheit einen Ergänzungsantrag, das Angebot ab dem kommenden Jahr um je sechs Prozent auszubauen statt um zwei Prozent, wie es die Verwaltung vorgesehen hatte. Zum Hintergrund heißt es darin, derzeit habe das Angebot im Busverkehr in Hildesheim 80 % des Umfangs im Jahr 2017. Danach war der Stadtverkehr in die Eigenwirtschaftlichkeit gezwungen worden, was eine Reduzierung des Fahrplans zur Folge hatte.
Die Verwaltung hatte mit Blick auf die Kosten dafür plädiert, das Angebot langsam wieder auszubauen. Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer stimmte deshalb - wie auch die AfD, die IKL und ein CDU-Ratsmitglied gegen den Ergänzungsantrag. Von Seiten der Befürworter wurde mehrfach betont, dass das Sechs-Prozent-Ziel sehr ambitioniert ist - Hildesheim aber brauche einen guten Öffentlichen Personennahverkehr. Von Seiten der CDU/FDP/Unabhängigen-Gruppe hieß es, man betrachte das Ziel als einen Wunsch und nicht als eine Vorgabe.
Der beschlossene Ergänzungsantrag bezeichnet die sechs Prozent als "strategische Zielausrichtung". Er sieht vor, dass die Verwaltung spätestens nächstes Jahr zu den Haushaltsberatungen errechnet, welche konkreten Kosten die Umsetzung erzeugen würde.
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Die Stadt Hildesheim ist laut den heute veröffentlichten Zahlen des Zensus 2022 keine Großstadt mehr. Die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner lag demnach am Stichtag 15. Mai 2022 bei 97.716 und damit unter der 100.000er-Marke. Im Landkreis lebten zu dieser Zeit 267.027 Menschen, und in ganz Deutschland sowie inklusive der Deutschen im Ausland 82.719.540 Menschen.
Die Stadt Hildesheim hatte den Titel "Großstadt" zuletzt im Zensus 2013 verloren und 2016 wieder zurückgewonnen. Mit dem Titel sind finanzielle Anteile aus den Steuern verbunden. Wie sich die neue Entwicklung auswirken wird, ist noch nicht klar, berichtet der NDR mit Bezug auf das Landesamt für Statistik: Eine Großstadt bekomme zwar mehr Geld zugewiesen, auf der anderen Seite gebe es aber auch die Einordnung als "steuerschwächer", was zusätzliche Zahlungen bedeuten könne.
Die letzte Aberkennung des Großstadttitels hatte der Stadt im Jahr 2013 ein Minus beschert, der "Wiederaufstieg" 2016 allerdings auch.
Hinweis 240627: Die Stadt hat inzwischen Zweifel an diesen Zahlen angemeldet - siehe eine weitere Meldung.
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