Der Landesschülerrat Niedersachsen hat begrüßt, dass Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) sich für einen späteren Schulbeginn als derzeit ausgesprochen hat. Hamburg hatte in einem NDR-Interview gesagt, es gebe nur die Regel, dass Unterricht nicht vor 7:30 Uhr stattfinden solle – alles andere läge in der Hand der Schulen, auch ein späterer Beginn könne getestet werden.
Für den Landesschülerrat sagte sein stellvertretender Vorsitzende Eduard Hillgert, ein späterer Schulbeginn bringe zahlreiche Vorteile. Wissenschaftliche Studien hätten wiederholt gezeigt, dass Jugendliche aufgrund ihres biologischen Schlaf-Wach-Rhythmus abends später müde und morgens später wach werden. Auch würde ein entspannterer Start in den Tag ohne morgendlichen Stress das Familienleben positiv beeinflussen.
Zu beachten aber sei, dass für Haushalte mit früh arbeitenden Eltern auch Probleme entstehen könnten – und es dürfe auch die nachmittägliche Zeit für Hobbys wie Sport oder Musik nicht zu knapp werden.
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Die Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen und die VR-Stiftung unterstützen das Theaterprojekt „Let’s be lit(eratur)“ des Vereins Breaking Salsa mit 20.000 Euro. Das Stück ermögliche Jugendlichen nicht nur kulturelle Bildung zu erfahren und sich kreativ weiterzuentwickeln, sondern auch selbst zu aktiven Kulturvermittlern zu werden und andere junge Menschen zur Teilnahme zu inspirieren, erklärt Volksbank-Pressesprecherin Angelika Babinski.
In dem siebenmonatigen Projekt gestalten junge Menschen aus Hildesheim ein Theaterstück zu Allgemeinbildungsthemen, die oft wenig Begeisterung in der Schule hervorrufen. Diese sollen dabei innovativ und modern auf die Bühne gebracht werden. Von der Stückentwicklung, über Choreografien bis zur Kostüm-und Bühnengestaltung übernehmen die Jugendlichen alles selbst. Am Ende des Projektes steht eine Aufführung im Theater in Hildesheim.
Kooperationspartner des Vereins bei dem Projekt sind die Realschule Himmelsthür, die Geschwister-Scholl-Schule, die Flüchtlingsunterkunft Senkingstraße und das Jugendzentrum Ochtersum.
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Übergriffe auch mutmaßlich sexueller Natur unter Kindern einer evangelischen Kita sorgen für Streit zwischen Eltern und der Kita-Leitung, dem Kirchenkreis Hildesheimer Land-Alfeld als Träger und der Landeskirche Hannover. Das berichtet der Evangelische Pressedienst mit Verweis auf einige betroffene Eltern, die eine gemeinsame Stellungnahme verfasst haben.
Darin heißt es, die Zuständigen hätten die Vorfälle intern und öffentlich als „grenzüberschreitendes Verhalten“ verharmlost. Ihre Kinder seien über Wochen bei Toilettengängen bedrängt, bedroht, angegriffen, festgehalten, gewürgt, im Intimbereich berührt und gekniffen worden. Fast alle betroffenen Familien bräuchten psychologische Unterstützung, die sie sich allein hätten organisieren müssen.
Die Eltern wollten ihre Stellungnahme während eines Elternabends verlesen lassen, was aber nicht erlaubt wurde, heißt es weiter. Sie betonen, dass es nicht um eine Anklage gegen Kinder oder gar eine Beweisführung gehen solle. Auch die Kinder, die übergriffig geworden sind, seien von den Verantwortlichen allein gelassen worden, und auch sie verdienten Schutz und Begleitung.
Von Seiten der Landeskirche hieß es dazu, alle Beteiligten nähmen die Vorfälle sehr ernst, hätten einen Kriseninterventionsplan aktiviert und den Eltern auch Hilfen angeboten. Konkrete Vorfälle werde man allerdings nicht benennen, weil es sich um Geschehnisse ausschließlich unter Kindern handele.
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Auf der Bahnlinie RE10 zwischen Bad Harzburg und Hannover entfällt seit dieser Woche alle zwei Stunden der Halt in Sarstedt. Darauf weist der Betreiber erixx hin. Dies gelte nur in Fahrtrichtung Hannover und voraussichtlich bis zum 9. September. Der Grund dafür liege in Arbeiten am Hannover Hauptbahnhof. Diese würden dessen Kapazitäten einengen und sich so auch auf alle Fahrten zwischen Hannover und Göttingen auswirken. In Folge würde der Halt des RE10 in Sarstedt - wo es keine Ausweichgleise gibt - den restlichen Verkehr aufhalten.
erixx empfiehlt allen Reisenden, sich vor Fahrtantritt gesondert zu informieren, etwa über den Fahrplaner.
Für die ebenfalls zwischen Hannover, Sarstedt und Hildesheim verkehrende S-Bahn-Linie 4 gibt es derzeit keine Änderungsmeldungen.
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Die Hildesheimer Stadtverwaltung hat Zweifel an der Richtigkeit der diese Woche vom Zensus 2022 gemeldeten Zahlen. Diese hatten für die Stadt einen Rückgang von knapp 102.000 auf etwas über 97.000 Einwohner*innen ergeben, was den Verlust des Titels "Großstadt" bedeuten würde.
Die Stadt betonte gegenüber Tonkuhle, dass es sich bisher um eine Anhörung handelt, und die finalen Zahlen voraussichtlich erst im September verkündet werden. Bis dahin werde es weitere Klärungen geben. Die Stadt Hildesheim könne sich, wie viele andere Kommunen auch, nicht vorstellen, dass die Zahlen so drastisch gesunken sind. Sowohl die Wohnungszahlen bzw. Belegungen als auch die Anzahl der Arbeitsplätze seien hier so hoch wie nie zuvor.
Was mögliche finanzielle Auswirkungen angeht, würde Hildesheim durch eine Zahl von unter 100.000 Personen finanziell besser gestellt. Derzeit werde man als Großstadt mit den anderen Großstädten Niedersachsens verglichen, und dort sei die Steuerkraftdefinition höher. Bei einer Zahl unter 100.000 Einwohner*innen würde die Stadt im Finanzausgleich deutlich entlastet.
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