Auf dem Dach des Hildesheimer Rathauses ist nun eine zweite Webcam aktiv. Wie die Stadt mitteilt, zeigt sie den Platz an der Lilie, wo derzeit der Citybeach kurz vor der Eröffnung steht. Diese Kamera erzeuge - wie auch die im letzten November erneuerte Webcam von der Marktplatzseite - einen zeitgemäßen Livestream in hoher Bildqualität über das Mobilfunknetz, und das auch bei schwierigen Lichtverhältnissen. Dabei würden die Vorgaben des Datenschutzes selbstverständlich eingehalten, und um dem Denkmalschutz gerecht zu werden, sei das Kameragehäuse farblich dem Rathaus angepasst worden.
Beide Webcams, sowie eine auf dem Uni-Hauptcampus und eine an der "Hildesheimer Hütte" in den Stubaier Alpen, sind auf www.stadt-hildesheim.de/webcams verlinkt.
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Der Landkreis Hildesheim plant, vollständig die Verantwortung für die hiesige Volkshochschule zu übernehmen. In einer Mitteilung des Kreises heißt es, dies sei eine Reaktion auf Bedenken aus dem Innenministerium zum bisherigen Plan für die Zukunft des Hauses.
Derzeit hat die VHS zwei Gesellschafter mit jeweils 50 Prozent Anteil: Die Landkreis Hildesheim Holding GmbH und den Verein Volkshochschule Hildesheim e.V. mit der Deckung der Stadt. Der bisherige Plan sah vor, die Anteile des Vereins je zur Hälfte wiederum auf den Kreis und die Stadt aufzuteilen. Stattdessen solle nun der Landkreis die Anteile komplett übernehmen. Der Verein werde aber weiterhin im Aufsichtsrat der VHS vertreten sein.
Die Fraktionsvorsitzenden in Kreistag und Stadtrat seien darüber informiert, und Landrat Bernd Lynack und Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer sprachen beide von einer guten Lösung. Diese wird nun in der Kreisverwaltung weiter vorbereitet, um im Spätsommer vor den Kreistag zu kommen.
Zum Hintergrund schreibt der Kreis, dass die bisherige Eigentümerstruktur der VHS erhebliche wirtschaftliche Nachteile mit sich bringe: Aufgrund der Beteiligung eines Vereins als Gesellschafter gehe das Finanzamt von einer verdeckten Gewinnausschüttung aus und erhebe deshalb jährlich Steuern in Höhe von 300.000 Euro. Durch die Umstrukturierung der Gesellschaft sollen diese steuerlichen Belastungen entfallen.
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Die Industrie- und Handelskammer Hannover hat einen Aufruf an die Hildesheimer Ratspolitik gesandt, auf die geplante Einführung einer Bettensteuer für Übernachtungen zu verzichten. Diese würde zu erheblichen Belastungen der hiesigen Hotellerie führen und die Wettbewerbsposition des Tourismusstandortes Hildesheim schwächen – auch gegenüber Hannover, wo es seit Jahresbeginn eine Bettensteuer gibt.
Die Beherbergungsbetriebe befänden sich jetzt schon in einer wirtschaftlich angespannten Lage. Ein politisch verordneter Preisaufschlag - in Kombination mit einem erheblichen zusätzlichen bürokratischen Aufwand - würde die Branche hart treffen, so IHK-Vizepräsident Karsten Krüger. Damit schließt sich die IHK der Kritik einiger anderer Instutionen an, etwa der Unternehmer Hildesheim und dem Gaststättenverband Dehoga.
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In der evangelischen Landeskirche Hannovers läuft die Diskussion über den Umgang mit Missbrauchsfällen weiter. Diese ist auch eines der zentralen Themen bei der heute beginnenden Synode der Landeskirche im Kloster Loccum, heißt es in der Tagesordnung – am Freitag sei dazu eine mehrstündige Aussprache und eine Stellungnahme von Landesbischof Ralf Meister vorgesehen.
Im Vorfeld der Synode haben unterdessen mehr als 200 Kirchenbeschäftigte wie etwa Pastorinnen und Pastoren oder Vikarinnen und Vikare in einem Brandbrief die Leitung der Landeskirche kritisiert. Darin heißt es unter anderem, das Verhalten kirchenleitender Verantwortlicher habe das Vertrauen in die Kirchenleitung beschädigt: Man sei entsetzt über das Ausmaß sexualisierter Gewalt in der Kirche und den Umgang damit.
Meister sagte als Reaktion darauf, dieser Brief spreche wichtige Punkte an: Die Ergebnisse der jüngsten Studien und Aufarbeitungsberichte zum Thema Sexualisierte Gewalt müssten in der Kirche zu vielen grundlegenden Veränderungen führen, und in der Vergangenheit seien große Fehler gemacht worden.
Am heutigen Mittwoch wurde ein weiterer offener Brief veröffentlicht: Eine Initiative von Missbrauchsbetroffenen fordert darin den Rücktritt des Landesbischofs, der so die Konsequenzen aus einem unzureichenden Umgang der Landeskirche mit Missbrauchsfällen ziehen sollte.
Ergänzt 12 Uhr: Letzter Absatz
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Die Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen blickt mit Stolz auf das letzte Jahr zurück. So heißt es in einer Mitteilung nach der diesjährigen Vertreterversammlung Anfang der Woche. So sei 2023 nicht nur ein erfolgreiches Geschäftsjahr, sondern durch das 150-jährige Firmenjubiläum ein ganz besonderes Jahr gewesen, sagte der Vorstandsvorsitzende Henning Deneke-Jöhrens.
Man habe eine Bilanzsumme von 2,8 Milliarden Euro erzielt, das von der Bank betreute Kundenwertvolumen sei um weitere 129,4 Millionen auf einen neuen Höchststand von 5,9 Mrd. Euro angewachsen, und im Bereich der Kundenkredite habe es ein überplanmäßiges Wachstum von 5,3 % gegeben.
Den Vertretern wurde eine 6%-ige Dividende in Höhe von fast 700.000 Euro vorgeschlagen, was von diesen auch angenommen wurde.
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