Die Aktiven mit dem Ziel, in Lühnde einen Dorfladen zu etablieren, haben jetzt einen eigenen wirtschaftlichen Verein dafür gegründet. Wie dessen Vorsitzende Simone Schelske mitteilt, soll der "Dorfladen Lühnde w.V." die rechtliche Grundlage bilden, um nun die nächsten Schritte anzugehen. Mit in den Vorstand wurden Guido Bormann, Sarah Landsberg, Martin Hildebrand und Matthias Brinkmann gewählt.
Der Vorstand könne auf einen sehr aktiven Stamm von Mitgliedern bauen, so dass man für die nächste Startphase gut aufgestellt sei, so Schelske. Nun würden ein Business-Plan erstellt und weitere Verhandlungen mit Immobilien-Besitzenden geführt. Bis zum Dorfladen sei es aber noch ein weiter Weg, so Guido Bormann. Weitere Informationen zum Thema gibt es über die Internetseite www.luehnde.com und den Instagram-Account dorfladen_luehnde.
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In der Nacht auf Dienstag hat eine unbekannte Person durch das Überfahren die Verkehrsinsel in der Bismarckstraße in Lamspringe beschädigt. Wie die Polizei mitteilt, geschah dies zwischen 20 Uhr abends und 8 Uhr morgens. Durch den Unfall wurden die zwei dortigen Verkehrsschilder aus ihrer Verankerung gerissen, und auch das Unfallfahrzeug dürfte durch das Überfahren nicht unerheblich beschädigt sein. Wer in der Sache Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit dem Kommissariat Bad Salzdetfurth in Verbindung zu setzen.
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Im Ernst-Ehrlicher-Park sollen nächste Woche Umgestaltungsarbeiten beginnen. Wie die Stadt Hildesheim mitteilt, werden diese in Phasen das Jahr über andauern. Ziel sei, die Vegetation, die Gehölze und die Gewässer der Parkanlage robuster gegen den Klimawandel zu machen, und auch ihre ursprünglichen charakteristischen Merkmale wieder stärker zu betonen. Das Vorhaben werde durch das Bundesförderprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ und das Städtebauförderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ unterstützt. Von den Gesamtkosten von rund 1,66 Millionen Euro trägt die Stadt rund 350.000.
Ab Montag soll in einer ersten Bauphase zunächst Totholz und Laub aus den Gewässern entfernt werden. Hierbei kann es zu Beeinträchtigungen im Bereich der Teiche kommen, so die Stadt. Voraussichtlich eine Woche später beginnen dann Auslichtungs- und Fällarbeiten, dann werde der Park aus Sicherheitsgründen vollständig gesperrt. Nach Abschluss dieser ersten Phase - spätestens Anfang März - sei der Park dann wieder für die Öffentlichkeit zugänglich, bis er dann später für die Wegesanierung und Neugestaltung des Spielplatzes erneut gesperrt werden muss.
Weitere Informationen zur Umgestaltung des Ernst-Ehrlicher-Parks finden sich unter www.stadt-hildesheim.de/ernst-ehrlicher-park.
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Zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen sind Einbrecher in die Werner-von-Siemens-Berufsschule in der Von-Thünen-Straße eingestiegen und haben zwei Elektro-Schweißgeräte entwendet. Wie die Polizei Hildesheim mitteilt, wurde dafür eine Tür gewaltsam geöffnet. Konkret gestohlen wurden ein orangefarbenes Schweißgerät "Rehm 170 GW" sowie ein blaues Schweißgerät eines nicht genannten Herstellers. Die Schadenshöhe wird vorerst auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Mögliche Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0 51 21 / 939 115 entgegen.
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Die angekündigte Protestwoche der Landwirtschaft hat gestern auch in Hildesheim begonnen. Den Tag über waren auf vielen größeren Straßen Trecker und auch andere Fahrzeuge in Korsos unterwegs - verschiedene Unternehmen des Mittelstands, etwa Speditionen, hatten sich dem Protest angeschlossen. Die Fahrzeuge fuhren zwischenzeitlich extra langsam, wodurch es etwa am Berliner Kreisel zu Staus kam. Heute gehen die Proteste weiter.
Eine zentrale Veranstaltung des Landvolks gab es gestern in Bremen. Landvolk-Präsident Dr. Holger Hennies kritisierte dabei die Politik der Ampelregierung in Berlin scharf und forderte faire Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft, damit diese auch im europäischen Vergleich konkurrenzfähig bleiben könne. Man sei bereit, Lasten zu tragen - aber diese müssten gerecht verteilt werden. Die mittlerweile erfolgte Rücknahme etwa von Streichungen der Kfz-Steuerbefreiung für landwirtschaftliche Fahrzeuge reiche nicht aus. Der Protest werde weitergehen, so Hennies - der zugleich betonte, dass dieser friedlich verlaufen müsse.
Im Vorfeld der Proteste war befürchtet worden, dass diese durch extremistische Gruppen unterwandert werden könnten. Die Landwirte haben angekündigt, darauf besonders zu achten und sich klar davon abzugrenzen.
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