Eine Kontrolle am Hildesheimer Bahnhofsplatz hat gestern Abend einen jungen Drogenhändler auffliegen lassen. Wie die Polizei mitteilt, wurde der 18 Jahre alte Hildesheimer gegen 21:40 Uhr im Zuge der generell verstärkten Kontrollen in dem Bereich überprüft, wobei mehrere sogenannte Konsumeinheiten Marihuana und Haschisch, weitere Behälter mit Marihuana sowie eine dreistellige Summe Bargeld in kleinen Scheinen gefunden wurden.
Wegen des so entstandenen Verdachts auf Drogenhandel wurde daraufhin auch seine Wohnung durchsucht. Hier wurden u.a. Marihuana-Blüten, Kokain, eine Feinwaage, Verpackungsmaterial und ein vierstelliger Geldbetrag gefunden, und außerdem ein Schreckschussrevolver und elf Feuerwerkskörper der Kategorie F4 - die somit nur von Fachpersonal erworben und verwendet werden dürfen.
Gegen den 18-Jährigen laufen nun Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Konsumcannabisgesetz, das Betäubungsmittelgesetz sowie gegen das Sprengstoffgesetz.
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Mehrere Schülerinnen und Schüler der Hildesheimer Musikschule haben am Samstag beim Regionalwettbewerb von "Jugend musiziert" in Peine sehr gut abgeschnitten. Wie Schulleiter Detlef Hartmann mitteilt, erhielten Jakob Löhr und Jakub Cichy jeweils einen 1. Preis am Drum-Set, sowie Matilda Hoffmann und Laurin Nima Büch jeweils einen 1. Preis am Klavier. Hoffmann und Büch werden nun auch am Landeswettbewerb teilnehmen, der Mitte März in Osnabrück abgehalten wird.
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Die Sparsamkeit im Haushalt der letzten Jahre bringt der Stadt Hildesheim nun Nachteile bei der Bewerbung auf Fördermittel. Das bemängelte Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer gestern Abend in der Ratssitzung. Dort wurden drei Vorhaben beschlossen, für die jeweils Fördergelder beantragt werden: Die Heizungsanlage der JoWiese, der B-Platz des SC Drispenstedt und die Umwandlung des Außenbeckens des Wasserparadieses in ein überdachtes Lehrschwimmbecken.
Für letzteres hatte die Stadtpolitik bisher vorgegeben, dass der Umbau nur umgesetzt wird, wenn 75 Prozent der Kosten durch Fördermittel gedeckt werden - dies ist für finanziell notleidende Kommunen möglich. Vom Land kam jedoch zuletzt die Info, dass dies für Hildesheim nicht zutreffe. "Notleidend" werde so verstanden, dass eine Kommune unter einem Haushaltssicherungskonzept stehen müsse. Das ist in Hildesheim noch nicht der Fall, so dass nun maximal 45 Prozent der Kosten durch Förderung gedeckt werden können. Der Rat passte seinen Entschluss entsprechend an.
Meyer kritisierte, damit werde das enge Haushalten der letzten Jahre bestraft gegenüber Kommunen, die mehr ausgegeben haben und somit nun eine höhere Förderung erhalten können. Der Begriff "notleidende Kommune" sei rechtlich nicht definiert und sei nun vom Land so festgesetzt worden - hätte man dies vorher gewusst, hätte die Stadt noch reagieren können. In Folge steigt ihr Eigenanteil im Falle der Umsetzung um fast zwei Millionen auf etwas über 3,4 Millionen Euro.
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Die Polizei Elze ermittelt in einem Betrugsfall mit einem sogenannten Schockanruf nach bekanntem Muster. Laut Bericht erhielt ein Ehepaar am Freitag einen Anruf eines angeblichen Polizisten: Die Tochter habe einen Unfall mit Todesfolge verursacht und nur eine Kaution könne eine Inhaftierung verhindern. Dies erklärte ein angeblicher Staatsanwalt, mit dem das Paar dann verbunden wurde. Dieser untersagte einen Kontakt zur Hausbank oder zu anderen Personen und forderte das Paar auf, Wertsachen zusammenzusuchen, um sie dann einem Richter zu übergeben.
Gegen 18:30 Uhr übergaben die beiden vor dem Elzer Amtsgericht in der Bahnhofstraße eine blau-orangefarbene Tragetasche mit Münzen und Schmuck einem Mann, der an die Beifahrerseite trat. Dieser verschwand und kam nicht zurück. Daraufhin nahm das Paar Kontakt zu ihrer Tochter auf, bemerkte so den Betrug und informierte die Polizei.
Der angebliche Richter ist bis 1,75 Meter groß, hat dunkle Haare und trug einen dunklen Hoodie mit Kapuze über dem Kopf sowie eine dunkle Hose. Wer in der Sache Hinweise hat, wird gebeten, sich an die Hildesheimer Polizei unter der Rufnummer 0 51 21 - 939 115 zu wenden.
Einen weiteren Betrugsfall meldet die Polizei für Samstag im Brühl in der Hildesheimer Neustadt. Hier klingelte gegen 17 Uhr ein angeblicher Wasserwerker an der Wohnungstür eines älteren Mannes und behauptete, er müsse wegen eines Rohrbruchs in der Nähe die Wasserleitung prüfen. Der Bewohner ging daraufhin mit ihm zunächst ins Badezimmer, der Betrüger aber ging danach kurz allein in die Küche, kam dann wieder und begann ein Gespräch. Nach einigen Minuten klingelte es, und der Mann bot an, die Tür zu öffnen - und kam dann nicht mehr zurück.
Aus der Wohnung waren danach Bargeld und Schmuck verschwunden. Wahrscheinlich hatte der "Wasserwerker" einem Komplizen die Tür geöffnet. Er ist etwa 28 Jahre alt, bis 1,80 Meter groß, von südeuropäischem Äußeren mit leicht gebräunter Haut und sportlich. Er hatte zur Tatzeit hellbraune Haare, einen schmalen Oberlippenbart mit Verlauf um den Mund Richtung Kinn und trug typische blau-weiße Handwerkerkleidung. Hinweise werden auch hier unter 0 51 21 - 939 115 entgegengenommen.
Ergänzt 11 Uhr: Zweiter Fall im Brühl
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Omar Fahmy hat als Gründer des Hildesheimer Nachhilfe- und Sportangebots "Funah e.V." bei der Publikumsabstimmung für den "Goldenen Stern des Sports" den mit 500 Euro dotierten dritten Platz belegt. Er war als eine von drei Personen aus dem gesamten Bundesgebiet für den Preis nominiert, der gestern vergeben wurde.
Der erste Preis ging an Denise de Vries, die sich als Übungsleiterin des VfL Rastede für die schwimmerische Früherziehung von Kindern einsetzt, und der zweite Platz an Paul Werdin, der bei der DLRG in Weimar Abteilungsleiter für Behinderten- und Rehabilitationssport ist.
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