Die Hildesheimer Gruppe von Fridays For Future (FFF) will das Verfahren beim Oberverwaltungsgericht Lüneburg (OVG) wegen einer Fahrraddemo auf der Autobahn 7 einstellen lassen - auch wenn man sich weiterhin im Recht sehe, weil Fahrraddemos auf Autobahnen grundsätzlich möglich sein müssten. Das habe auch das OVG erneut betont.
Die Polizeidirektion Göttingen und auch die Autobahn GmBH, die sich laut FFF "massiv in den Prozess einmischte", schienen jedoch der Meinung zu sein, dass dies für sie nicht gelte. Die Direktion habe auch Druck auf die Stadt ausgeübt, entgegen voriger Absprachen die für den 10. Juli geplante Demo noch abzusagen. Aufgrund dieser "repressiven Behördenstruktur" sehe die Gruppe unter den jetzigen Umständen keine Möglichkeit, mit einem weiteren Versuch, auf der A7 zu demonstrieren Erfolg zu haben. Entsprechend werde man dies auch nicht versuchen, solange sich die Faktenlage nicht ändert, so Vera Wagner von FFF Hildesheim.
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Die Schülerjahreskarten für den Stadtverkehr Hildesheim (SVHI) werden wie letztes Jahr über die Schulen selbst ausgegeben. Darauf weist die Stadt Hildesheim hin: Es würden entsprechend keine Berechtigungsschreiben mehr an die Erziehungsberechtigten verschickt. Stattdessen erhalten die Schülerinnen und Schüler die Tickets nächste Woche am ersten Schultag und müssen diese dann mit einem aktuellen Passfoto versehen, entweder schon vor Ort oder später zuhause. Mit dem SVHI sei vereinbart, dass die Busse am ersten Schultag nach den Sommerferien ohne gültigen Fahrausweis genutzt werden können.
Einen Anspruch auf ein Schüler-Abonnement des SVHI haben demnach alle im Stadtgebiet wohnenden Schülerinnen und Schüler, wenn sie
- die 1. – 10. Klasse einer allgemeinbildenden Schule,
- die Jahrgänge 11 und 12 im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung einer Förderschule,
- den Schulkindergarten oder
- die Sprachlernklasse an einer allgemeinbildenden Schule
im Stadtgebiet besuchen und ihr Schulweg länger als 2 Kilometer ist. Maßgeblich dabei sei der kürzeste Fußweg von der Wohnung bis zur Schule. Die entsprechenden Daten würden der Stadt von den Schulsekretariaten übermittelt, so dass die Erziehungsberechtigten keinen gesonderten Antrag auf eine solche Jahrekarte stellen müssen.
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Der Schulanfang ist für arme Familien eine große finanzielle Herausforderung. Das berichtet der evangelische Pressedienst mit Verweis auf mehrere Quellen. So habe etwa eine Umfrage von YouGov ergeben, dass Eltern im Schnitt zwischen 200 und 299 Euro für den Schulstart ihrer Kinder ausgeben, manche Haushalte auch teils deutlich mehr.
Oft gebe es lange Listen mit geforderten Anschaffungen, darunter neben verschiedenen Stiften und Heften auch etwa Knete, Buchständer oder Bastelunterlagen. Vieles, gerade etwa auch Schulranzen, werde bei Finanzproblemen gebraucht beschafft. Dazu kämen noch die Schulbücher, die in Niedersachsen - anders als in manchen Bundesländern mit Schulbuch-Befreiung - selbst bezahlt werden müssten.
Über das Paket „Bildung und Teilhabe“ des Bundes werden für Schulbedarf auf Antrag bis zu 156 Euro pro Schuljahr erstattet, was aber vielen Eltern zufolge nicht ausreiche.
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Der Landkreis Hildesheim hat vor dem Schulstart nächste Woche Radschulwegpläne für elf weitere Schulen veröffentlicht. Diese seien mit Unterstützung des Planungsbüros SHP sowie der Design-Gruppe aus Hannover entstanden, so der Kreis, mit zwei Aspekten im Vordergrund: Konfliktstellen auf den Wegen sowie besonders empfehlenswerten Routen. Grundlage dafür sei eine Online-Befragung der Schülerinnen und Schüler gewesen. Dabei wurde auch abgefragt, wie viel an den jeweiligen Schulen das Rad genutzt werde und warum. Die elf neuen Pläne folgen auf den für die KGS Gronau, der bereits letztes Jahr erarbeitet worden war.
Folgende Schulen sind nun erfasst:
Alfeld: Gymnasium, Carl-Benscheid-Realschule, Schulrat-Habermalz-Schule
Bad Salzdetfurth: IGS
Bockenem: Oberschule
Elze: CJD
Harsum: Molitoris-Oberschule
Gronau: KGS
Nordstemmen: Marienbergschule
Sarstedt: Gymnasium, Schiller-Realschule
Söhlde: Oberschule
Die Radschulwegpläne werden von den Schulen in gedruckter Version verteilt und auf deren Internetseiten eingestellt. Sie sowie die zugehörigen Berichte gibt es außerdem gesammelt online unter www.landkreishildesheim.de/radfahren.
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Der körperliche Angriff eines Fußballspielers auf den Schiedsrichter in der Kreisklassen-Partie zwischen der SG Bettmar/Dinklar und Concordia Hildesheim II am Sonntag zieht eine polizeiliche Untersuchung nach sich. Augenzeugen nach hatte gegen Ende des Spiels der Schiedsrichter einem Concordia-Spieler die gelb-rote Karte gezeigt und wurde daraufhin von diesem hart ins Gesicht geschlagen. In Folge ist er nun krankgeschrieben und hat Anzeige erstattet. Über die Wertung des Spiels und eine mögliche Strafe für den Verein muss der Niedersächsische Fußballverband entscheiden.
Der Concordia-Vorstand traf sich noch am Sonntagabend und warf den betreffenden Spieler aus dem Verein. Man habe auch sofort Kontakt zum Schiedsrichter aufgenommen, um sich zu entschuldigen. Für das Verhalten des Spielers gebe es keine Entschuldigung, so der Vorstand, und man könne sich dafür nur schämen. Zugleich kritisierte der Vorstand, dass es nach dem Vorfall zu vielen beleidigenden und rufschädigenden Kommentaren gegen den Verein gekommen sei - man lasse diese juristisch prüfen.
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