An der Baustelle der seit letzter Woche gesperrten Dammstraße sind in der Zwischenzeit neue archäologische Funde gemacht worden.
So wurden, einige Meter von der Straßenkreuzung entfernt, Reste eines Kirchenchores gefunden, teilt die Stadt mit. Dieser gehörte mit großer Wahrscheinlichkeit zur St. Johannis-Kirche, die 1204 gegründet und im Sommer 1546 endgültig abgebrochen wurde, um eine Stadtbefestigung zu bauen. Weitere Funde, darunter mehrere Skelette, konnten bisher nicht klar zugeordnet werden. Möglicherweise stehen sie in Verbindung zum 1945 zerstörten Domhospital in direkter Nähe.
Unter der Kreuzung wurde letzte Woche ein Hohlraum gefunden, der zur Sperrung der Dammstraße führte. Hier wurden mittlerweile mehrere Gewölbe entdeckt, die möglicherweise zu einer alten Brücke entlang des heutigen Straßenverlaufs gehören. Ob sich die Funde auf den Zeitraum auswirken, für den die Dammstraße gesperrt bleibt, ist weiter unklar. Der Ortsrat Stadtmitte/Neustadt kommt am Donnerstag um 18 Uhr im Rathaus zu einer Sondersitzung zusammen. Auf der Tagesordnung stehen dabei auch mögliche Maßnahmen, um den Verkehr vor Ort umzulenken.
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Das Hildesheimer Energie-Beratungs-Zentrum bietet Mitte Juni einen Infoabend an, bei dem es um die Optimierung von Gebäudehüllen und Anlagentechnik geht. Dies ist laut Mitteilung ein Wiederholungstermin aufgrund großer Nachfrage: Die entsprechenden Angebote im Mai seien im Vorfeld schnell ausgebucht gewesen.
Der neue Termin ist demnach am Montag, dem 13. Juni, um 18 Uhr. Frank Melchior als Architekt und Energieberater werde dabei auch Fragen zu persönlichen Projekten gerne beantworten. Die Teilnahme sei kostenlos, die Zahl der Plätze aber beschränkt. Eine Anmeldung sei erforderlich per Mail an
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Beim Bundesfinale von Jugend forscht am letzten Wochenende sind auch zwei Projekte aus dem Hildesheimer Regionalwettbewerb mit angetreten. Wie die Wirtschaftsförderung HI-Reg mitteilt, gewann dabei Noel Friedrich vom Peiner Ratsgymnasium zwei Sonderpreise. Er hatte unter der Überschrift "Covid in Coville" anhand einer virtuellen Stadt simuliert, welche Wirkungen verschiedene Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus haben. Friedrich gewann zum einen den mit 1.500 Euro dotierten Konrad-Zuse-Jugendpreis für Informatik der Eduard-Rhein-Stiftung, und außerdem ein Stipendium für einen Studienplatz an einer Universität der Bundeswehr.
Das zweite Projekt aus Hildesheim, das aber keinen Bundespreis erhielt, hatte den Titel "Untersuchung des Nitritscavengereffekts von Vitamin-C". Marlin Loel und Luca Wiedekind von der Robert-Bosch-Gesamtschule hatten dabei untersucht, wie Vitamin C auf Nitrite einwirkt, die als potenziell krebserregend gelten. Insgesamt nahmen 168 junge Leute mit 108 Forschungsprojekten am Bundesfinale teil. Es gab in verschiedenen Kategorien je die Preise 1 bis 4, und einige Sonderpreise.
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Der Start des 9-Euro-Tickets für den Nahverkehr am morgigen Mittwoch wird bundesweit von Verbänden und Verkehrsunternehmen auch mit Anspannung erwartet. Das Ticket ermöglicht drei Monate lang für neun Euro im Monat die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs inklusive von Zügen. Es ist eine Entlastungsmaßnahme der Bundesregierung angesichts steigender Energiepreise, die mit 2,5 Milliarden Euro unterstützt wird.
Bahnverbände und auch der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen warnen vor der Gefahr übervoller Busse und Züge, insbesondere auf touristisch interessanten Verbindungen. Zudem sei nicht klar, ob das Geld des Bundes die entstehenden Kosten komplett decken werde, und bis Ende Mai sei es auch noch nicht bei den Verkehrsunternehmen angekommen - diese brauchten dies bald, gerade angesichts der steigenden Preise für Strom und Benzin.
Für Stadt- und Regionalverkehr Hildesheim sagte eine Sprecherin gegenüber Tonkuhle, es seien im Vorfeld sehr viele Tickets verkauft worden - die meisten bereits direkt nach dem Verkaufsstart am 23. Mai. Wie sich das im Betrieb auswirke, werde sich zeigen. Extra-Fahrten könne man nicht anbieten.
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Das Hildesheim Marketing hat eine positive Bilanz des Weinfests gezogen. Gerade zum Anfang letzte Woche seien sehr viele Menschen auf den Marktplatz gekommen, sagte Geschäftsführer Fritz Ahrberg gegenüber Tonkuhle. Wie viele es waren, könne er nicht genau sagen, es habe keine Zählung gegeben. Zum Wochenende habe es wetterbedingt weniger Besucherinnen und Besucher gegeben,- die Stimmung sei aber weiter sehr gut gewesen: Man habe gemerkt, dass die Hildesheimerinnen und Hildesheimer wieder Lust auf das Fest hatten, so Ahrberg. Auch die Rückmeldungen der Aussteller seien gut gewesen.
Das Weinfest hatte ab Mittwoch nach einer coronabedingten Pause wieder ohne Sicherheits-Auflagen stattgefunden. Ahrberg sagte dazu, mit Einschränkungen wie etwa einer Umzäunung hätte es auch nicht stattfinden können. Mit den jetzt gemachten Erfahrungen freue sich das Marketing umso mehr auf Veranstaltungen wie etwa den Citybeach, der durch seine Offenheit ohne Corona-Auflagen ein ganz anderes Ambiente verbreiten könne.
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