Das Land Niedersachsen erwägt, nötigenfalls mit einer „Hot-Spot-Regelung“ auch über den 2. April hinaus an grundlegenden Corona-Maßnahmen festzuhalten. Das sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen gestern in Hannover. Das gelte etwa für die Maskenpflicht, Abstands- und Hygieneregelungen oder auch das Nachweisen von Impf-, Genesenen-, oder Testnachweisen in Einrichtungen mit Publikumsverkehr - ausschlaggebend dafür könnte die Belastung der Krankenhäuser sein. Wenn die Hospitalisierungsrate deutlich ansteige, werde das Land eine solche Möglichkeit „sehr aufgeschlossen prüfen“.
Wöchentlich 20 coronabedingte Krankenhaus-Neuaufnahmen je 100.000 Einwohner seien ein kritischer Wert. Nach Angaben der stellvertretenden Leiterin des Corona-Krisenstabes des Landes, Claudia Schröder, lag dieser Wert zuletzt knapp unter 14. Die Inzidenz der Neuinfektionen steige seit Anfang März täglich und liege aktuell bei 1.478,6. Das liege sowohl am hochansteckenden neuen Omikron-Subtyp BA.2 als auch an den zunehmenden Lockerungen. Dabei infizierten sich zunehmend ältere Menschen, so Schröder, und die steigenden Patientenzahlen würden durch Ausfälle beim Klinikpersonal noch verkompliziert.
Heute berät der Bundestag den Entwurf für ein verändertes Infektionsschutzgesetz, das die Möglichkeit für strengere regionale Hotspot-Regelungen vorsieht. Es soll am Sonntag in Kraft treten, viele Länder - darunter Niedersachsen - haben aber bereits angekündigt, bis zum 2. April von einer Übergangsregelung Gebrauch zu machen und ihre derzeit geltenden Corona-Regeln weitgehend beizubehalten. Pörksen appellierte in diesem Zusammenhang auch an die Eigenverantwortung: So könnten etwa Betreiber von Restaurants und Supermärkten auch nach dem Fallen der Beschränkungen in ihren Häusern weiterhin eine Maskenpflicht anordnen.
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Zwischen Montagnachmittag und Dienstagmorgen ist in Bad Salzdetfurth ein Hydraulikhammer-Aufsatz für einen Bagger, ein so genannter "Stemmbaggermeißel", von einer Baustelle im Salzbergweg verschwunden. Da das Gerät etwa 300 Kilogramm wiegt, waren wahrscheinlich mehrere Personen und ein Fahrzeug beteiligt. Der Sachschaden liegt bei etwa 3.000 Euro. Die Polizei bittet mögliche Zeugen des Diebstahls, sich beim Kommissariat Bad Salzdetfurth unter der Telefonnummer 0 50 63 - 9010 zu melden.
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Stadt- und Regionalverkehr heben die Fahrscheinpreise im ROSA Tarifverbund zum 1. April um durchschnittlich zwei Prozent an. In einer Mitteilung heißt es, man reagiere damit auf stark steigende Energie- und auch Personalkosten. Kai Henning Schmidt, Geschäftsführer beider Unternehmen, zeigte sich der schwierigen Situation bewusst. Der Öffentliche Nahverkehr habe durch die Pandemie Kund*innen verloren und wolle diese zurückgewinnen - auch mit Blick auf die Verkehrswende in Deutschland. Zugleich aber stiegen die Kosten insbesondere im Bereich des Kraftstoffs gerade "überdimensional". Man werde die Preise deshalb nur im geringen Maße anheben und die allgemeine Teuerung nicht eins zu eins an die Fahrgäste weitergeben.
Der Preis der Einzelfahrkarte für Erwachsene betrage z.B. ab April 2,85 Euro in der Preisstufe Hildesheim, in den Preisstufen 1 bis 6 steige der Ticketpreis um etwa 9 Cent. Es gebe jedoch rabattierte 4er- oder 10er-Tickets. Die Kosten für die Kurzstreckenfahrkarten bleiben hingegen konstant. Alle Preisentwicklungen könnten ab heute unter www.rosa-hildesheim.de eingesehen werden, in Kürze würden auch Infoflyer in allen Vorverkaufsstellen sowie in den Bussen ausliegen.
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Das Bundeskriminalamt hat gestern mit der Polizei zusammen einen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, die Terrororganisation "Islamischer Staat" unterstützt zu haben. Das wurde per Twitter bekannt gegeben: Das Oberlandesgericht Celle habe den Haftbefehl erlassen. Der NDR berichtet, der Mann komme aus Hildesheim und solle seinem Bruder geholfen haben, der nach Syrien gegangen war um dort für den IS zu kämpfen, indem er u.a. die Ausreise von dessen Familie organisierte. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt.
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Am heutigen Dienstag sind die ersten geflüchteten Menschen aus der Ukraine, die über die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen zugewiesen wurden, im Kreisgebiet angekommen. Sie wurden in Sarstedt untergebracht, teilt der Kreis mit. Die etwa 25 Personen finden zunächst in der Sporthalle des Gymnasiums Unterkunft, die dafür entsprechend hergerichtet wurde. Es gebe dort zehn Segmente mit jeweils fünf bis sechs (Etagen-)Betten, und auch Wasch- und Duschmöglichkeiten seien vorhanden. Landrat Bernd Lynack werde die Menschen gemeinsam mit Sarstedts Bürgermeisterin Heike Brennecke am Abend begrüßen.
Der Kreis erwarte in den nächsten Wochen regelmäßige Zuweisungen durch die Landesaufnahmebehörde, so Lynack. Um wie viele Menschen es sich dabei genau handeln wird, sei momentan nur schwer zu sagen. Durch die Einrichtung von Notunterkünften habe man nun die Möglichkeit, kurzfristig reagieren und die Menschen einigermaßen bequem unterbringen zu können. Das Ziel sei, ihnen so schnell wie möglich und in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen geeigneteren Wohnraum zu vermitteln. Parallel würden derzeit - neben den privaten Angeboten für Wohnraum – mehrere Großobjekte geprüft, in denen zwischen 80 und 100 Personen auf längere Dauer untergebracht werden können.
Der Landkreis bitte darum, von Sach- oder Kleiderspenden an der Sporthalle in Sarstedt abzusehen, da dort keine Lager- und Sortiermöglichkeiten bestehen. Wer helfen möchte – etwa auch mit Fahrdiensten oder Übersetzungstätigkeiten – könne sein Spenden- oder Hilfsangebot unter www.landkreishildesheim.de/ukraine einstellen. Die Informationen auf dieser Seite können mittlerweile auch per Knopfdruck auf Ukrainisch übersetzt werden.
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