Am kommenden Mittwoch thematisiert die El Puente-Stiftung in einem "ImPuls-Gespräch" die deutsche Kolonialgeschichte am Beispiel vom Namibia. Daran nähmen ab 19 Uhr in der Dombibliothek zwei junge Filmemacherinnen teil, die dazu einen Kurzfilm gedreht haben, die Vorsitzende eines Vereins, der Schulpartnerschaften zwischen den Ländern organisiert, und der in Namibia geborene Grünen-Politiker Ottmar von Holtz, teilen die Veranstalter mit. Der Abend werde auch ins Internet übertragen, ein Teilnahmelink könne per E-Mail unter
Das Land hieß von 1884 bis 1915 Deutsch-Südwestafrika und war u.a. ab 1904 Schauplatz des Herero-Aufstands, in dessen Folge die deutschen Kolonialherren durch die Vertreibung der Herero in die Namib-Wüste den ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts begangen - dieser Begriff wurde von Deutschland aber erst 2015 genutzt.
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Mit der Hannover Messe beginnt an diesem Montag eine der größten Industriemessen der Welt. Dieses Jahr findet sie - nach einem Ausfall 2020 und einer rein digitalen Ausgabe letztes Jahr - wieder in Präsenz, aber auch über das Internet statt, teilt die Messe AG mit. Das Leitthema sei "Industrial Transformation" - ursprünglich sollte die Ausgabe 2020 unter diesem Motto stehen. Es gehe dabei um neue Entwicklungen und Technologien und ihre Chancen, besonders in Hinblick auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz, hieß es.
Die Eröffnungsfeier ist bereits am heutigen Sonntag ab 18 Uhr, sie wird auch ins Internet übertragen. Erster Öffnungstag ist Morgen. Am Mittag wird Ministerpräsident Stephan Weil seinen traditionellen Rundgang machen. Die Messe geht dann bis Donnerstag.
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In der deutschen Bevölkerung ist der Immunschutz gegen eine Covid-Infektion derzeit "besonders gut". Das sagte der Lungenexperte Prof. Dr. Tobias Welte von der Medizinischen Hochschule Hannover der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Allerdings habe das Immunsystem infolge der eingeschränkten Kontakte während der Corona-Pandemie nachgelassen, weshalb er "eher besorgt" auf die nächste Grippesaison schaue. Es gebe viele Indikatoren dafür, dass es in den nächsten ein bis drei Jahren eine besonders starke Grippewelle geben könnte.
Obwohl die Immunabwehr auf einem höheren Level sei, spreche viel für die Notwendigkeit einer vierten Impfung, so Welte weiter. Eine Booster-Impfung im Herbst werde wahrscheinlich reichen, und auch Masken könnten in manchen Situationen sinnvoll bleiben. Jetzt sei Eigenverantwortung gefordert, die in der Pandemie leider ein bisschen verloren gegangen sei. Die Politik sollte sich rechtzeitig auf ein Programm zur Viertimpfung verständigen. Wenn dies etwa in die Verantwortung der Hausärzte gegeben werde, würden auf längere Sicht keine Impfzentren benötigt.
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Die Fakultät Gestaltung der Hildesheimer Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) hat beim ADC Talent Award 2022 in Hamburg das beste Ergebnis erzielt. Unter dem Festival-Motto „Ideas create reality“ wurden dabei Preise in den Oberkategorien Semesterarbeit, Abschlussarbeit und Praxisarbeit vergeben, teilt die Hochschule mit, und man habe dabei insgesamt 21 Preise gewonnen. Diese kämen aus allen eigenen Lehrgebieten, so dass die HAWK beim nationalen Ranking der Designhochschulen mit Sicherheit wieder auf einer der ersten drei Platzierungen landen werde, sagte Prof. Mathias Rebmann, der Koordinator der eingereichten Bewerbungen.
Die Preise beim Talent Award haben die Form von Nägeln. Einen goldenen Nagel erhielt etwa Maximilian Schmidt: Er entwickelte ein Konzept, bei dem die Etiketten von Pfandflaschen mit fluoreszierender Farbe bedruckt werden, damit Pfandsammler sie besser finden. Einen der silbernen Nägel teilen sich z.B. Marina Liekefett, Helena von Dufving, Lina Friesdorf und Paul Knop - sie entwarfen eine in Hamburg spielende Kampagne, in der sie die wachhaltende Wirkung von Cola-Getränken herausstellen.
Der ADC (Art Directors Club) ist ein Zusammenschluss von knapp 800 führenden Köpfen der kreativen Kommunikation, aus Bereichen wie z.B. Design, Journalismus, Werbung oder Architektur. Der Talent Award gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen in diesem Bereich.
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Die Schuldnerberatung des Caritasverbands für Stadt und Landkreis Hildesheim beteiligt sich ab morgen an einer bundesweiten Aktionswoche unter dem Motto „… und plötzlich überschuldet!“. Dabei soll es ein besonderes Angebot zum Thema „Haushaltsbudgetberatung“ geben, teilt die Caritas mit. Interessierte könnten Termine vereinbaren, um zu prüfen, ob es bei ihnen Einsparpotentiale gibt. Beraterin Kerstin Schott sagte, wer rechtzeitig seine Finanzen im Blick habe, sei vor einer Überschuldung gewappnet. Das Ziel der Beratung sei, möglichst präventiv tätig zu werden und nicht erst dann, wenn sich die Schulden bereits türmten.
Wegen der Corona-Pandemie findet die Erstberatung schon seit geraumer Zeit ausschließlich per Telefon statt, hieß es weiter. Das habe auch den Vorteil, dass für die Anrufenden die Hemmschwelle niedriger sei. Sie erhielten dann, je nach individueller Situation, per Post Info-Material wie Gläubigerlisten oder auch einen Haushaltsplan, der dann ausgefüllt zurückgeschickt wird. Erst danach werde ein weiterer Beratungstermin vereinbart.
Weitere Informationen gibt es im Internet.
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