Ergänzt mit Angaben der Stadt um 21:40 Uhr.
Die Dammstraße in die Hildesheimer Innenstadt ist heute überraschend gesperrt worden. Grund dafür ist die Entdeckung eines Hohlraums bei Bauarbeiten nahe der Innerste-Brücke, hieß es am Abend. Die Stadt hat den Bereich aus Sicherheitsgründen abriegeln lassen, weil es dort bereits zu Versackungen kam und die Gefahr eines Straßeneinbruchs bestand. In Folge kam es in Teilen der Innenstadt zu Verkehrsbehinderungen.
Die Stadt ruft alle Verkehrsteilnehmenden auf, den Bereich zu umfahren und auf den Stadtring über die Kaiserstraße und die Straße Hohnsen auszuweichen. Eine entsprechende Beschilderung werde morgen in aller Frühe vorgenommen, hieß es in einer ersten Mitteilung. Die Dammstraße an der Einmündung Johannisstraße bleibe gesperrt, um die Baumaßnahmen durchführen zu können, und dann werde die Befahrbarkeit hergestellt. Derzeit sei mit Blick auf die Baustelle in der Kardinal-Bertram-Straße bereits aus Richtung Osten die Einfahrt in die Schuhstraße gesperrt, und aus Richtung Westen sei die Einfahrt auf Höhe der Alfelder Straße gesperrt. Die Sperrung der Dammstraße müsse voraussichtlich mindestens bis zum 13. Juni aufrechterhalten werden, für die Anlieger werde aber die Ein- und Ausfahrt zu ihren Grundstücken ermöglicht.
Der Stadtverkehr lenkt seine Busse über die Stadtwerke um, die Haltestelle Museum kann derzeit nicht angefahren werden. Fußgänger und schiebende Radfahrer können den Bereich noch passieren.
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Am kommenden Montag, dem 30. Mai, starten in Stadt und Landkreis Hildesheim die Anmeldungen für die 5. Klasse. Darauf weist der Landkreis hin. Bis um 1. Juni nähmen dann die Gesamtschulen und Gymnasien die Anmeldungen entgegen, und bis zum 3. Juni alle anderen Schulformen. Im Rahmen freier Kapazitäten würden aber selbstverständlich auch nach Ende dieser Fristen noch Schülerinnen und Schüler aufgenommen.
Was den konkreten Ablauf angehe, gebe es wie bereits letztes Jahr keine konkreten Uhrzeiten und wegen der Pandemie insgesamt nur einen eingeschränkten persönlichen Kontakt. Die Schulen hätten eigene Verfahrensabläufe entwickelt und gäben dazu telefonisch, per Mail oder auf ihrer Website Auskunft. Für eine Anmeldung werde das Halbjahreszeugnis der 4. Klasse und die Geburtsurkunde (bzw. bei Abweichung vom herkömmlichen Sorgerecht ein entsprechender Nachweis) gebraucht. Je nach Schule müssten zudem eventuell noch weitere Unterlagen vorgelegt werden, Informationen hierzu gebe es wiederum direkt bei den Schulen.
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Bei der Landes-Klausurenrunde der niedersächsischen Mathematik-Olympiade am Wochenende in Göttingen haben auch eine Schülerin und ein Schüler aus Hildesheim Medaillen gewonnen. Wie die Stiftung NiedersachsenMetall als Mit-Ausrichterin mitteilte, gewann Anton Dederer vom Josephinum eine Gold- und Svea Mühe vom Gymnasium Himmelsthür eine Silbermedaille. Beide gehen in die sechste Klasse, der Wettbewerb richtet sich explizit an die fünften und sechsten Klassen. Insgesamt nahmen an der Runde 106 Schülerinnen und Schüler teil, und es habe neun Gold-, 15 Silber- und 14 Bronzemedaillen gegeben sowie 13 Anerkennungspreise.
Die Mathematik-Olympiade ist nach eigenen Angaben ein jährlich bundesweit angebotener Wettbewerb, an dem alleine in Niedersachsen rund 40.000 Teilnehmer von über 1.300 niedersächsischen Grundschulen und weiterführenden Schulen teilnehmen. Hintergrund ist auch, junge Menschen mehr für die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern.
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Im Hildesheimer Stadtgebiet hüllen derzeit Gespinstmotten viele Zweige und Sträucher ein, um darin ihre Raupen abzulegen. Wie die Stadt Hildesheim mitteilt, seien die Tiere völlig harmlos. Es gingen aber derzeit vermehrt Anfragen ein, ob es sich hier um den Eichen-Prozessionsspinner handeln könnte. Dessen Brennhaare können beim Kontakt zu ernsthaften Haut- und Atemwegsbeschwerden führen. Diese Tiere aber würden keine Gespinste ausbilden, so die Stadt.
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Ein 33 Jahre alter Mann hat heute in Bad Salzdetfurth einen Polizeieinsatz ausgelöst. Zunächst war laut Mitteilung gemeldet worden, dass er sich gegen 09:50 Uhr unberechtigt auf dem Gelände der Diakonie aufhielt. Nach einer Ansprache habe er eine Meinungsverschiedenheit mit einer anderen Person gehabt. Er verließ jedoch das Gelände, bevor die Polizei eintraf. Noch vor Ort erhielt diese dann die Meldung, dass der Mann sich jetzt in einem Garten in direkter Nähe aufhalte.
Die Polizei fand ihn dort vor einer Terrassentür sitzend. Er war am Kopf verletzt, schlug mit dem Rücken gegen die Tür und hatte Scheren in beiden Händen, die er auch auf Aufforderung nicht niederlegte. Erst als der Hausbesitzer die Tür öffnete, kippte der Mann nach hinten über und ließ dabei die Scheren fallen. Die Polizei nahm ihn in Gewahrsam, wogegen er sich intensiv wehrte. Er wurde danach ins Krankenhaus gebracht und musste auch eine Blutprobe abgeben, weil der Verdacht bestand, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ob er wieder entlassen oder weiter untergebracht werden muss, stand zunächst noch nicht fest.
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