Der juristische Streit um das Schloss Marienburg ist abgeschlossen. Wie das Landgericht Hannover mitteilt, habe das Salzburger Unternehmen, dass die Forderungen von Ernst August Prinz von Hannover angekauft hatte, auf eine Berufung verzichtet - das Landgericht hatte seine Klage Anfang Juli abgewiesen und damit entschieden, dass das Schloss im Stiftungsbesitz bleibt.
Das ab 1858 erbaute Schloss war im Jahr 2004 von Ernst August Prinz von Hannover an seinen Sohn Ernst August übertragen worden. Aus finanziellen Gründen gab dieser 2018 bekannt, das Schloss an die öffentliche Hand verkaufen zu wollen, woraufhin sein Vater das Schloss wegen "groben Undanks" von ihm zurückforderte. Damit begann die juristische Auseinandersetzung, die nun abgeschlossen ist. 2020 wurde die Marienburg in die von Ernst August Junior gegründete Stiftung überführt. Sie soll nun baulich instandgesetzt werden, woran Bund und Land wesentlichen finanziellen Anteil haben.
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Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen fordert eine bessere Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Depressionen. Eine aktuelle Studie der Krankenkasse AOK zeige, dass die Betroffenen nur unzureichend unterstützt werden, und die Erfahrungen aus der alltäglichen Sozialberatung bestätigten dies, mahnte der Verband heute in Hannover. Ein schnelles Handeln seitens der Politik sei geboten.
Der Landesvorsitzende Bernhard Sackarendt sagte, er betrachte die Entwicklung mit großer Sorge: Immer mehr Menschen hätten mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und könnten nicht arbeiten. Es sei zu befürchten, dass künftig noch mehr Menschen aufgrund einer psychischen Erkrankung dauerhaft nicht mehr in ihrem Job tätig sein können und eine Erwerbsminderungsrente erhalten.
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Mindestens ein bisher unbekannter Täter ist gestern im Tagesverlauf in eine Erdgeschosswohnung an der Alfelder Straße in Hildesheim eingedrungen. Das betreffende Mehrfamilienhaus befindet sich zwischen der Hachmeisterstraße und der Brehmestraße, heißt es im Bericht. Offenbar verschaffte sich der Täter über ein gekipptes Fenster Zutritt. Im Inneren wurden sämtliche Räumlichkeiten durchsucht und Schmuck gestohlen.
Die Polizei bittet mögliche Zeugen der Tat, sich unter 0 51 21 - 939 115 zu melden. Zugleich warnt sie davor, zugängliche Fenster auf Kipp stehen zu lassen, wenn man das Haus verlässt: Diese seien für Einbrecher wie offene Fenster.
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Die Selbsthilfegruppe "Bipolar Erfahrene Hildesheim" hat für Anfang Oktober eine Aktionswoche angekündigt. Man wolle damit Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit betreiben, teilt der Leiter der Gruppe, Eugen Biniasz-Schreen, mit. Der Bereich der psychischen Erkrankungen sei immer noch sehr mit Tabus behaftet - die Ent-Stigmatisierung dieser Erkrankungen sei das Hauptziel der Selbsthilfegruppe, die dieses Jahr 10 Jahre alt geworden ist. Geplant seien Anfang Oktober an verschiedenen Orten z.B. Vorträge, Lesungen, ein Konzert und eine Filmvorführung.
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Die Universität Hildesheim hat die Bewerbungsfrist für einige ihrer Bachelor-Studiengänge verlängert. Noch bis zum nächsten Montag könnten sich Interessierte für das Internationale Informationsmanagement (IIM) oder für die Digitalen Sozialwissenschaften (DiSo) bewerben, heißt es in einer Mitteilung, und für Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis laufe die Frist erst am 1. September aus.
IIM richte sich insbesondere an alle, die sich für die Themen Digitalisierung und neue Technologien interessieren und ihre Kompetenzen am Computer auch im wissenschaftlichen Kontext vertiefen möchten, so die Uni. Der Studiengang habe mit der Angewandten Sprachwissenschaft und der Informationswissenschaft zwei Schwerpunkte.
Bei den Digitalen Sozialwissenschaften gehe es dagegen um die Untersuchung und Erklärung gesellschaftlicher Phänomene in Verbindung mit dem Umgang mit großen Datenmengen. So würden z.B. auch Diskurse in Online-Medien erforscht: Derzeit laufe etwa vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs ein Vergleich von Tweets zum Thema Migration - aktuelle Meinungen würden dabei mit denen aus der Zeit der Massenflucht aus Syrien verglichen.
Beim Studium der Kulturwissenschaften könnten Studierende aus einem breit gefächerten Angebot auswählen, wobei stets Theorie und Praxis verbunden würden - etwa mit einem eigenen Projektsemester. Mit einer Bewerbung meldeten sich Interessierte zugleich für eine Eignungsprüfung an - diese finde dann Anfang Oktober statt.
Weitere Informationen gibt es unter www.uni-hildesheim.de.
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