Das niedersächsische Gesundheitsministerium hält eine mögliche vierte Corona-Impfung für alle Menschen bereits im Sommer für denkbar. Eine entsprechende Empfehlung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sei grundsätzlich gut, sagte Sprecherin Stefanie Geisler. Der Impfstoff sei da, die Impfung schütze nachhaltig.
Lauterbach hatte angesichts anhaltend hoher Inzidenzen eine zweite Auffrischungs-Impfung auch für unter 60-Jährige empfohlen. In Deutschland rät die Ständige Impfkommission bislang zu einer zweiten Booster-Impfung für Menschen ab 70 Jahren und für Risikopatienten, Bewohner von Pflegeeinrichtungen sowie Beschäftigte in Pflege und Medizin.
In Niedersachsen liegt die Sieben-Tages-Inzidenz bei den Corona-Infektionen Geisler zufolge mit zuletzt 13.663 Neuinfektionen aktuell bei 939,8 und damit etwas niedriger als in der vergangenen Woche. In den Krankenhäusern sei die Lage „moderat, aber dennoch angespannt“, mit einer Hospitalisierungsrate von 12,8 und einem Anteil von 4 Prozent der Intensivbettenauslastung mit Covid-Patienten.
220719.sk
Das Weedbeat-Festival verlief laut Angaben der Polizei Hildesheim friedlich ab. Das Festival war nach drei Jahren Corona-Pause wieder am Veranstaltungszentrum „Speicher“ in Rössing durchgeführt worden. Rund um das Festivalgelände und den angrenzenden Campingplatz hat die Polizei am Wochenende Personenkontrollen unter Einsatz eines Rauschgiftspürhundes durchgeführt. Dabei wurden 31 Ermittlungsverfahren wegen des Besitzes geringer Mengen Cannabis eingeleitet.
Bei Verkehrskontrollen wurden gegen vier Personen Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrens unter Betäubungsmitteleinflluss und gegen eine Person wegen Trunkenheit am Steuer eingeleitet.
Die Veranstalter sind mit dem Weedbeat in diesem Jahr zufrieden. Man habe aber noch nicht die Besucherzahlen von vor Corona erreicht.
220718.sk
Der Deutsche Gewerkschaftsbund Nord und dessen Bezirk Niedersachsen – Bremen - Sachsen-Anhalt haben sich mit einem Appell an die norddeutschen Regierungschefs gerichtet. Sie forderten sie auf, sich mit höchster Priorität den Sorgen und Nöten der Menschen in den fünf Bundesländern anzunehmen, die die dramatisch steigenden Lebenshaltungskosten nicht durch ihre Einkommen oder Ersparnisse finanzieren könnten.
Der DGB schlägt einen Drei-Punkte-Plan vor, um weitere soziale Entlastungen umzusetzen und Notlagen zu verhindern. Dieser sieht einen Notfallfonds vor, für Menschen, die ihre Miete, Strom- oder Gasrechnungen nicht bezahlen können oder vor horrenden Nachzahlungen stehen. Ebenso solle ein Gaspreisdeckel ein geführt werden, damit der Grundbedarf privater Haushalte bezahlbar bleibe. Abschließend schlägt der DGB einen Energiegipfel vor, bei dem auch die Sozialpartner mit eingebunden werden, um gesamtgesellschaftliche Lösungen zu finden.
220718.sk
Unbekannte Täter haben in der Nacht auf Montag einen Geldautomaten im Harsum gesprengt. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der Polizei gegen 3:00 Uhr ein lauter Knall aus er Straße Mahnhof gemeldet. Mehrere Streifenwagen waren nur wenige Minuten später am Einsatzort. Dort stellten die Beamten fest, dass ein Geldautomat im Vorraum einer Bank, die unter einem Wohnbereich liegt, gesprengt worden war. Die Anwohner wurden sofort evakuiert. Verletzt wurde niemand.
Ein Polizeihubschrauber sowie mehrere Einsatzwagen wurden zur Verstärkung angefordert. Zur Höhe der entwendeten Summe, sowie der entstandenen Schäden konnte bislang noch keine Angabe gemacht werden. Wer Hinweise zur Tat oder den Tätern geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
220718.sk
Am Freitag wurde ein Programm zur Energiekostendämpfung gestartet. Mit diesem Zuschussprogramm würden energie- und handelsintensive Unternehmen, die besonders von den gestiegenen Energiekosten betroffen seien, gezielt unterstützt, erklärte Hildesheims Bundestagsabgeordneter Bernd Westphal. Das Programm umfasst ein Volumen von fünf Milliarden Euro.
Mit dem Energiekostendämpfungsprogramm seien nicht zurückzuzahlende Zuschüsse von bis 50 Millionen Euro pro Unternehmen möglich, so Westphal weiter. Das entlastet Unternehmen und sichert Arbeitsplätze. Der Staat könne nicht alle Preissteigerungen auffangen. Aber er könne gezielt unterstützen und verhindern, dass unschuldig in Not geratene Unternehmen pleitegehen. Es komme jetzt darauf an, dass die Anträge schnell und unbürokratisch bearbeitet würden, damit nicht noch einmal Monate vergingen zwischen der Ankündigung und dem Start des Programms.
220718.sk
Die vier Standorte des Unternehmens ZF in Niedersachsen - darunter das Werk in Gronau - sind für einige weitere Jahre gesichert. Das meldet die IG Metall. Nach sieben Monaten intensiver...
Handball-Drittligist HC Eintracht Hildesheim hat sein Auswärtsspiel beim TuS Spenge verloren. Die Partie in der Spenger Realschul-Halle endete gestern Abend 36:25 für die Gastgeber, die schon ab der 10....
Am Donnerstagnachmittag hat es an der Geschwister-Scholl-Schule in Hildesheim einen Polizeieinsatz gegeben. Laut Bericht vom Freitag hatte eine Jugendliche das Schulgelände betreten und umgehend...
Die IG Metall organisiert am Montag einen bundesweiten Automobil-Aktionstag. An zahlreichen Standorten - darunter auch Hildesheim - sind dann Beschäftigte von Herstellern und Zulieferern aufgerufen, ein Zeichen...
Angesichts der „Woche der Demenz“ vom 21. bis 27. September hat der Malteser Hilfsdienst auf die Demenzerkrankung von Jüngeren hingewiesen. Zwar betreffe Demenz überwiegend ältere Menschen, doch...
Am kommenden Sonntag lädt das Hildesheimer Herbstvergnügen wieder zu einer Meile mit kreativem Handwerk und regionalen Produkten in die Hildesheimer Innenstadt. Rund um den Marktplatz und den Platz...
Im Freibad Gronau geht am Sonntag die Sommersaison zuende. Ab Montag wird das Bad nach letzten Unterhaltungsarbeiten in den Winterschlaf geschickt, teilt die Samtgemeinde Leinebergland mit, die sich...