Die Landesmedienanstalt in Hannover ruft Schülerinnen und Schüler auf, sich bis zum 1. Juli am Wettbewerb um den Niedersächsischen Medienpreis zu beteiligen. In der Kategorie „Schul-Internetradio“ sei ein Preisgeld von 1.000 Euro zu gewinnen, wie die Landesmedienanstalt mitteilte. Teilnehmen können Einzelpersonen oder Autorenteams, die eigene Audiobeiträge oder Radiosendungen erstellt und online veröffentlicht haben.
Gefragt seien etwa Umfragen, Interviews, Reportagen, Hörspiele oder Podcasts. Voraussetzung ist, dass die Beiträge in der Zeit vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021 im Internet zu hören waren. Pro Person oder Team können bis zu drei Beiträge eingereicht werden.
Der Niedersächsische Medienpreis ist in diesem Jahr in acht verschiedenen Kategorien mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Der Preis soll im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung in Hannover verliehen werden. Schirmherr ist der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD).
sk
Im Bereich der Polizeidirektion Göttingen, zu dem auch Hildesheim gehört, hat es in diesem und im letzten Monat spezielle Informationsveranstaltungen für Amts- und Mandatsträgerinnen und -träger gegeben. Anlass waren die steigenden Zahlen von Straftaten gegen diese Gruppen – im letzten Jahr sind laut Polizei mehr als 9.000 Straftaten gegen den Staat und seine Vertreterinnen und Vertreter begangen worden, fast doppelt so viele wie im Jahr 2019. Auch vor dem Hintergrund der kommenden Wahlen sollten Politikerinnen und Politiker, kommunale Verwaltungsspitzen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Justiz jeweils online sensibilisiert werden.
Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten sagte, die große Zahl der Teilnehmenden zeige, wie aktuell das Thema ist und welche Bedeutung es habe. Die Polizei nehme es nicht nur deshalb sehr ernst: Nicht immer bleibe es etwa bei Drohungen oder Hassbotschaften über das Internet.
fx
Eine 60-jährige Sarstedterin ist vom Landgericht Hildesheim zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Laut Medienberichten wurde sie der schweren Misshandlung von Schutzbefohlenen und gefährlicher Körperverletzung für schuldig befunden. Das Gericht folgte mit dem Urteil den Forderungen der Staatsanwaltschaft.
Die 60-Jährige hatte ihren sieben Jahre alten Sohn durch Nahrungsentzug in einen lebensbedrohlichen Zustand gebracht. Als der Sohn von Jugendamt und Polizei in der Wohnung der Mutter in einen Schrank eingesperrt gefunden wurde, wog er lediglich 13,8 Kilogramm. Auch ist er mehrfach von seiner Mutter geschlagen worden. Der erste, heute 28 Jahre alte Sohn der Frau erzählte vor Gericht von ähnlichen Erlebnissen. Er war im Alter von 15 Jahren in ein Kinderheim geflohen und hatte den Kontakt zur Mutter abgebrochen.
Ein Gutachter erklärte die Frau für vollständig schuldfähig.
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Die Talsperren der Harzwasserwerke sind derzeit zu etwa 64 Prozent gefüllt - und damit deutlich niedriger als im Vergleich der letzten 30 Jahre. Das sagte heute Unternehmenssprecher Norman Droste: Normal sei für diese Zeit ein Füllgrad von 75 Prozent. Man habe damit mittlerweile das vierte Jahr in Folge unterdurchschnittlich gefüllte Talsperren. Die Harzwasserwerke stellten sich daher wieder auf einen trockenen Sommer ein. Die Trockenheit halte generell an, besonders im Harz. Die Trinkwasserversorgung fürs laufende Jahr sei aber sichergestellt.
Als größter Wasserversorger Niedersachsens beliefern die in Hildesheim ansässigen Harzwasserwerke eigenen Angaben zufolge täglich etwa zwei Millionen Menschen. Zu ihren Kunden gehören rund 70 Städte, Gemeinden und Wasserverbände zwischen Bremen, Göttingen und Wolfsburg. Die sechs Harz-Talsperren können bis zu 182 Millionen Kubikmeter Wasser speichern, außerdem hat das Unternehmen vier Grundwasserwerke.
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Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat erneut die Landesregierung für ihren Umgang mit der Corona-Pandemie an Schulen kritisiert. Auch rund einen Monat vor Beginn der Sommerferien seien diese längst nicht krisenfest, heißt es in einer Mitteilung. Die Landesregierung hänge offenbar dem Irrglauben an, Corona-Tests und -Impfungen seien ausreichend. Dabei fehle es an konkreten Zusagen für Investitionen in Personal, Ausstattung und Räumlichkeiten, so dass viele Schulen mit erheblichen Sorgen auf den Schuljahreswechsel blickten.
Die grundlegenden Probleme bleiben ungelöst, sagte die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth. Die Überlastung des Personals nehme unerträgliche Züge an, und Besserung bleibe außer Sicht. Zwar gebe es inzwischen einige Förderprogramme wie zuletzt für Luftreinigungsanlagen vom Bund, doch dabei handele es sich zumeist um geringe Einmalzahlungen ohne langfristige Strategie. Man müsse hier den Eindruck gewinnen, dass der Wahlkampf in den Kommunen und im Bund für täglich neue Ankündigungen mit viel heißer Luft sorge, so die Gewerkschafterin.
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