Sechs Kommunen im Landkreis Hildesheim bekommen eine Gesamtsumme von rund 3,5 Millionen Euro für die Aufwertung ihrer Innenstädte. Das gab das hiesige Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser bekannt. Insgesamt würden in dessen Bereich 46 Städte im Rahmen des Programms "Perspektive Innenstadt" gefördert, das Geld stamme aus einer Aufbauhilfe der EU. Größter Nutznießer ist die Stadt Hildesheim, die 1,8 Millionen Euro bekommt. Jeweils 345.000 Euro gehen an die Städte Alfeld, Bad Salzdetfurth, Nordstemmen, Sarstedt und an die Samtgemeinde Leinebergland.
Das Geld könne z.B. für neue, unternehmensübergreifende Onlineauftritte im Einzelhandel, innerstädtische Freizeit-, Kultur- und Tourismusangebote oder auch den Bau von (autofreien) Ruhe- und Erholungszonen in Parks oder auf Plätzen genutzt werden, hieß es weiter. Eine Vielzahl von Innenstädten suche Lösungen zur Reduzierung des Leerstandes und möchte sich mit einem modernen Erscheinungsbild präsentieren, so die Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, Dinah Stollwerck-Bauer. Gleichzeitig benötigten sie auch Konzepte für eine zukunftsorientierte Infrastruktur und hätten die Folgen der Coronapandemie zu bewältigen. Die Anträge für „Perspektive Innenstadt!“ versprächen beispielhafte ökonomisierende, digitalisierende und modernisierende Projekte.
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Die seit zwei Jahren laufende Untersuchung von Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs gegen den früheren Hildesheimer Bischof Heinrich Maria Janssen ist abgeschlossen. Wie das Bistum mitteilt, werde es am kommenden Dienstag die Ergebnisse öffentlich vorstellen.
Das Gutachten wurde 2019 von Bischof Heiner Wilmer in Auftrag gegeben und von einer unabhängigen Expertengruppe um die frühere Landesjustizministerin Antje Niewisch-Lennartz erstellt. Es ist bereits das zweite Gutachten in der Sache: Das erste aus dem Jahr 2017 von einem Münchner Forschungsinstitut konnte die Vorwürfe gegen Janssen weder belegen noch entkräften.
Dem 1988 verstorbenen Janssen wird sexueller Missbrauch eines damals zehnjährigen Messdieners und eines weiteren Jungen vorgeworfen, auch soll er eine damals 14-Jährige bedrängt haben. Alle diese Vorfälle kamen in den letzten elf Jahren an die Öffentlichkeit.
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In Deutschland kommt ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter. Das sei das einvernehmliche Ergebnis eines Vermittlungsausschusses, der Anfang der Woche getagt hat. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil sagte dazu, dass es viele gute Gründe für einen schrittweisen Ausbau der Ganztagsschulen insbesondere in der Grundschule gebe. Alle jüngeren Schülerinnen und Schüler sollten über den Vormittagsunterricht hinaus einen Rechtsanspruch für eine gute Ganztagsbeschulung und -betreuung bekommen, auch damit alle gerade in den so wichtigen ersten Schuljahren noch besser individuell gefördert werden könnten. Für berufstätige Eltern werde die Betreuung ihrer Kinder noch verlässlicher.
Der Ausschuss habe mehrere Tage lang zunächst im Hintergrund und am Montagabend in Berlin auch in Präsenz verhandelt. Dieses lange Feilen an einem Kompromiss habe sich gelohnt: Die Aufteilung der finanziellen Belastung sei jetzt fairer, und das nicht zuletzt auch dank einer klaren Verabredung zur Evaluation. In Folge sollen Mehrbelastungen der Länder angemessen ausgeglichen werden. Die Umsetzung des Vorhabens bleibe aber eine gewaltige Herausforderung nicht nur im Hinblick auf die Finanzierung, sondern auch was die Personalausstattung in den Ganztagsgrundschulen anbelange, so Weil. Ein Zeithorizont wurde noch nicht genannt.
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Aktualisiert: Die Schildkröte wurde aufgefunden. Unten die ursprüngliche Meldung.
In Brünighausen bei Alfeld ist gestern Abend eine etwa 50 Zentimeter lange Schildkröte gefunden worden. Wie die Polizei meldet, ist es vermutlich eine Landschildkröte, mit einem Gewicht von etwa 20 Kilogramm. Wer Informationen zur Herkunft des Tieres hat, wird gebeten, sich bei der Polizei in Alfeld zu melden - es wurde vorerst einer Tierauffangstation übergeben.
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Die EVI Energieversorgung Hildesheim hat ein neues Förderprogramm aufgelegt. Unter dem Namen „Klimaprojekt 31“ könnten sich alle Vereine und Institutionen aus Stadt und Landkreis bewerben, die sich für die Energiewende einsetzen. Ihre Projekte könnten dann mit bis zu 500 Euro unterstützt werden. Denkbar seien z.B. Hochbeete für Kitas, Solarpanele für Vereinsheime oder die Anschaffung von Bienenstöcken. Insgesamt stünden 6.000 Euro zur Verfügung, zusammengesetzt aus einem allgemeinen Förderbudget und der so genannten Ökostrom-RE-Umlage.
Die Förderung kann bis Ende November beantragt werden. Die Unterlagen und weitere Infos gibt es unter www.evi-hildesheim.de/klimaprojekt31.
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