Das im Hildesheimer Gerstenberg Verlag erschienene Buch "No Alternative" von Dirk Reinhardt hat den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie "Preis der Jugendjury" gewonnen. Der Roman beschäftigt sich mit der Klimakrise - die Aktivistin Emma Larsen schließt sich darin einer radikalen Untergrundorganisation namens "No Alternative" an.
In der Begründung der Preisvergabe schreibt der Arbeitskreis Jugendliteratur, Reinhardt schaffe es, im Buch eine fiktive Organisation zu skizzieren, die authentisch konzipiert und lebensecht dargestellt ist. Er kreiere dabei intensive und inspirierende Charaktere, und ermögliche eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit wichtigen Fragen zur Zukunft der Menschheit und des Planeten.
Der Jugendjury gehörten dieses Jahr rund 100 Jugendliche aus sechs Leseclubs an. Sie vergibt jedes Jahr einen von fünf, je mit 10.000 Euro dotierten Preisen. Darüber hinaus gibt es zwei Sonderpreise. Weitere Informationen gibt es auf www.jugendliteratur.org.
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Im Streit um den Rettungsdienst im Landkreis Hildesheim bleibt die CDU-Kreistagsfraktion bei ihrer Auffassung, dass die derzeitige Situation rechtswidrig ist. In einer Reaktion auf ein Schreiben des Innenministeriums und eine Antwort der Landesregierung auf eine Landtagsanfrage heißt es, man sehe sich in der Auffassung bestätigt, dass in Notfällen jeder an einer öffentlichen Straße gelegene Ort grundsätzlich binnen 15 Minuten erreichbar sein müsse, was derzeit nicht der Fall sei. Sollten der Landrat und die rot-grün-geführte Mehrheitsgruppe wie auch Innenministerin Daniela Behrens (SPD) in der Sache untätig bleiben, müsse der Landtag tätig werden, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Friedhelm Prior. Er habe beantragt, das Thema erneut zur Beratung vor den Kreistag zu bringen, und übte noch weiterreichende Kritik an der Stellungnahme des Innenministeriums - so sei etwa "ungeheuerlich", dass gegen den Landrat noch kein Disziplinarverfahren eingeleitet worden sei.
Das Ministerium hatte letzte Woche eine sechsseitige Antwort auf eine Reihe von Fragen der CDU-Fraktion geschickt und dabei in wesentlichen Punkten die Auffassung der Kreisverwaltung bestätigt. Als berechtigten Kritikpunkt wurde allerdings hervorgehoben, dass die Rettungsdienstvergabe für das erste Halbjahr 2025 im Kreisausschuss beschlossen wurde und nicht im Kreistag, der dafür zuständig sei. Die Kreisverwaltung hat diesen Beschluss nun für die November-Sitzung des Kreistags vorgesehen. Auf eine Anfrage der CDU-Landtagsabgeordneten Laura Hopmann zu Eintreffzeiten hieß es, der sogenannte Sicherstellungsauftrag werde grundsätzlich ausreichend erfüllt, auch wenn die vorgeschriebenen Zeiten in Teilen nicht eingehalten werden. Die Neuregelungen im Rettungsdiensts erschienen der Landesregierung geeignet, in dieser Hinsicht Verbesserungen zu erreichen.
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Die Polizei hat nach einer Demonstration in der Hildesheimer Innenstadt am Donnerstagabend gegen drei Teilnehmende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Laut Bericht hatten an der Versammlung mit der Überschrift "Gegen Kriege", die am Bahnhof begann und am Marktplatz endete, rund 25 Personen teilgenommen.
Von den Ermittlungen betroffen seien zum Einen zwei Personen, die israelfeindliche Parolen gerufen haben sollen, und von der einer bei der Personalienfeststellung in direkter Nähe der Beamten ein Megafon eingesetzt haben soll, und zum Anderen der Versammlungsleiter, weil der mit der Genehmigung der Demo von der Stadt vorgegebene Lautstärkepegel mehrfach überschritten wurde. Genauere Angaben zu den Vorwürfen gegen die zwei Personen wurden mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht gemacht.
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Anders als zunächst berichtet ist das Spiel der Sportfreunde Söhre in der 3. Handball-Bundesliga an diesem Wochenende unentschieden ausgegangen. Das offizielle Endergebnis, dass im Ticker und Spielbericht zunächst als 27:26 für Söhre angegeben wurde, lautet nun 27:27. Hintergrund ist ein Einspruch des Oranienburger HC, dass eines seiner Tore nicht berücksichtigt worden war - dies wurde dann per Video bestätigt.
Wir haben die ursprüngliche Meldung mit dem falschen Ergebnis deshalb gelöscht.
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Im laufenden Tarifstreit mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hat Coca-Cola sein aktuelles Angebot über eine Entgelterhöhung von 1,5 Prozent ab 2026 mit dem Verweis auf Erhöhungen der vergangenen Jahre verteidigt.
In einer Mitteilung an Radio Tonkuhle heißt es, in der hohen Inflationsphase zwischen 2021 und 2023 habe man die Beschäftigten mit einem Netto-Inflationsbonus von 3.000 Euro unterstützt und seit 2023 die Tarifentgelte insgesamt um 670 Euro pro Monat erhöht, inklusive einer Anhebung um 170 Euro seit dem letzten März. Das aktuelle Angebot von 1,5 Prozent berücksichtige dies wie auch die aktuell wirtschaftlich herausfordernde Zeit, die durch Kaufzurückhaltung und weiter steigende Kosten geprägt sei, so Kathrin Flohr, Geschäftsführerin People & Culture und Arbeitsdirektorin bei Coca-Cola Europacific Partners Deutschland.
Die Tarifverhandlungen werden vom 10. bis 12. November fortgesetzt. Die Coca-Cola Europacific Partners Deutschland GmbH (CCEP DE) hat deutschlandweit 24 Standorte, und darunter 13 Produktionswerke. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben das größte deutsche Getränkeunternehmen mit etwa 325.000 Handels- und Gastronomiekunden und rund 6.500 Mitarbeitenden.
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