Kulturschaffende der Region können jetzt beim Landkreis Projektanträge für das nächste Jahr einreichen. Wie das Kulturbüro mitteilt, läuft die Frist dafür bis Jahresende. Gefördert werden sollen demnach insbesondere Kulturangebote von überörtlicher Bedeutung sind, und die Kriterien wie Vielfalt und Qualität, Teilhabe und Zugänglichkeit oder auch Attraktivitätssteigerung entsprechen.
Die zugehörige Förderrichtlinie und die Antragsformulare gibt es online auf www.kulturium.de, und für Fragen steht Birgit Krauß aus dem Kulturbüro unter Telefon 0 51 21 – 309 6010 oder per Mail an
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Auf dem Angoulêmeplatz wurde diese Woche von Mitarbeitenden des Bauhofs der Stadt Hildesheim ein neues Spielgerät aufgestellt. Angeschafft wurde es aus Mitteln des Förderprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ (ZIZ) und habe rund 3.700 Euro gekostet, erklärt Stadtpressesprecher Helge Miethe. Das Spielgerät „Kleiner Kreisel“ solle in Kombination mit den bereits vorhandenen Sitzelementen, dem Brunnen und den Blumenbeeten den Aufenthaltsort attraktiver machen, insbesondere für Eltern mit kleinen Kindern, heißt es.
Noch ist das Gerät, das von einem Bauzaun umschlossen ist, nicht freigegeben. Zunächst müsse noch die Befestigung im Boden abgeschlossen werden.
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Nach einer Umbruchsphase hat die Polizeiinspektion Hildesheim nun wieder drei sogenannte Kontaktbeamte – also erste Ansprechpartnerinnen und -partner in den Stadtteilen, und insbesondere für Schulen und Kindergärten. Wie es in einer Mitteilung heißt, ist jetzt - nach Michael Hartleib und Bernd Wiltzsch im letzten Jahr – auch Frank Meißner nach 26 Jahren als Kontaktbeamter in den Ruhestand gegangen.
Für Hartleib war schon letztes Jahr Lars Beisenherz als Nachfolger vorgestellt worden, im April stieß Christoper Kurpjuhn hinzu, und jetzt sei mit Jeanette Deutschländer das Dreierteam wieder komplett. Die drei seien jeweils für unterschiedliche Bereiche der Stadt zuständig, sie finden diese als Liste unten angehängt.
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Lars Beisenherz: Innenstadt, Oststadt, Hohnsensee, Marienburger Höhe, Itzum, Marienburg, Achtum/Uppen, Einum.
Jeanette Deutschländer: Ochtersum, Godehardikamp, Moritzberg, Neuhof, Marienrode, Bockfeld, Himmelsthür, Sorsum.
Christopher Kurpjuhn: Bavenstedt, Drispenstedt, Stadtfeld, Nordstadt, Hafen-/Flughafengebiet, Fahrenheitgebiet, Pferdeanger.
Am nächsten Montag wird die Kreisstraße 204 zwischen Borsum und Hüddessum saniert. Wie die Gemeinde Harsum mitteilt, ist sie dann bis voraussichtlich Weihnachten für den Verkehr vollständig gesperrt. In Hüddessum werde für den Zeitraum der Arbeiten auf der L 411 eine Ampel eingerichtet. Der Verkehr werde für die Zeit über Machtsum und Hönnersum umgeleitet.
Außerdem sollen in Borsum die Kreuzungsbereiche zu den Straßen Südring und Rosenstraße mit erneuert werden. Dortige Anlieger müssen solange über die Straßen Am Hohen Turm und die Martinstraße fahren.
Die Arbeiten geschehen im Auftrag des Landkreises sowie der Gemeinde Harsum. Die Baukosten belaufen sich laut Kreis auf insgesamt etwa 870.000 Euro.
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In der Diskussion um den neuen Rettungsdienstbedarfsplan des Landkreises hat sich nun das Innenministerium in wesentlichen Punkten an die Seite der Kreisverwaltung gestellt. In einer Antwort auf eine Reihe von Fragen der CDU-Kreistagsfraktion schreibt das Ministerium u.a., die Umstellungen etwa beim Fahrzeugeinsatz seien nachvollziehbar, dem Kreis seien keine Rechtsfehler im Rahmen der von der CDU beantragten Akteneinsicht vorzuwerfen, es ließen sich keine Informationsdefizite des Landrates gegenüber den Kreistagsabgeordneten erkennen und es lägen keine Sachverhalte vor, die die Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen den Landrat erforderlich erscheinen lassen.
Als formaler Fehler des Kreises wird in der Antwort des Innenministeriums allerdings genannt, dass die Entscheidung über eine Interimslösung bis zum Inkrafttreten des neuen Bedarfsplans nur im Kreisausschuss gefallen ist - hierfür sei der Kreistag zuständig. Die Verwaltung sagte dazu, dass die dortige Entscheidung nun in der Sitzung am 27. November fallen soll. Der bisherige Beschluss sei aber nicht rechtswidrig und bleibe wirksam.
Die Erste Kreisrätin Evelin Wißmann sagte abschließend, die Stellungnahme des Innenministeriums sei von großer Bedeutung. Der Vorwurf, mit dem neuen Konzept die Gesundheit oder das Leben von Menschen aufs Spiel zu setzen, sei aus Sicht der Kreisverwaltung abschließend entkräftet. Man werde die Auswirkungen sehr genau beobachten und könne im Bedarfsfall zielgerichtet an den richtigen Stellschrauben drehen.
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