Von zahlreichen Plänen zur Verbesserung des Verkehrs in Hildesheim sind bisher nur wenige vollständig umgesetzt. Das ist ein gemeinsames Fazit der hiesigen Gruppen des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) und des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), sowie des Arbeitskreises "Hildesheim will Rad fahren". Man habe eine Reihe von Plänen unter die Lupe genommen, die bis 2025 umgesetzt werden sollten, und ihre Wirkung etwa anhand der Ergebnisse des Fahrradklimatests, der Unfallzahlen und der Lärmbelastung überprüft - so enthalte der zentrale „Integrierte Verkehrsentwicklungsplan 2025“ aus dem Jahr 2010 rund 70 konkrete Einzelmaßnahmen, die bis zu diesem Jahr vollständig umgesetzt werden sollten, und darunter 25 sogenannte Schlüsselmaßnahmen.
Allein von diesen als vorrangig wichtig eingeschätzten Maßnahmen seien bis heute nur fünf komplett umgesetzt, darunter Umgestaltungen im Michaelisviertel und die Vorlage eines Parkraumkonzepts. Weitere vier Maßnahmen seien teilweise umgesetzt oder noch in Arbeit - so laufe etwa das Verfahren für einen S-Bahn-Halt in Himmelsthür, und die Mobilitätszentrale am Bahnhof habe den Betrieb aufgenommen, sei aber noch nicht voll funktionsfähig. Die meisten Punkte sehe man als nicht umgesetzt, so die drei Verkehrsverbände - etwa die Verlängerung von Grünzeiten für Fuß- und Radverkehr an wichtigen Kreuzungen, die Sanierung des Hindenburgplatzes oder der Bau einer Radstation am Hauptbahnhof.
In ihrer Bilanz fordern VCD, ADFC und der AK, dass erst geplante Maßnahmen umgesetzt, bevor neue Pläne aufgestellt werden - gerade angesichts der dünnen Personaldecke bei der Stadt. Und diese brauche Freiräume, um die beschlossenen Ziele der Verkehrsplanung umzusetzen. Ständige „Querschüsse“ aus dem politischen Raum führten letztlich zu Handlungsunfähigkeit und Stillstand, und dadurch falle die Attraktivität der Innenstadt – und auch die Attraktivität der Stadtverwaltung als Arbeitgeber - im Vergleich mit anderen Städten immer weiter zurück.
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Eine Geldanlagelösung der Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen gemeinsam mit der DZ Bank hat einen Sponsoringbetrag von 29.200 Euro für den Hildesheimer Regenbogen e.V. erbracht, der sich für an Krebs erkrankte Kinder engagiert. Volksbank-Vorstand Volker Böckmann sagte, man habe schon vor Beginn der Zeichnungsfrist des Zertifikats für die Geldanlage entschieden, den zu erwartenden Sponsoringbetrag dem Regenbogen e.V. zur Verfügung zu stellen - dass es nun ein so hoher Betrag geworden ist, sei überraschend und freue die beiden Banken sehr.
Der Regenbogen e.V. wurde 1998 offiziell gegründet und geht auf eine schon 1989 entstandene Gruppe zurück. Der Verein versucht nach eigener Darstellung, krebserkrankten Kindern und ihren Eltern den Krankenhausaufenthalt zu erleichtern und bei finanziellen Schwierigkeiten zu helfen - etwa durch nicht von den Krankenkassen abgedeckte Nachsorge-, Therapie- oder Betreuungskosten. Der erste Vorsitzende Gerhard Besser sagte, dass die fast 30.000 Euro vor allem der Sylt-Klinik der Deutschen Kinderkrebsstiftung (DKS) zugute kommen sollen: So solle dort etwa ein Raum für nicht gruppenfähige Kinder umgebaut und mit einem speziellen Pflegebett versehen werden.
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Die Internetseite der S-Bahn Hannover ist heute das Ziel einer sogenannten Überlastungs-Attacke geworden. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden deshalb starke Filter aktiviert, die zu weiteren Beeinträchtigungen führen können - etwa, indem sie einzelne Nutzer fälschlicherweise als Angreifer erkennen und blockieren.
Sollte es Probleme beim Zugriff auf www.sbahn-hannover.de geben, sollten alternative Geräte oder Browser genutzt oder beim Smartphone aufs Mobilfunknetz gewechselt werden. Wie lange die Situation andauert, könne man nicht voraussagen.
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Die Hildesheimer Polizei ist gestern Abend wegen einer Schlägerei in die Nordstadt ausgerückt. Laut Bericht gingen gegen 21:15 Uhr mehrere Anrufe von Anwohnenden der Leunisstraße ein, und die Beamten trafen dann dort auf zwei 41 und 51 Jahre alte Männer.
Diese sollen sich zuvor, zusammen mit einem weiteren Mann, eine handgreifliche Auseinandersetzung mit einem vierten Mann geliefert haben. Dabei sollen auch Schlaggegenstände und ein Messer eingesetzt worden sein, und am Boden wurde darüber hinaus auch eine mutmaßliche Soft-Air-Pistole gefunden. Der 41-Jährige hatte eine Schnittverletzung im Gesicht, die in einem Krankenhaus versorgt werden musste.
Die beiden anderen Tatbeteiligten sind noch unbekannt, und der genaue Ablauf des Geschehens sowie der Hintergrund unklar. Die Ermittlungen laufen.
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Im Eingangsbereich der JoWiese steht jetzt eine von Schülerinnen und Schülern der Realschule Himmelsthür gestaltete Solarladebank. Unter der Sitzfläche sind Solarmodule und an der Seite USB-Anschlüsse angebracht - so können dort klimafreundlich z.B. Mobiltelefone oder Tablets aufgeladen werden.
Sie entstand im Rahmen der Smart City-Initiative der Stadt und in Kooperation mit der EVI Energieversorgung Hildesheim sowie Helo Sports. Insbesondere die Auszubildenden beider Unternehmen arbeiteten mit den Schülerinnen und Schülern zusammen und gaben damit zugleich wertvolle Einblicke in Technik, Handwerk und Berufsmöglichkeiten, so die Stadt in einer Mitteilung.
Die Idee dazu sei von den Jugendlichen aus dem Wunsch heraus entstanden, die Schule nachhaltiger zu machen - inspiriert von Fridays for Future und dem Einsatz etwa von Tablets im Unterricht. Die Schulleiterin Ellen Osterode-Meyer sagte, dass dies nicht nur eine praktische Erfahrung war, sondern ein konkreter Fall von Fachkräftesicherung: Mehrere Schülerinnen und Schüler der RS Himmelsthür würden nun eine Ausbildung in diesem Bereich beginnen.
Laut Svenja Fuhrich, Chefin des Hildesheimer Smart City-Projekts, ist die Solarladebank der Auftakt für weitere nachhaltige Projekte dieser Art an Hildesheimer Schulen. Obwohl solche Bänke eigentlich nicht förderfähig seien, habe eine dennoch realisiert werden können - und die gewonnenen Erfahrungen sollten nun als Vorbild dienen, um auch an anderen Standorten praktische Smart-City-Lösungen zu entwickeln.
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