Ein unbekannter Mann ist in der letzten Nacht in das Johanniter-Wohnstift in der Junkernstraße in Gronau eingebrochen. Wie die Polizei meldet, geschah der Einbruch zwischen 02.25 und 02.38 Uhr. Der Mann hebelte die Eingangstür auf und stahl offenbar zielgerichtet zwei Bargeldkassen aus zwei Büros - die eine enthielt das Taschengeld der 83 Bewohnerinnen und Bewohner, die andere war die Hauptkasse des Stifts. Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest.
Die Nachtwache des Stifts bemerkte einen Verdächtigen, der zur Tatzeit das Stift verlies. Er wurde als etwa 60 Jahre alter Deutscher beschrieben, dunkel gekleidet mit Mütze, Schal und
Winterjacke. Hinweise nehmen die Polizeidienststellen in Elze unter Tel. 0 50 68 / 9 30 30 oder Gronau unter Tel. 0 51 82 / 90 92 20 entgegen.
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Der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) hat einen achtspurigen Ausbau für die Autobahn 2 gefordert. In einer Mitteilung heißt es, die Kapazitätsgrenze der A2 sei längst überschritten. Sie sei für 30.000 Fahrzeuge geplant worden, und heute seien es fast viermal so viele, so Hauptgeschäftsführer Benjamin Sokolovic.
Die Landesregierung habe viele bedeutende Infrastrukturprojekte angeschoben, der „unaufschiebbare und überfällige 8-spurige Ausbau der A2“ aber sei in den „weiteren Bedarf“ zurückgestellt worden. Dabei wird laut Sokolovic allein der Straßengüterverkehr in den kommenden 15 Jahren um etwa 40 % zunehmen.
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An der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) hat die neue „Projektgruppe Qualitätssicherung in der Lehre“ die Arbeit aufgenommen. Wie die Hochschule mitteilt, steht die Gruppe unter der Leitung des Vizepräsidenten Dr. Marc Hudy, der seit Beginn des Jahres auch kommissarisch die Geschäfte des HAWK-Präsidenten wahrnimmt. Sie soll die Qualitätssicherung und den Umgang mit studentischen Rückmeldungen verbessern.
Die Projektgruppe wurde in der Folge der Antisemitismus-Vorwürfe gegen ein Seminar vom HAWK-Senat ins Leben gerufen. Bis zum Wintersemester 2017/2018 soll das bestehende Konzept zur Qualitätssicherung in der Lehre weiter entwickelt werden. Außerdem stehen die Auswahlkriterien für Lehrbeauftragte auf dem Prüfstand.
Zu den 20 Mitgliedern der Gruppe gehören neben Hudy auch die Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Vertreter des HAWK-Senats, des Hochschulrates und der Stabstelle Organisationsentwicklung. Die sechs Fakultäten der HAWK sind mit jeweils einem Dekanatsmitglied und einem/einer Studierenden vertreten, darüberhinaus sind zwei Vertreter des Wissenschaftsministeriums und ein externer Experte für Qualitätssicherung und -entwicklung dabei.
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Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch hat das geplante Tierwohllabel für Fleischprodukte kritisiert. Der stellvertretende Geschäftsführer und Tiermediziner Matthias Wolfschmidt sagte, dass die Politik über die Qualität der Tierhaltung entscheiden sollte und nicht die Verbraucher. Die Ökolandwirtschaft habe noch nicht den wissenschaftlichen Beweis erbracht, dass Tiere bei Bio-Bauern besser gehalten werden als in der konventionellen Landwirtschaft. Dies werde zwar seit 20 Jahren als Tatsache verkauft, doch wissenschaftliche Studien könnten es nicht belegen.
Der niedersächsische Agrarminister Christian Meyer (Grüne) hatte vor kurzem den Vorsitz in der Konferenz der Landwirtschaftsminister übernommen und dabei auch Pläne für eine verbindliche nationale Tierschutz-Kennzeichnung präsentiert. Verbraucher sollen damit die Qualität von Fleischprodukten erkennen können, wie dies bereits bei Eiern umgesetzt ist.
Das neue Tierwohllabel werde bestenfalls den Marktanteil von Bio-Fleisch erhöhen, so Wolfschmidt, aber für das Tierwohl und die Tiergesundheit werde damit nichts getan. Er forderte eine Verschärfung der Tierschutzgesetze und ihre konsequente Umsetzung und Kontrolle – sonst sei das Label nichts anderes als eine Marketing-Kampagne.
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Die Agentur für Arbeit Hildesheim hat für das Jahr 2016 einen leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit gemeldet. Demnach lag die Zahl der Arbeitslosen im Agenturbezirk, der die Kreise Hildesheim und Peine umfasst, im Jahresdurchschnitt bei 13.512 und damit um 410 niedriger als in 2015. Es habe auch zum Jahresende 2016 eine stabile und hohe Nachfrage nach Kräften gegeben, so dass auch für das neue Jahr ein robuster und aufnahmefähiger Arbeitsmarkt erwartet werde, so Horst Karrasch, der Vorsitzende der Geschäftsführung.
Im Dezember sei die Arbeitslosigkeit saisonbedingt leicht angestiegen, wobei dieser Anstieg bei den Männern deutlich ausgeprägter gewesen sei als bei den Frauen. Insgesamt waren im Kreis Hildesheim im Dezember 9.512 Personen betroffen. Wegen der milden Witterung könne man aber nicht von einer ausgeprägten Winterarbeitslosigkeit sprechen, so die Agentur weiter.
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