Die Kommunen im Landkreis Hildesheim fordern vom Kreis eine Beteiligung an den Kosten für die Unterbringung und Integration geflüchteter Menschen. Dafür seien 200 Euro pro Person im Jahr angemessen, heißt es in einer Mitteilung des hiesigen Kreisverbands des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebunds.
Darin heißt es, Kreis und Kommunen hätten sich in den vergangenen Monaten in sehr guter Zusammenarbeit um die Flüchtlinge gekümmert. Ihre Integration in die Gesellschaft sei aber eine langfristige Aufgabe, die alle staatlichen Ebenen weitaus mehr fordern werde als nur die Unterbringung und Versorgung während des Asylverfahrens. Schon jetzt werde zusätzliches Personal dafür eingesetzt, und dies werde aus kommunaler Sicht auch dauerhaft nötig sein. Weder die Kommunen noch der Landkreis dürften allerdings auf den Kosten der Integration sitzen bleiben.
bjl
Nach den kürzlichen Überschwemmungen durch Starkregen in Ochtersum wird nun das Rückhaltebecken am Lindholz überprüft. Stadtbaurat Dr. Kay Brummer sagte vor dem Rat, er habe die Stadtentwässerung Hildesheim damit beauftragt. Eine erste Sichtung habe ergeben, dass das Becken zwar die richtige Größe habe, sein Boden aber sehr schlammig sei. Dies könne Grund für die Überschwemmungen sein. Weitere Schritte würden nun geprüft. Er hoffe, dass damit die Überschwemmungsproblematik beseitigt werden.
fx
Der Beginn der Sommerferien wirkt sich auch auf den Hildesheimer Nahverkehr aus. Die Busse des SVHI fahren ab morgen nach Sommerferienfahrplan. Nach diesem verkehren viele Linien nun im 20-Minuten-Takt. Weitere Informationen und die geänderten Fahrpläne sind auf svhi-hildesheim.de zu finden. Die Ferienfahrpläne gelten noch bis zum 3. August.
jsl
Zur heutigen Zeugnisvergabe stellt die Landesschulbehörde von neun bis 17 Uhr ein Sorgentelefon zur Verfügung. Unter der Nummer 0441 / 9 499 836 oder unter der E-Mail
Unter der europaweiten Nummer 11611 und unter der Festnetznummer 0800 / 1110 333 sind zudem ganzjährig ehrenamtliche Berater des Kinder- und Jugendtelefons montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr erreichbar. Auf www.nummergegenkummer.de können Kinder und Jugendliche auch per E-mail mit dem Beraterteam Kontakt aufnehmen. Für Eltern gibt es ebenfalls ein bundesweites Gesprächs- und Beratungsangebot unter der Nummer 0800 / 1110 550 und über das Internet.
fx
In den kommenden beiden Jahren will das Land Niedersachsen mehr finanzielle Mittel in Schulen und die frühkindliche Bildung investieren.
Der Etat soll von derzeit 5,63 Milliarden Euro auf 5,78 Milliarden im nächsten und 5,86 Milliarden Euro im Jahr 2018 erhöht werden. Das gab Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) am Dienstag in Hannover bekannt. Mit dem Geld sollen Ganztagsschulen gestärkt und junge Flüchtlinge bedarfsgerecht gefördert werden, heißt es.
Insgesamt sollen bis 2018 so 2.160 neue Lehrerstellen an den allgemeinbildenden Schulen entstehen. Weiterhin solle die Inklusion gefördert werden. Das Land wolle so viel in Schulen, Kindertagesstätten und Krippen investieren wie nie zuvor, heißt es. Bildung sei die Geldanlage, die die höchsten Renditen erziele, da sie in Kinder und deren Bildungschancen investiere, so die Ministerin.
bjl
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