Der Präsident der Universität Hildesheim, Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, hat die Tatsache verteidigt, dass die Universität bisher noch kein Stiftungskapital aufgebaut hat.
Er sagte vor der Jahreshauptversammlung der Universitätsgesellschaft, dass man die bisher eingeworbenen Gelder in Höhe von fünf Millionen Euro für das Studium und die Forschung investiert habe. So seien auch eine große Zahl an Stiftungsprofessuren geschaffen worden. Bereits in der Vergangenheit hatte Friedrich mehrfach betont, dass der Aufbau einer Universität als Stiftung ein Langzeitprojekt sei.
Das Thema war durch einen Bericht des Landesrechnungshofes aufgekommen. Dieser hatte in seinem Jahresbericht die These aufgestellt, sich das Modell der Stiftungshochschulen nicht bewährt habe. In den 14 Jahren ihres Bestehens sei es den betroffenen Hochschulen nicht gelungen, ihre Finanzausstattung durch Zustiftungen „in nennenswertem Umfang“ zu verbessern – das Land solle deshalb künftig auf Stiftungshochschulen verzichten.
fx
Die Beschäftigten der Ameos-Kliniken in Hildesheim und Osnabrück gehen heute gemeinsam in Hildesheim auf die Straße. Mit einer Demonstration will ver.di die Verhandlungen nun vorrantreiben. Die Angestellten befinden sich bereits in der fünften Streik-Woche.
Ab 11:30 Uhr ziehen die Beschäftigten aus Hildesheim mit Unterstützung ihrer Kollegen aus Osnabrück gemeinsam vom AMEOS Klinikum an der Goslarschen Landstraße bis zur Jakobi Kirche in der Innenstadt. Anschließend ist eine Kundgebung geplant, bei der unter anderem Sylvia Bühler vom Bundesvorstand der Gewerkschaft ver.di aus Berlin sprechen wird. Man freue sich über die prominente Unterstützung, heißt es von Seiten der Organisatoren.
bjl
Handball-Drittligist Eintracht Hildesheim bekommt Zuwachs aus Tschechien und Griechenland. Der Verein hat für die neue Saison den 20 Jahre alten Kreisläufer Jakub Strýc und den 18-Jährigen Giorgios Kolovos verpflichtet.
Strýc wechselt vom aktuellen tschechischen Meister Talent M.A.T. Pilsen, sein Vertrag bei der Eintracht läuft über zwei Jahre. Der 1,91 m große und 105 kg schwere Strýc, der auch Junioren-Nationalspieler ist, wird mit Niko Tzoufras das neue Kreisläufer-Duo bilden.
Der Linkshänder Kolovos wechselt von seinem Heimatverein A.O. Feakes auf Korfu nach Hildesheim. Der 1,93 Meter große und 90 kg schwere griechische Junioren-Nationalspieler wird die Mannschaft im rechten Rückraum verstärken. Er wurde ebenfalls für die kommenden zwei Spielzeiten verplichtet.
Strýc sei ein junger und talentierter Spieler, der sehr gut ins Anforderungsprofil passe, sagte Trainer Gerald Oberbeck. Kolovos bringe mit großer Sprungkraft viel Dynamik in seine Rückraumwürfe, heißt es. In drei Wochen beginnen die Vorbereitungen für die neue Saison.
fx/bjl
Das niedersächsische Innenministerium hat den Haushalt 2016 des Landkreises genehmigt.
Laut Kreis wurden die Planungen der Kreisverwaltung ohne Einschränkungen akzeptiert. Dies sei angesichts eines Defizits von rund 2,3 Millionen Euro und steigendem Bedarf an Investitionskrediten nicht selbstverständlich. Diese steigende Verschuldung wurde vom Ministerium kritisch gesehen, so der Kreis – dies sei aber auch der einzige Wermutstropfen in der Genehmigung.
Von der oppositionellen CDU dagegen kam Kritik: Der Haushalt sei nur „mit erhobenem Zeigefinger“ genehmigt worden. Trotz bester Rahmendaten wie einer niedrigen Arbeitslosenquote und hohen Einnahmen sei der rot-grünen Mehrheit im Kreistag kein Durchbruch gelungen. Der Haushaltsausgleich 2016 werde nicht erreicht und die mittelfristige Ergebnis- und Finanzplanung sei nicht ausgeglichen. Es sei schade, dass der scheidende Landrat keine Ambitionen mehr zu einem ausgeglichenen Haushalt habe, so der Fraktionsvorsitzende Christian Berndt.
fx
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat offenbar den gesamten Vorstand von Volkswagen bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig angezeigt.
Laut Medienberichten ist der Vorstand des Konzern für mutmaßliche Marktmanipulationen verantwortlich. Die Strafverfolger vermuten, dass Volkswagen im September möglicherweise bewusst verspätet über die finanziellen Folgen der millionenfachen Abgasmanipulation informierte, um den Aktienkurs zu manipulieren.
Erst gestern hatte die Staatsanwaltschaft Braunschweig bekannt gegeben, dass gegen den früheren VW-Chef Martin Winterkorn und den derzeitigen VW-Markenchef Herbert Diess ermittelt werde. Laut Berichterstattungen der Nachrichtenagentur Reuters, die sich auf einen Insider beruft, stehe nun der gesamte Vorstand unter Verdacht. Diesem gehörten im September der Abgasaffäre zehn Männer an, darunter der jetzige Vorstandschef Matthias Müller und der jetzige Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch.
bjl
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