Der in Hannover stationierte Rettungshubschrauber Christoph 4 ist im vergangenen Jahr zu insgesamt 1.077 Einsätzen geflogen - 76 weniger als in 2023. Das teilt die Johanniter-Unfall-Hilfe mit, die den Hubschrauber betreibt. Der Notfallsanitäter Marc Lüpkemann erklärt den Rückgang wie schon im letzten Jahr auch damit, dass Notfallsanitäter*innen mittlerweile größere Kompetenzen zur Gabe von Schmerzmitteln erhalten hätten - das mache einige Flüge des Hubschraubers überflüssig. Zudem suche die neue standardisierte Notrufabfrage in der Rettungsleitstelle der Berufsfeuerwehr Hannover seit letztem Jahr noch genauer aus, wann der Hubschrauber gebraucht werde.
Christoph 4 fliegt vom Dach der Zentralen Notaufnahme der Medizinischen Hochschule Hannover mit bis zu 260 Kilometern pro Stunde Einsätze in Hannover und den umliegenden Landkreisen, darunter auch Hildesheim. Seine Haupteinsatzgebiete sind weiterhin Verkehrsunfälle, Stürze aus großer Höhe, Reitunfälle, Schädel-Hirn- sowie Wirbelsäulenverletzungen, Schwerstbrandverletzte, Notfälle mit Kindern, Herzinfarkte und Schlaganfälle.
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Die Caritas in Niedersachsen ruft angesichts der aufgeheizten Debatte um Migrationsfragen zu Besonnenheit und Menschlichkeit auf. Die Vorstände der Verbände aus Hildesheim, Osnabrück und Vechta sagten in einer gemeinsamen Erklärung, die unvorstellbar tragischen Ereignisse von Magdeburg und Aschaffenburg seien nach jetzigem Kenntnisstand durch psychisch kranke Personen verursacht worden - Gesetzesänderungen hätten diese Taten nicht verhindert. Und auf keinen Fall dürften für 25 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland die Türen zuschlagen werden, so Ansgar Bensmann (Osnabrück), Dr. Gerhard Tepe (Vechta) und Dr. Marie Kajewski (Hildesheim).
Langjährigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, Nachbarinnen und Nachbarn zu sagen, dass sie plötzlich nicht mehr willkommen seien, sei unmenschlich. Sei man hier nicht vorsichtig, würden spätere Generationen den Preis für eine Atmosphäre zahlen, die jetzt vergiftet wird. Auch würden entsprechend dem Bevölkerungsdurchschnitt Krankenhäuser, Altenheime oder weitere soziale Einrichtungen in Niedersachsen zusammenbrechen: Stationen und Abteilungen müssten geschlossen werden, und Arztpraxen wären nicht mehr arbeitsfähig. Die Herausforderungen durch Klimawandel, Kriege und Digitalisierung seien so komplex, dass es Augenwischerei sei, zugewanderte Menschen als Ursache dafür anzuführen.
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Die Stadt Hildesheim kann die Folgen der angekündigten Stellenkürzungen bei Bosch noch nicht genau abschätzen. Das sagte Svenja Fuhrich vom Fachbereich Wirtschaftsförderung der Stadt vor dem Finanzausschuss. Wirtschaftlich würden sich die Kürzungen bei der Gewerbesteuer auswirken, in einer noch nicht bekannten Höhe - und dieser Bereich unterliege auch dem Steuergeheimnis.
Die sozialen Folge für die Beschäftigten wäre die Arbeitslosigkeit - wobei angesichts des Fachkräftemangels damit gerechnet werden könne, dass viele Betroffene an anderer Stelle wieder Arbeit finden würden. Die Stadt biete dafür z.B. das sogenannte "Fachkräftematching" an.
Fuhrich sagte außerdem, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Menschen in der Region auch in Zeiten von früheren Kürzungen bei Bosch weiter angestiegen sei und mit 94.500 einen neuen Höchststand erreicht habe. Die Stadt stehe in Austausch mit der Werksleitung und dem Betriebsrat und sei auch über die mögliche anderweitige Nutzung von Flächen im Hildesheimer Wald im Gespräch.
Linken-Ratsmitglied Maik Brückner, der die entsprechende Anfrage im Ausschuss gestellt hatte, zeigte sich überrascht angesichts dieser Einschätzungen. Er halte die Lage für dramatischer, da ja etwa die IG Metall sogar eine komplette Schließung des Werks für möglich hält. Kritik an Fuhrichs Einlassungen kam auch CDU-Ratsherr Dirk Bettels. Er sagte, das Thema verdiene eine andere Würdigung, er fühle sich an die "russischen Zeiten unter Breschnew" erinnert.
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Die Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen verschenkt auch in diesem Jahr wieder so genannte „Kinderbusse" an Betreuungseinrichtungen. Die in Deutschland hergestellten Gefährte, die wie große Kinderwagen aussehen, bieten Platz für je sechs bis zu vier Jahre alte Kinder und haben außen eine Reling, an der sich größere Kinder beim Gehen festhalten können. Mit den Kinderbussen, die einen Wert von fast 4.000 Euro haben, können z.B. KiTas mit Kindern einkaufen fahren oder Ausflüge machen.
Interessierte Kindertagesstätten, Kindergärten oder andere Einrichtungen können sich bis zum 28. Februar bewerben - weitere Informationen gibt es im Internet unter www.vb-eg.de/vrmobil-kids.
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Die IG Metall fordert angesichts der derzeitigen und möglichen künftigen Herausforderungen größere Investitionen in die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Bei einer Konferenz in Salzgitter hieß es gestern mit Blick auf die Bundestagswahl, der Industriestandort sei in einem fragilen Zustand. Die Gewerkschaft sei beim Umbau der Industrie ein Partner, so Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied, und beim Abbau ein entschiedener Gegner.
Gebraucht würden eine Sozialstaats-Offensive mit technischen und sozialen Investitionen statt Sparprogramme. Dagegen würden derzeit entscheidende Zukunfts-Themen im Wahlkampf kaum eine Rolle spielen.
IG Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger sagte, Süd-Ost-Niedersachsen und insbesondere Salzgitter befänden sich im Wandel wie wenig andere Regionen. Neben der Sicherung von Beschäftigung und der Stärkung guter Arbeit und Mitbestimmung müssten kommende Koalitionäre in Berlin insbesondere den Automobilstandort Deutschland, eine beherzte Energiepolitik und den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit ins Auge nehmen. Das alles gehe mit einer rigorosen Haushaltspolitik nicht. Wenn Donald Trump „Drill, baby, drill“ ausrufe, dann müsse die deutsche Antwort sein: „Invest, invest, invest!“. Werde der derzeitige massive Investitionsstau nicht aufgelöst, würden die Probleme von Land und Industrie haben nur massiver.
In fünf Städten - darunter Hannover - ruft die IG Metall deshalb am 15. März um 5 vor 12 zehntausende Metallerinnen und Metaller zu Großdemonstrationen auf.
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