Ein Ziel der geplanten Umgestaltung der Bernwardstraße ist, die so empfundene Teilung der Innenstadt in zwei Fußgängerzonen zu mindern. Das sagten Vertreter der Hildesheimer Stadtverwaltung gestern abend vor dem Stadtentwicklungsausschuss.
In der Verwaltung laufen derzeit die Vorbereitungen für den oft aufgeschobenen Umbau. An der Kreuzung zur Kaiserstraße ist geplant, den noch vorhandenen Almstortunnel aufzufüllen und die Verkehre neu zu ordnen und mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen – etwa dadurch, dass die Busse künftig auf der Fahrbahn halten und nicht in einer Haltestellenbucht. In der Bernwardstraße soll es Baumreihen geben, die am Angoulêmeplatz die Seite wechseln.
Die Umbauten sollen insgesamt 4,3 Millionen Euro kosten.
fx
Das Ampelspiel „Streetpong“ könnte sich möglicherweise doch bald durchsetzen. Die HAWK-Studierenden Sandro Engel, Holger Michel und Amelie Künzler haben nun Sponsoren für das Prinzip des Ampel-Taser-Spiels gewonnen. Wie Engel dem „Weser-Kurier“ sagte, sei mit Telefonica ein erster namhafter Sponsor eingestiegen, und mit dem Verkehrstechnik-Hersteller Langmatz in Iserlohn liefen Gespräche über eine Serienfertigung.
Mit dem Computerspiel, bei dem Passanten eine Art Tischtennis gegeneinander spielen können, hatte Hildesheim überregional für Schlagzeilen gesorgt. Die Suche nach Sponsoren für das Start-Up hatte sich jedoch hingezogen.
cw
Hildesheims Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer hat die langwierigen und schwierigen Planungen und Prozesse beim Land Niedersachsen zum dritten Autobahnanschluss kritisiert. Er sagte am Rande des ersten Spatenstichs für das neue Lidl-Logistikzentrum am Flugplatz, dass es beim Land oder Bund offenbar nicht genug Planer für solche Vorhaben gebe. Die derzeit anfahrbaren freien Flächen im Gewerbepark könnten verkehrstechnisch noch über Drispenstedt abgewickelt werden - für alles Weitere brauche man aber den dritten Anschluss. Es sei frustrierend, dass solche Vorgänge oft so lange dauern, so Meyer weiter. Beim Kanalausbau sei das ein ähnliches Problem.
fx
Die Universität hat einem Flügel des Hildesheimer Klavierbauers Friedrich Ehrbar einem Ehrenplatz verschafft. Das Instrument steht ab sofort in der Aula des Kulturcampus an der Domäne Marienburg, teilte die Hochschule mit. Gestern wurde es zum ersten Mal vorgestellt, nachdem es aus Wien nach Hildesheim gebracht worden war. Es soll nun unter anderem bei einem neuen Festival eingesetzt werden, bei dem es auf „Remember Ehrbar-Konzerte“ geben soll.
Friedrich Ehrbar wurde 1827 in Hildesheim geboren und hat vor allem in Wien gearbeitet. Dort gibt es noch heute das „Palais Ehrbar“ mit einem Saal, der für Konzerte genutzt wird. Der Klavierbauer starb 1905, die Klavierfabrik Ehrbar stellte noch bis Mitte der 80er Jahre in kleinerem Rahmen Instrumente her.
fx
Der Stadtentwicklungsausschuss bespricht heute abend den geplanten Bahnübergang zwischen der Oststadt und der ehemaligen Mackensenkaserne.
Damit soll das noch in Planung befindliche Quartier Mackensenkaserne für Fußgänger und Radfahrer besser an die Innenstadt angebunden werden. Aus Kostengründen wurde eine Brücken- oder Tunnellösung verworfen. Nun geht es um die für einen Bahnübergang nötigen Baumaßnahmen wie eine Rampe, um Höhenunterschiede zwischen Straße und Gleisen anzupassen. Die Kosten werden auf knapp 1,2 Millionen Euro geschätzt, davon sollen rund 500.000 aus dem Förderprogramm „Stadtumbau West“ kommen. Sollten der Stadtentwicklungs- und der Verwaltungsausschuss zustimmen, soll in 2017 gebaut werden. Von Seiten der Anwohnerinnen und Anwohner hatte es großen Protest gegen das Vorhaben gegeben.
cw
Am Mittwoch kam es in verschiedenen Supermärkten in Hildesheim zu mehreren Tachendiebstählen. Laut Polizei waren vor allem die Einkaufsmärkte in der Heerstraße und der Straße In der Schratwanne...
Die Außenanlagen der Oskar-Schindler-Gesamtschule sowie der benachbarten Grundschule auf der Höhe sollen neu gestaltet werden. Die Pläne hierzu wurden nun dem Schul- und Stadtentwicklungsausschuss...
104 Gebäude und Anlagen an 52 Orten in Niedersachsen und Bremen sind in diesem Jahr beim „Tag der Architektur“ am 28. Juni zu besichtigen. Dabei könnten Architektur, Innenarchitektur und...
Die Stadt Hildesheim bekommt 4 Millionen Euro aus dem Niedersächsischen Städtebauförderprogramm. Die Stadt habe die Anträge wie gestellt, teilweise sogar höher mit einer 90-prozentigen Förderquote...
Bei der Stadt Hildesheim wird derzeit an einer Ausschreibung für den Betrieb der JoWiese ab 2028 gearbeitet. Das sagte Fachbereichsleitern Monika Schlegel vor dem Schul- und Sportausschuss. Eine...
Die Stadt Hildesheim hat den offiziellen Förderbescheid für ihr Projekt „Vielfalt (er)leben 2.0“ erhalten. Mit einer Fördersumme von rund 4 Millionen Euro aus dem Asyl-, Migrations- und...
In den vergangen Tagen, meldet die Polizei wiederholt Fälle von illegaler Müllentsorgung an der B3 bei Alfeld. Demnach seien in der Zeit von Donnerstag vergangene Woche bis Dienstag dieser Woche...
Für die Aufführung des Stückes „Judith und das Wunder der Schöpfung“ im kommenden Jahr werden noch Mitwirkende aus der Region gesucht, teilt die Stiftung Creative Kirche mit. Die Sängerinnen und...