Ein Forschungsteam der HAWK sucht für ein Forschungsprojekt zur Gesundheitsversorgung Menschen mit der Parkinson-Krankheit sowie ihre An- und Zugehörige. Es geht dabei um die zentrale Frage, wie Menschen mit Parkinson die Gesundheitsversorgung in Südniedersachsen erleben, und welche Bedürfnisse und Veränderungswünsche sie haben. Die Teilnehmenden können aus den Landkreisen Göttingen, Goslar, Hildesheim, Holzminden oder Northeim kommen, und die Befragung geschieht hauptsächlich über das Internet - wobei auch ein Versand per Post möglich ist.
Sie ist Teil des Forschungsprojektes „ParkNetz – Sektorenunabhängige Vernetzung zur gesundheitsbezogenen Versorgung von Menschen mit Parkinson-Krankheit in Südniedersachsen“ unter der Leitung von Prof. Dr. Hendrike Frieg und Tabea Böttger. Durchgeführt wird sie von HAWK-Studierenden des Masterstudiengangs Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie.
Der Link zur Befragung findet sich auf parknetz.hawk.de, die Teilnahme ist bis zum 28. November möglich. Wer eine Papier-Version anfordern möchte, kann sich per E-Mail an
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Die Wanderausstellung "Mathematik zum Anfassen" des Mathematikum in Gießen macht Station am Andreanum in Hildesheim. Dort steht sie ab diesem Mittwoch für zwei Wochen den dortigen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung, und zum Auftakt gibt es auch einen Fachvortrag vom Gründer des Mathematikums, Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher. Für die Öffentlichkeit besteht am kommenden Samstag, dem 8. November, von 10 bis 14 Uhr die Möglichkeit eines Besuchs.
Die Ausstellung ist Teil des Jubiläumsprogramms zum 800-jährigen Bestehen des Andreanums. Das 2002 eröffnete Mathematikum in ehemaligen Hauptzollamt der Stadt Gießen bezeichnet sich als "erstes mathematisches Mitmach-Museum der Welt". Sein Anspruch ist, den jährlich rund 120.000 Besucherinnen und Besuchern über praktische Experimente und sinnliche Erfahrungen einen neuen Zugang zur Mathematik zu verschaffen.
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Mehr als 750 Jahre nach ihrer Entstehung sind über 50 mittelalterliche Handschriften nach Hildesheim zurückgekehrt. Sie sind nun im Besitz der Dombibliothek, die einen entsprechenden Sammelband von der Benediktiner-Abtei Ampleforth in England erworben hat, teilt das Haus mit. Die Kosten von 41.519 Euro wurden dabei von der Kulturstiftung der Länder übernommen.
Die handgeschriebenen Texte entstanden zwischen der Mitte des 13. und der Mitte des 14. Jahrhunderts im Hildesheimer Benediktinerkloster St. Godehard, so die Dombibliothek. Vermutlich um 1500 seien sie zu einem Sammelband zusammengefasst worden. Die Texte seien ein eindrucksvolles Zeugnis niedersächsischer Klosterkultur im Hoch- und Spätmittelalter und böten einen tiefen Einblick in die seelsorgerliche und spirituelle Praxis der Benediktiner im Zuge spätmittelalterlicher Klosterreformen: Sie enthielten u.a. 52 Sonntagspredigten, ein Priester-Handbuch, Heiligenlegenden sowie Redensarten und Weisheiten.
Vermutlich im 17. Jahrhundert sei der Band als Geschenk ins Kloster Lamspringe gelangt, in dem englische Benediktiner lebten, und diese nahmen ihn nach der Säkularisierung des Klosters nach Großbritannien mit. So wurde er schließlich für die letzten 200 Jahre Teil der Klosterbibliothek der Abtei Ampleforth.
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Betroffene von sexualisierter Gewalt haben in einem Offenen Brief an die Synode der evangelischen Landeskirche mehr Rederecht im Kirchenparlament erbeten. Im Brief an Synodenpräsident Matthias Kannengießer heißt es, es sollten insbesondere auch Betroffene aus Einrichtungen der Diakonie vor der Synode sprechen können, denn das Thema lasse sich nicht in Kirche und Diakonie trennen.
Die Kirchenleitung hatte Betroffenen von sexualisierter Gewalt für die bevorstehende Herbst-Synode ein Rederecht eingeräumt - in einem Zeitraum von drei Stunden, der aus Schutzgründen nicht-öffentlich sein soll, und mit bis zu zehn Minuten pro Redebeitrag. Man schätze dieses Angebot, heißt es im Brief, aber Betroffene, die dies wünschten, sollten auch öffentlich sprechen können. Außerdem wurde vorgeschlagen, die Debatte aufzuzeichnen oder einen Livestream anzubieten, damit andere Betroffene die Redebeiträge zumindest hinterher verfolgen könnten.
Unterdessen gab es auch erneute Kritik von Betroffenen an der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in den katholischen Bistümern Hamburg, Hildesheim und Osnabrück. Der Betroffenenrat Nord bemängelt, dass unter anderem Schulungen für unabhängige Ansprechpersonen in den Bistümern fehlen, und dass die Beteiligung von Betroffenen in Gremien zur Aufarbeitung kaum verbindlich geregelt sei. Nach wie vor sei außerdem das Verfahren der Deutschen Bischofskonferenz zur "Anerkennung des Leids" zu intransparent.
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Unbekannte Täter haben heute am frühen Morgen einen Geldautomaten in der Fredener Volksbank-Filiale am Schillerplatz gesprengt. Wie die Polizei mitteilt, geschah dies gegen 4 Uhr. Verletzte gab es dabei nicht, und die Höhe des entstandenen Schadens steht noch nicht fest. Auch ist noch unklar, ob Geld erbeutet wurde.
Dem Bericht nach wurde die Explosion von einem Bürger gemeldet, und nach ersten Informationen flohen danach mindestens zwei Personen zu Fuß in Richtung Bahnhof. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Ergebnis. Die Ermittlungen liegen nun in der Hand der Zentralen Kriminalinspektion der Polizeidirektion Göttingen, und die Sachleitung für solche Fälle ist bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück. Zeuginnen oder Zeugen, die weitere Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei ihrer örtlichen Polizeidienststelle zu melden.
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