Wie angekündigt, schließt der Landkreis mit dem heutigen Tag seine feste Impfstelle in Sarstedt. Die letzte Impfung dort ist laut Mitteilung um 16 Uhr möglich. Sarstedt werde auch weiterhin vom Impfbus des Kreises angefahren, ab nächster Woche auch nach einem festen Fahrplan. Sie finden Infos dazu in einer seperaten Meldung.
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Der Landkreis Hildesheim hat die offenen Impfangebote für die Wochen im Sommer veröffentlicht.
Der Impfbus ist weiterhin mit seinem Impfangebot für Personen ab 12 Jahren in den kreisangehörigen Kommunen unterwegs, dazu gibt es ergänzende Impfaktionen. Mitzubringen sind dazu ein gültiger Ausweis und – wenn vorhanden – das Impfbuch. Durchgeführt werden Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen (inklusive der zweiten Auffrischungsimpfung nach STIKO-Empfehlung). Grundsätzlich hat der Impfbus die beiden mRNA-Impfstoffe von BioNTech und Moderna an Bord. Wer aber sicher gehen möchte, dass er sein Wunsch-Vakzin erhält, kann sich vorab über das Infotelefon 05121 9287344 (Montag bis Donnerstag jeweils 9 bis 16 Uhr, freitags von 9 bis 12 Uhr) oder per Mail an
Der Protein-Impfstoff von Nuvaxovid® wird ab sofort nur noch jeden 1. Mittwoch im Monat in der Impfstelle Hildesheim-Nord (ehem. Tüpker) nach vorheriger Terminvereinbarung verimpft (13 bis 20 Uhr). Termine können online über www.terminland.eu/hildesheim-sonderterminbuchung, per Mail an
Für einen zügigen Ablauf der Impfung empfiehlt es sich, den für die Impfung notwendigen Anamnese- sowie den Einwilligungs- und Aufklärungsbogen bereits ausgefüllt mitzubringen. Die Dokumente stehen auf der Website des RKI als Download zur Verfügung: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html
Hinweis für die Impfung von Minderjährigen ab 12 Jahren: Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren benötigen keine Begleitung mehr, aber die schriftliche Einwilligung einer erziehungsberechtigten Person. Jugendliche ab 16 Jahren dürfen eigenständig in die Impfung einwilligen. In allen Fällen trifft die letzte Entscheidung aber stets die Impfärztin bzw. der Impfarzt nach dem individuellen Aufklärungsgespräch.
Hinweis für die Impfung von Kindern von fünf bis elf Jahren: Impfungen von Kindern werden ausschließlich freitags von 12.30 bis 16 Uhr in der Impfstelle Hildesheim Nord (ehemals Tüpker) unter vorheriger Terminanmeldung über www.terminland.eu/hildesheim-sonderterminbuchung angeboten.
Der Sommerfahrplan des Impfbusses bis 9. September
Montag, 5.9.: Bad Salzdetfurth
10 bis 13.30 Uhr: REWE-Markt, Bodenburger Straße 60
14.30 bis 18 Uhr: REWE-Markt, Ahnepaule 2
Dienstag, 6.9.: Freden und Lamspringe
10 bis 13.30 Uhr: Sporthalle, Maschstraße 10 (Freden)
14.30 bis 18 Uhr: Wochenmarkt, Hauptstraße/Straße am Wasserwerk (Lamspringe)
Mittwoch, 7.9.: Sarstedt
10 bis 18 Uhr: Parkplatz der Firma H. Kannegießer, Voss-Straße 12
Donnerstag, 8.9.: Gronau
10 bis 18 Uhr: Ratskellerplatz
Freitag, 9.9.: Diekholzen und Sibbesse
10 bis 13.30 Uhr: ehem. Feuerwehr, Alfelder Straße 3 (Diekholzen)
14.30 bis 18 Uhr: Rathaus, Lindenhof 1 (Sibbesse)
Ergänzende offene Impfangebote ab dem 7. September:
Mittwoch, 7.9.
Elze: Schulsporthalle, Sehlder Str. 20; 14 bis 18 Uhr
Hildesheim: Pavillon am Eingangsbereich Jo-Wiese, Lucienvörder Allee 1; 14 bis 18 Uhr
Freitag, 9.9.
Sarstedt: Wochenmarkt, Enge Straße/Höhe Wasserspiel; 12 bis 17 Uhr
Zuletzt aktualisiert am 07.09.2022
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Der Paritätische Wohlfahrtsverband befürchtet, dass die aktuelle Inflation die ohnehin schon hohe Armutsquote noch weiter ansteigen lässt. Wie der Verband mitteilt, müssten bereits jetzt in Deutschland 13,8 Millionen Menschen zu den Armen gerechnet werden - rund 600.000 mehr als vor der Pandemie. Das entspreche einer bundesweiten Quote von 16,6 Prozent (für das Jahr 2021), die in Niedersachsen mit 17,9 Prozent sogar noch deutlich liege.
Diese Befunde seien erschütternd, sagte der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Ulrich Schneider. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie schlügen inzwischen voll durch, noch nie habe sich die Armut in jüngerer Zeit so rasant ausgebreitet wie während der Pandemie. Die Bundesregierung müsse deshalb umgehend ein weiteres Entlastungspaket auf den Weg bringen, das bei den fürsorgerischen Maßnahmen ansetze: Grundsicherung, Wohngeld und BAföG seien bedarfsgerecht anzuheben und deutlich auszuweiten, um zielgerichtet und wirksam Hilfe für einkommensarme Haushalte zu gewährleisten.
Angesichts der steigenden Lebenshaltungskosten warnte zuletzt auch EU-Sozialkommissar Nicolas Schmit vor gesellschaftlichen Verwerfungen in Europa. Es bestehe die Gefahr einer sozialen Schieflage, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Die Löhne blieben hinter der Preisentwicklung zurück, und immer mehr Menschen hätten Schwierigkeiten, über die Runden zu kommen. Das spürten inzwischen sogar Familien mit mittleren Einkommen. Die nationalen Regierungen seien deshalb massiv gefordert, eine solche Schieflage über eine Entlastung der Bürger zu verhindern, so Schmit. Die Kosten des Ukraine-Krieges, der die Preise für Energie und Lebensmittel treibe, müssten „möglichst sozialverträglich verteilt“ werden.
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In der letzten Nacht sind unbekannte Täter in Hildesheim ins Stadttheater eingedrungen. Wie die Polizei meldet, wurde dafür der Haupteingang gewaltsam geöffnet sowie im Inneren mehrere Türen aufgehebelt. Aus einem Büro wurde u.a. eine Handkasse gestohlen. Der Einbruch geschah zwischen 23 Uhr und 8 Uhr morgens. Wer in der Sache Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 0 51 21 - 939 115 in Verbindung zu setzen.
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Nach der Bekanntgabe einer stärkeren Kooperation mit Banken gegen Geldautomatensprenger ist den Behörden in Deutschland nun ein größerer Schlag gegen diese Szene gelungen. Unter der Leitung der Zentralen Kriminalinspektion Osnabrück und der dortigen Staatsanwaltschaft seien in einer konzertierten internationalen Polizei- und Justiz-Aktion 16 Objekte durchsucht worden, darunter Geschäfts- und Wohnadressen sowie Adressen von Fahrzeugverleihfirmen. Weitere zwölf zum Verfahren gehörende Objekte seien bereits Tage zuvor durchsucht worden. 13 mutmaßliche Geldautomaten-Sprenger wurden gestern festgenommen.
Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) sagte, dieser Schlag sei ein herausragender Ermittlungserfolg. Sein Dank gelte allen Einsatzkräften und Ermittlern, die das in dieser Form möglich gemacht haben. Insbesondere wegen der zunehmend genutzten gefährlichen Festsprengstoffe und wegen des skrupellosen Vorgehens der Täter würden diese Taten auch für Unbeteiligte immer gefährlicher und teils lebensgefährlich. Die Durchsuchungen und Festnahmen zeigten, dass die Behörden mit polizeilichen Mitteln, internationaler Zusammenarbeit und konsequentem Vorgehen nicht hilflos gegen diese Form des Verbrechens seien.
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Am Mittwoch kam es in verschiedenen Supermärkten in Hildesheim zu mehreren Tachendiebstählen. Laut Polizei waren vor allem die Einkaufsmärkte in der Heerstraße und der Straße In der Schratwanne...
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