Die Menschen in Niedersachsen haben im vergangenen Jahr insgesamt 5,49 Milliarden Stunden gearbeitet – knapp zwei Prozent mehr als im Vorjahr, teilt das Landesamt für Statistik mit. Allerdings sei das Rekordniveau von 2019 mit 5,67 Milliarden Stunden damit noch nicht wieder erreicht. Grund dafür seien Arbeitsausfälle durch die Pandemie.
Jede erwerbstätige Person in Niedersachsen arbeitete den Angaben zufolge 2021 durchschnittlich 1.335 Stunden, wobei die Selbstständigen mit über 1.830 deutlich mehr Stunden hatten als die abhängig Beschäftigten mit rund 1.290, von denen viele auch in Teilzeit tätig waren.
Pro Kopf wurden 2021 im Mittel aller Wirtschaftsbereiche 23 Stunden mehr geleistet als im Jahr davor. Die meisten Arbeitsstunden entfielen auf den Dienstleistungsbereich mit rund 71 Prozent, gefolgt vom produzierenden Gewerbe (26 Prozent) und Landwirtschaft, Fischerei und Forstwirtschaft (3 Prozent) aller Stunden.
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Die Arbeitslosenzahlen sind im März wieder gesunken. Wie die Agentur in Hildesheim mitteilt, gab es in den Kreisen Hildesheim und Peine insgesamt 12.625 Menschen ohne Arbeit - 193 weniger als im Vormonat, und fast 1.270 weniger als im März letzten Jahres. Damit setze sich der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt fort, hieß es - die Zahlen hätten jetzt das Niveau des Jahres 2018 erreicht. Die Arbeitslosenquote liegt jetzt bei 5,7 Prozent.
Der Arbeitsmarkt habe sich von den Auswirkungen der Corona-Pandemie bisher gut erholt, sagte Alexandra Fuchs, Geschäftsführerin Operativ der Hildesheimer Agentur für Arbeit. Zusätzlich machten sich Neu- und Wiedereinstellungen nach der Winterpause durch alle Gruppen hinweg positiv bemerkbar - die Arbeitgeber hätten einen stetigen Bedarf an guten Arbeitskräften. Besonders hervorzuheben sei, dass die jungen Menschen unter 25 Jahren von dieser Entwicklung profitiert hätten. Die Ukraine-Krise habe auf den Arbeitsmarkt bisher noch keinen spürbaren Einfluss gehabt.
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Die Bombendrohung am Amtsgericht Hildesheim hat sich als Fehlalarm entpuppt. Laut Meldung wurde nach dem Eingang der Drohung am Morgen das Gebäude abgesperrt und die Räumung eingeleitet. Anschließend suchten mehrere Sprengstoffspürhunde das Zentrum ohne Ergebnis ab. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten eingeleitet.
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Die Gemeinde Diekholzen hat nach fast 50 Jahren mit dem SC Barienrode e.V. einen neuen Nutzungsvertrag für die gemeindeeigene Sportanlage mit Sportplatz, Tennenlaufbahn und Tennisplätzen geschlossen. Bürgermeister Matthias Bludau und der Vereinsvorsitzende Bernhard Kruppki unterschrieben jetzt den Vertrag, nachdem ihm zuvor alle Gemeindegremien zugestimmt hatten.
Der SC bekommt damit nach eigenen Angaben eine höhere Pflegepauschale und hat aufgrund der langfristigen Vertragslaufzeit die Möglichkeit, für Sportstättenprojekte Zuschüsse vom Landessportbund zu erhalten. Dafür gebe es bereits Ideen, sagte Kruppki bei der Vertragsunterzeichnung. Bludau sagte, was der Verein in den letzten Wochen auf dem Sportgelände an Eigenleistung vollbracht habe, sei "wirklich beispielhaft".
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Die Zentren für Prostatakrebs-, Nierenkrebs- und Blutkrebserkrankungen am St. Bernward Krankenhaus sind jetzt zertifiziert worden. Damit werde die ausgewiesene Expertise vor Ort gewürdigt, heißt es in einer Mitteilung des Hauses: Die Zertifizierungen erfolgten durch das unabhängige Institut OnkoZert, das im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft handele.
Im St. Bernward Krankenhaus würde seit Jahren ein breites Spektrum an Tumorerkrankungen, Leukämien und Lymphomen behandelt, sagte Prof. Dr. Ulrich Kaiser, Chefarzt der Klinik für Hämatologie und Onkologie und Leiter des Onkologischen Zentrums. Um ein Zertifikat zu erhalten, müssten bestimmte Kriterien erfüllt werden. Dabei würden Abläufe, Organisations- und Informationsstrukturen ebenso bewertet wie die Häufigkeit und Qualität der durchgeführten Therapien innerhalb der Klinik sowie Kooperationen nach außen.
Das St. Bernward Krankenhaus sei in Stadt und Landkreis Hildesheim die einzige Klinik mit einer eigenständigen Abteilung für Onkologie. Jeder Patient und jede Patientin werde von einem interdisziplinären Team begleitet, jährlich werden knapp 2.000 onkologische PatientInnen versorgt. In der Chemotherapie erfolgten pro Jahr etwa 10.000 Anwendungen, sowohl ambulant im Vinzentinum Langelinienwall als auch stationär in der Klinik.
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