Landwirte rechnen dieses Jahr mit einer guten Grünkohl-Ernte. Das teilt die Landwirtschaftskammer Niedersachsen mit. Der Grünkohl als typisches Wintergemüse habe sich in diesem Jahr durch die bisher milde Witterung gut entwickelt - in einigen Regionen sei allerdings auch in diesem Jahr eine zusätzliche Bewässerung nötig gewesen.
Frischer Grünkohl vertrage Temperaturen bis minus acht Grad ohne Probleme, so die Kammer weiter. Er werde fast ausschließlich von Ende Oktober bis Februar vermarktet und verzehrt. Früher habe man den Kohl erst nach dem ersten Frost geerntet, weil die Umwandlung von Stärke zu Zucker und der Abbau von Bitterstoffen nur bei Minustemperaturen stattfand. Bei den jetzt angebauten Sorten reichten dagegen bereits kühle Temperaturen dafür aus.
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Auch im Monat Oktober sind die Arbeitslosenzahlen in der Region wieder zurückgegangen. Die neue Statistik der Agentur für Arbeit weist für die Kreise Hildesheim und Peine insgesamt 12.520 Personen aus - 346 weniger als im September. Gegenüber dem Oktober 2020 sind es sogar 1.164 Personen weniger. Die Arbeitslosenquote liegt damit bei 5,6 Prozent.
Im gemeinsamen Arbeitgeberservice von Arbeitsagentur und Jobcenter seien derzeit fast 4.000 Arbeitsstellen registriert, über 1.500 mehr als letztes Jahr. Dazu gehörten vor allem die Branchen Einzelhandel, Gastgewerbe sowie Erziehung und Unterricht. Die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur, Evelyne Beger, sagte, dies zeige auf der einen Seite einen Arbeitsmarkt, der wieder an Fahrt gewinnt, auf der anderen Seite aber auch, dass der Fachkräftemangel in einigen Branchen deutlich zunehme.
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Der Bahnverkehr über Sarstedt ist auch an diesem Donnerstagvormittag weiter gestört. Die S4 fährt deshalb laut Bahn immer noch nicht - der erixx dagegen wie auch der Metronom fahren wieder weitgehend normal, wenn auch z.T. mit Verspätungen, weil andere Gleise befahren werden als sonst.
Am Wochenende hatte zunächst ein Güterzug die Oberleitung bei Sarstedt heruntergerissen - dies führte dann zum Brand eines Güterwaggons, bei dem Schäden auch am Gleis entstanden.
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Die A7 ist gestern Abend bei Hildesheim nach einem Unfall in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt worden. Wie die Polizei meldet, hatte sich an einem Transporter ein mit einem Boot beladener Anhänger gelöst. Dieser kam nach links von der Nord-Fahrbahn ab und gegen die Mittelleitplanke, woraufhin das Boot auf die Planke geschoben wurde und mit dem Bug auf die Südfahrbahn ragte. Der entstandene Sachschaden wird auf 2.500 Euro geschätzt, nach der Bergung wurde die Autobahn wieder freigegeben.
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Eine heutige Anhörung im Landwirtschaftsausschuss des Landtags zu einer Novelle des Landesjagdgesetzes sorgt für Diskussionen. Es geht dabei um die Frage, ob und wie Wölfe ins Jagdgesetz aufgenommen werden.
Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers unterstrich dabei, dem Bauernverband sei dies sehr wichtig - und man begrüße sehr einen entsprechenden Änderungsantrag von SPD und CDU. Es sei zu hoffen, dass Abschüsse bei vorliegenden artenschutzrechtlichen Ausnahmen zukünftig zügig und zielgerichtet gelingen könnten. Die Aufnahme des Wolfs ins Jagdgesetz sei sachgerecht und notwendig.
Dem widersprach u.a. der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). Die Aufnahme ins niedersächsische Jagdgesetz lehne man entschieden ab, so der Landesvorsitzende Axel Ebeler. Der Wolf sei eine nach europäischem Recht streng geschützte Art. Es sei bereits heute auf Grundlage des Bundesnaturschutzgesetzes möglich, problematische Tiere mit Ausnahmegenehmigungen zu entnehmen. Eine Erweiterung des Jagdgesetzes sei daher weder notwendig noch zielführend. So entstehe der falsche Eindruck, dass mehr Wölfe abgeschossen werden dürften - da die Art aber weiter einer ganzjährigen Schonzeit unterliege, müsse wie bisher im Einzelfall eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung erteilt werden.
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