Winterliche Straßenverhältnisse haben am Donnerstagabend in ganz Niedersachsen zu zahlreichen Unfällen geführt. Auch heute Morgen war es vielerorts noch glatt - vor allem im Großraum Göttingen und im Harz, meldet der NDR. Gestern Abend verzeichnete allein die Polizei in Braunschweig 50 Glatteis-Unfälle.
Im Landkreis Hildesheim kam es Donnerstagabend gegen 16:40 Uhr auf der Bundesstraße B1 zu einem folgenschweren Unfall. Eine 32-Jährige war mit ihren Fahrzeug von Elze kommend Richtung Burgstemmen unterwegs. Die Polizei vermutet, dass sie wegen der glatten Fahrbahn von der Straße abkam und eine Böschung hinunter stürzte. Der PKW überschlug sich dabei und erlitt Totalschaden. Die Frau und ihr 11-jähriger Sohn wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Die 5-jährige Tochter musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat auch für heute weitere Schneeschauer und Glätte vorhergesagt. An der Nordsee bleibt es stürmisch.
sk
Das im Sommer 2020 gestartete Corona-Sonderprogramm für Sportorganisationen in Niedersachsen wird bis Ende diesen Jahres fortgeführt. Das hat Innen- und Sportminister Boris Pistorius heute bekannt gegeben. Nach Abstimmung mit dem Landessportbund, dem Finanzministerium sowie dem Landesrechnungshof haben Vereine somit auch dieses Jahr weiter die Möglichkeit, Anträge zu stellen - jetzt bis zu einer Maximalfördersumme von 150.000 Euro Umfang statt bisher 100.000 Euro.
Damit wolle das Land den von den andauernden Einschränkungen besonders betroffenen Sportvereinen unter die Arme greifen. Wenn diese eine finanzielle Unterdeckung haben, können sie so genannte "Billigkeitsleistungen" in Höhe von 70 Prozent der Unterdeckung erhalten - bis zur Obergrenze von 150.000 Euro. Eine allgemeine Kompensation entgangener Einnahmen sei dagegen auch weiterhin nicht vorgesehen.
Das Corona-Sonderprogramm hat ein Gesamtvolumen von 7 Millionen Euro. Bisher wurden davon laut Landesregierung rund 5,2 Millionen Euro abgerufen, so dass jetzt noch rund 1,8 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Weitere Informationen und das Förderformular gibt es online beim Landessportbund.
fx
Die Schweinehalter in Niedersachsen sind in Sorge wegen der näher rückenden Afrikanischen Schweinepest (ASP). Wie das Landvolk mitteilt, liegt der jüngste Fund eines verendeten Wildschweins nur 35 Kilometer von der Landesgrenze am Kreis Lüchow-Dannenberg. Komme es in Niedersachsen zu einem ASP-Ausbruch, würden so genannte Restriktionszonen eingerichtet, die die Vermarktung und den Transport von Schweinen und deren Produkten erheblich behindern würden. Man brauche verbindliche Zusagen durch die Schlachtbranche und den Lebensmitteleinzelhandel, damit im Seuchenfall die Vermarktung von sicheren Lebensmitteln gewährleistet sei, sagte Jochen Oestmann, Schweinemäster und Mitglied im Veredelungsausschuss des Landvolks.
Zugleich spüre die gesamte Fleischbranche derzeit die Auswirkungen der explosionsartig steigenden Corona-Erkrankungen, sagte Dr. Albert Hortmann-Scholten von der Landwirtschaftskammer. In allen Bereichen fehle Personal, so dass der Markt momentan nicht in der Lage sei, die angebotenen Tiere vollständig zeitnah aufzunehmen - obwohl deren Zahl schon stark zurückgegangen sei. Die Omikron-Variante sei "Gift für den ohnehin schon übervollen Schweinemarkt“, auch, weil die Fleischexporte nach Asien durch die Pandemie stark zurückgegangen sind.
fx
Die Polizei hat gestern am späten Nachmittag einen 27 Jahre alten Mann aus Langenhagen festgenommen. Er steht laut Bericht im dringenden Tatverdacht, zuvor in einer Gastwirtschaft in Gronau mit einer Gaspistole auf einen anderen Mann - ebenfalls aus Langenhagen - geschossen und ihn so verletzt zu haben. Dies geschah den Angaben nach gegen 15:50 Uhr, woraufhin der 27-Jährige mit einem Auto vom Tatort floh. Er wurde dann zuhause angetroffen und vorläufig festgenommen.
Die Tatwaffe wurde bisher nicht aufgefunden. Die genauen Hintergründe und Umstände der Tat werden noch untersucht.
fx
Der lokale Musik-Grand Prix "hört!hört!" startet dieses Jahr in Algermissen. Wie das Netzwerk Kultur & Heimat mitteilt, findet dort am 21.05. am Alten Wasserwerk der Vorentscheid statt, organisiert vom Algermissener Kulturbrunnen e.V.. Dieser Verein hatte schon im ersten Durchgang von "hört!hört!" im Jahr 2013 als Ausrichter die Band "High Spirits" ins Rennen geschickt. Im Jahr 2017 gab es die zweite Ausgabe, dieses Jahr findet der Wettbewerb zum dritten Mal statt. Einsendeschluss für Bewerbungen ist in Algermissen der 14. Mai.
Bei "hört!hört!" treten Bands oder auch Solo-Musiker*Innen aus den verschiedenen Landkreisgemeinden gegeneinander an. Dabei gelten bestimmte Regeln: So müssen etwa die Hälfte der beteiligten Personen ihren Wohnsitz in der jeweiligen Gemeinde haben, und Chöre oder Orchester können nur für die Gemeinde antreten, in der geprobt wird. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.hoerthoert.info.
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