Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen sind auch in Hildesheim in den letzten fünf Jahren stark angestiegen. Das zeigt ein Vergleich des Internetportals immowelt. Hierbei wurden die Angebote der letzten Jahre in 77 deutschen Großstädten verglichen. Den größten Anstieg gab es demnach in Leipzig, wo sich der Quadratmeterpreis auf durchschnittlich 2.950 Euro mehr als verdoppelte (+ 123 Prozent). Weitere Anstiege über 100 Prozent gab es etwa in Heidelberg, Solingen und Ludwigshafen.
Für Hildesheim beträgt der Anstieg 81 Prozent, von 1.180 Euro in 2016 auf nun 2.130 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt die Stadt preislich im unteren Mittelfeld. In Hannover beträgt der Kaufpreis jetzt im Schnitt 3.570 Euro, in Braunschweig 2.920 Euro, in Göttingen 2.930 Euro und in Wolfsburg 2.670 Euro.
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Die Feuerwehr hat in der letzten Nacht einen Zimmerbrand in einer Reihenhaushälfte im Galgenbergsfeld, nahe dem Ameos-Klinikum, gelöscht. Anwohner hatten das Feuer bemerkt und gemeldet, neben der Berufsfeuerwehr war auch die Freiwillige Feuerwehr aus Einum im Einsatz.
Einer der Hausbewohner erlitt eine Rauchgasvergiftung, das Haus ist derzeit nicht bewohnbar - die anderen Einwohner wurden in eine Notunterkunft gebracht. Der Brandort wurde durch die Polizei beschlagnahmt, die Ermittlungen zur Brandursache laufen.
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Eine 78 Jahre alte Frau aus Bad Salzdetfurth ist gestern beinahe Opfer eines falschen Gewinnversprechens geworden. Wie die Polizei mitteilt, hatte sie einen Anruf erhalten, in dem ihr der Gewinn einer fünfstelligen Geldsumme bei einem Gewinnspiel verkündet worden war. Um das Geld zu erhalten, müsse sie allerdings Guthabenkarten im Wert von mehreren hundert Euro besorgen, um damit Verwaltungskosten abzudecken.
Als sie gestern im Supermarkt diese Karten kaufen wollte, wurden zwei andere Kunden hellhörig und sprachen die Seniorin an. Nach dem Gespräch begleiteten sie sie zur Polizei.
Die Polizei erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass falsche Gewinnversprechen eine gängige Masche von Straftätern sind, um insbesondere ältere Menschen zu betrügen. Gewinnen könne man nur etwas, wenn man auch tatsächlich an einem Gewinnspiel teilgenommen hat, und in diesem Fall werde der Gewinn ausgezahlt, ohne dass dadurch irgendwelche Kosten entstehen. Sollte man einen Anruf erhalten wie den bei der Seniorin, sollte man am besten auflegen.
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Der Landkreis hat für die nächsten Tage neue Pop Up-Impftermine bekannt gegeben. Dabei können sich Interessierte spontan impfen lassen, wenn sie einen gültigen Ausweis mitbringen und - sofern vorhanden - ihr Impfbuch. Angeboten werden alle verfügbaren Impfstoffe, also Johnson&Johnson, BioNTech, Moderna und AstraZeneca.
Die Termine:
Mittwoch, 18. August
11 - 18 Uhr: Hildesheim, Jakobi-Kirche
Donnerstag, 19. August
11 - 18 Uhr: Hildesheim, Citybeach
Freitag, 20. August
12 - 18 Uhr: Sarstedt, REWE-Parkplatz (Vossstraße)
Samstag, 21. August
10 - 16 Uhr: Sarstedt, REWE-Parkplatz (Moorberg)
11 - 18 Uhr: Hildesheim, Hauptbahnhof
Neben diesen Terminen ist es auch weiterhin möglich, sich spontan und ohne Anmeldung in den Impfzentren Alfeld und Hildesheim impfen zu lassen, so der Kreis. Auch hier würden alle verfügbaren Impfstoffe angeboten.
fx
Die Verbraucherzentrale warnt vor einer neuen Betrugsmasche über WhatsApp. Es sei eine ähnliche Masche wie der bekannte Enkeltrick über das Telefon, heißt es in einer Mitteilung. Die Betrüger kontaktierten Menschen via WhatsApp und gäben sich als deren Kind aus. Sie hätten eine neue Nummer, weil ihr Handy kaputt sei, und bräuchten dringend Geld, um eine Rechnung per Echtzeitüberweisung zu begleichen.
Wenn der erste Kontakt gut funktioniere, würden die Betrüger meist um weitere Überweisungen in Echtzeit bitten, etwa mit der Begründung, dass mit dem "neuen Handy" noch keine Banküberweisungen möglich seien. Sie versprächen dann, das Geld schnellstmöglich zurückzuzahlen.
Die Verbraucherzentrale rät bei Nachrichten von fremden Nummern grundsätzlich zu Vorsicht. Gebe sich der Absender als Verwandter aus und bitte um Geld, sollte man keinesfalls leichtfertig darauf eingehen. Um den Betrugsversuch zu entlarven, reiche meist schon ein Anruf. Opfer des Betrugs sollten unbedingt persönlich Anzeige bei der Polizei erstatten: Nur so sei eine Strafverfolgung möglich. Außerdem sollten Betroffene versuchen, eine Rückbuchung über das Geldinstitut zu veranlassen.
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