Der offene Bücherschrank vor dem Hildesheimer Stadttheater hat sein Lebensende erreicht und ist vor kurzem abgebaut worden. Das teilten das Theater und der Ortsverein Oststadt der SPD übereinstimmend mit. Das Holz beginne zu faulen, und der Schrank sei nicht mehr ansehnlich. Der Schrank geht auf die Initiative eines Ortsverein-Mitglieds zurück. Deshalb wurde dort inzwischen beschlossen, dass es einen Nachfolger geben soll. Die Kosten dafür liegen laut dem Vorsitzenden Sebastian Baacke bei geschätzt rund 1.000 Euro. Er sagte im Tonkuhle-Gespräch, man denke über eine Spendenaktion noch, prüfe aber noch, wie man diese am besten umsetzen kann. Mittelfristig werde das Thema wohl vor den Ortsrat Oststadt kommen.
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Das Hildesheimer St. Bernward-Krankenhaus sieht die mögliche Gebühr für die Nutzung der Notaufnahme kritisch. Dies würde nicht nur die Patientinnen und Patienten verärgern, sondern auch neuen Verwaltungsaufwand mit sich bringen, sagte die Pressesprecherin Judith Seiffert gegenüber Tonkuhle. Man könne Statistiken bestätigen, wonach rund der Hälfte der Notaufnahmen keine echten medizinischen Notfälle seien. Allerdings sei dies den Patientinnen und Patienten selbst oft nicht klar. Als Krankenhaus begrüße man den Vorstoß der niedersächsischen Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann, besser über den bestehenden Bereitschaftsdienst der niedergelassenen Mediziner zu informieren. Der Vorstandschef der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen hatte sich für eine Notaufnahmen-Gebühr ausgesprochen und damit die Diskussion angestoßen. Ihm zufolge gebe es dort zu viele überflüssige Besuche, wodurch das medizinische Versorgungssystem stark belastet werde.
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Beim Handyempfang in Niedersachsen gibt es deutlich mehr Funklöcher als von den Mobilfunkbetreibern angegeben. So lautet das erste Fazit von Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) nach einer Umfrage seines Ministeriums. Es hatte die Bürger im Frühjahr dazu aufgerufen, Probleme mit der Mobilfunkversorgung zu melden. Insgesamt 8.956 Niedersachsen kamen diesem Aufruf nach. Es gebe "erhebliche Lücken in der Mobilfunk-Versorgung", sagte der Minister, der gleichzeitig Verhandlungen mit den Netzbetreibern ankündigte, um sie zur Abhilfe aufzufordern. Althusmann versprach, dass alle Lücken in der Netzanbindung bis Ende 2019 geschlossen sind. Ein entsprechender Fahrplan mit konkreten Maßnahmen und Zeitplänen soll in den ersten beiden August-Wochen vorgestellt werden. Dann würden auch Details zu den gemeldeten Funklöchern und konkrete Angaben für die Abhilfe genannt.
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Nach der Besetzung des "Bleistifthauses" an der Kaiserstraße ist offenbar noch nicht entschieden, was nun passieren wird. Nach Tonkuhle-Informationen laufen hinter verschlossener Tür derzeit Gespräche u.a. über eine Räumung - Kernpunkt dabei soll die Frage des Brandschutzes im Gebäude sein. Der Ausgang des Gespräches zwischen dem neuen Besitzer - der Firma immobilien.ps aus Hannover - und den Besetzerinnen und Besetzern ist noch nicht endgültig bekannt.
Es gibt Pläne, das Haus abzureißen, um Parkraum für das benachbarte rote Backsteingebäude zu schaffen, das ebenfalls immobilien.ps gehört. Die Besetzung soll ein Protest dagegen sein und ist mit der Forderung an die Stadt Hildesheim verbunden, mehr Raum für die freie Kultur zu schaffen.
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Die Nordzucker AG und die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) wollen zukünftig beim Thema Arbeitssicherheit noch enger zusammenarbeiten. Hierfür unterzeichneten der Vorstand von Nordzucker und die Geschäftsleitung der BG RCI in der vergangenen Woche eine entsprechende Kooperationsvereinbarung, teilte das Unternehmen mit. Die Unterzeichner sind der Überzeugung, dass durch die Präventionsstrategie „VISION ZERO. Null Unfälle – gesund arbeiten!“ Unfälle und Berufskrankheiten verhindert werden können. Neben der individuellen Verantwortung eines jeden Einzelnen für sein Handeln sei für den Erfolg oder Misserfolg im Arbeitsschutz auch Vorbild- und Führungsverhalten des Managements mitentscheidend, sagte Nordzucker Vorstandsmitglied Axel Aumüller. Die Präventionsstrategie gibt konkrete Ziele vor, die bis zum Jahr 2024 umgesetzt werden sollen. So soll das Arbeitsunfallrisiko um 30 Prozent verringert werden.
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