Die Autobahnpolizei hat am späten Montagnachmittag einen Sattelzug auf der A 7 gestoppt und so zufällig eine Straftat aufgedeckt. Laut Bericht war den Beamten aufgefallen, dass der Fahrer des Lasters beim Fahren telefonierte. Bei der Kontrolle auf der Tank- und Rastanlage Hildesheimer Börde gab der 53-Jährige an, seinen Führerschein vergessen zu haben. Dann aber kam heraus, dass ihm schon letztes Jahr der Führerschein rechtskräftig entzogen worden war. Nun läuft ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Führerschein, und er durfte nicht weiterfahren.
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Die Hildesheimer Ratsherren Dirk Bettels und Dr. Bernd Lücke wollen zusammen eine neue Fraktion mit dem Namen CDUplus bilden. Wie sie heute mitteilen, bringe dies beiden neue Möglichkeiten - so könnten sie etwa Aktuelle Stunden beantragen, hätten das Recht auf Akteneinsicht und ein Grundmandat im Verwaltungsausschuss. Geführt werden solle CDUplus von Bettels.
Bettels und Lücke waren zuvor beide Mitglieder der CDU-Fraktion im Rat. Bettels wurde vor rund zwei Jahren ausgeschlossen, nachdem er immer wieder durch konfrontatives Verhalten aufgefallen war, und Lücke war erst vor kurzem ausgetreten - auch er hatte zuletzt wiederholt andere Positionen vertreten als der Rest der Fraktion. Beide sagten nun, sie wollten ihren Beitrag leisten, um "die Entkoppelung zwischen Rat und Bevölkerung aufzulösen".
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Eine sogenannte Potenzialanalyse hat in der LEADER-Börderegion um die Kommunen Algermissen, Harsum, Hohenhameln und Sehnde große Chancen bei den Erneuerbaren Energien aufgezeigt. Wie die Region mitteilt, entstand diese mit EU- und Landesmitteln geförderte Analyse bei der energielenker projects GmbH vor dem Hintergrund, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral werden und schon bis 2030 mindestens 80 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen beziehen will.
Die Analyse habe dafür alle technisch relevanten Energieträger berücksichtigt, von Wind und Solar bis zu Geothermie und Wasserstoff. Dabei wurden jede Kommune einzeln betrachtet und jeweils angepasste Empfehlungen formuliert. Besonders große Potenziale wurden dabei in den Bereichen Wind und Solar ausgemacht. So gebe es jetzt eine belastbare Grundlage für künftige Investitions-, Planungs- und Genehmigungsentscheidungen in der Region, so etwa der Hohenhamelner Bürgermeister Uwe Semper. Die gute Zusammenarbeit der vier Kommunen für die Analyse werde künftig hilfreich sein. Außerdem böten sich auch wertvolle Schnittstellen für die Kommunale Wärmeplanung, die derzeit erstmalig in den Kommunen erstellt wird.
Die Potenzialanalyse sei kein Abschluss, sondern ein Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung der regionalen Energiewende, heißt es abschließend. Die Folien der Ergebnispräsentation stehen auf Internetseite www.sehnde.de/leben/boerde-region bereit.
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Die Wohnungsbaugesellschaft gbg - eine Tochter der Stadt Hildesheim - hat das Geschäftsjahr 2024 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Man habe eine Bilanzsumme von rund 223 Millionen Euro und einen Jahresüberschuss von 2,5 Millionen Euro erzielt, so Vorstand Jens Mahnken. Dies bestätige die erfolgreiche Entwicklung der letzten Jahre und führe diese fort.
Das Geschäftsjahr 2024 sei von hohen Investitionen geprägt gewesen: So habe die gbg rund 21 Millionen Euro in den Neubau von Wohnungen sowie 17 Millionen in die Instandhaltung und Modernisierung des Bestands investiert. Dies unterstreiche auch die Rolle des Unternehmens als bedeutender Auftraggeber für das Bauhandwerk in der Region. Zentrale Projekte dabei seien etwa die energetische Sanierung des Hochhauses in der Wilhelm-Busch-Straße 6 in Ochtersum, wo 43 barrierefreie Wohnungen mit Erdwärme entstehen, die Fertigstellung von 22 neuen Wohnungen auf dem ehemaligen Phönixgelände am Moritzberg und der laufende Bau um das neue Stadtteilzentrum in Drispenstedt.
Der Wohnungsbestand der gbg liege derzeit bei 4.345 Einheiten in Vollvermietung bei einer durchschnittlichen Nettokaltmiete von 6,24 €/m². Der Neubau bezahlbarer und bedarfsgerechter Wohnungen solle weitergehen: Aktuell entstünden rund 70 Wohnungen im Stadtgebiet mit den Schwerpunkten Marienburger Höhe und in Drispenstedt, und für 2027 seien zudem 30 weitere Sozialwohnungen geplant. Die gbg rechne auch künftig mit einer starken Nachfrage und setze deshalb weiterhin auf die Entwicklung neuer Baugebiete, so Mahnken, insbesondere an der Pappelallee und am Wasserkamp.
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Ein größerer Streit hat am späten Samstagabend einen Polizeieinsatz im Bereich Bernwardstraße/Angoulêmeplatz ausgelöst. Laut Bericht war kurz vor Mitternacht gemeldet worden, dass dort mehrere Personen aneinandergeraten waren. Als erste Einsatzkräfte wenig später eintrafen, war die Lage jedoch ruhig.
Im Anschluss stellte sich heraus, dass zuvor offenbar ein 22-jähriger Hildesheimer von mehreren Personen attackiert worden war. Angehörige erschienen vor Ort, und ein 38 Jahre alter Mann lief dabei auch mit einem erhobenen Schraubenschlüssel auf die Beamten zu. Erst als zwei Beamte ihre Dienstwaffen zogen, kam der Mann der Aufforderung nach, das Werkzeug niederzulegen, und war fortan kooperativ.
Die genauen Ereignisse der Nacht werden weiterhin untersucht.
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