Wegen der Überschwemmungen sind derzeit die Bahnstrecke von Hildesheim nach Bodenburg und nach Bad Harzburg gesperrt. Das melden die Bahnbetreiber NordWestBahn und Erixx. Betroffen sind entsprechend die Lammetalbahn und die Verbindung Hannover-Bad Harzburg. Dort verkehrt auf der Erixx-Linie RE10 ein Busnotverkehr zwischen Ringelheim und Hildesheim Hbf. Die Bahnhöfe Derneburg, Groß Düngen, Wesseln, Bad Salzdetfurth und Bodenburg können nicht angefahren werden.
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Das Freibad Jowiese ist ebenfalls vom Hochwasser betroffen. Wie der Leiter Dennis Münter im Tonkuhle-Gespräch sagte, ist das Bad derzeit geschlossen. Die größte Sorge sei, dass die unterirdischen Technikräume geflutet werden - Sandsackreihen verhindern das bis jetzt. Die dort untergebrachte Wasseraufbereitung habe einen Wert von einer Million Euro. Sollte das Innerstewasser dort eindringen, würde das den Badebetrieb für längere Zeit unmöglich machen.
Ob - bei guter Entwicklung der Lage - das Bad morgen wieder öffnen kann, ist noch nicht klar. Man werde darüber auf der Internetseite jowiese.de und der eigenen Facebookseite informieren, so Münter weiter.
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Vor knapp 600 Zuschauern schlug Eintracht den 1. VfL Potsdam mit 35:27. Freuen konnte sich Trainer Gerald Oberbeck auch über die Leistung der beiden Neuzugänge Fin Backs und Dimitri Ignatow. Auf sie muss er allerdings ab August erst einmal verzichten. Dann sind die beiden Spieler mit dem DHB-Team zur U19-Weltmeisterschaft in Georgien unterwegs. In der WM-Vorrunde in Tiflis trifft das deutsche Team auf den Gastgeber Georgien, sowie Island, Chile, Algerien und Japan. Ziel ist der Einzug in die K.O.-Runde, um vielleicht am Ende um die Medaillen zu spielen.
Bis zum Saisonstart werde man die Zeit nutzen, um an der Abstimmung in der Defensive zu arbeiten, sagte Oberbeck. Es bleibt also noch einiges zu tun. Schon für kommenden Mittwoch ist die Partie gegen den Erstligisten TBV Lemgo angesetzt.
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Aktualisiert 9 Uhr: Laut Feuerwehr hat sich die Lage inzwischen stabilisiert - die mögliche Räumung ist aber noch nicht vom Tisch. Eine Entscheidung fällt vermutlich bis Mittag. Radio Tonkuhle berichtet, sobald es Neues gibt.
Die ursprüngliche Nachricht: Die Insel Kalenberger Graben muss möglicherweise wegen des Starkregens geräumt werden. Wie die Stadt heute Abend meldet, kann dies notwendig werden, wenn die Innerste über ihren bisherigen Höchststand von über sieben Metern hinaus ansteigt. Deshalb sollten sich die rund 1.100 Menschen, die auf der Insel leben, vorsichtshalber auf eine Räumung einstellen - auch wegen der Gefahren durch elektrischen Strom, der dann abgeschaltet werden müsste. Die Stadt bittet ferner darum, Autos aus dem Quartier zu entfernen, auch um die Arbeit der Einsatzkräfte zu erleichtern. In der Sporthalle der Renataschule ist vorübergehend eine Notunterkunft mit Betreuung (DRK) eingerichtet worden.
Unterdessen sind alle verfügbaren Einsatzkräfte aus Stadt, Landkreis und umliegenden Feuerwehren im Einsatz, auch das THW und weitere angeforderte Einsatzkräfte aus Salzgitter (120 Personen) im Einsatz. Auf dem Bauhof werden pausenlos Sandsäcke befüllt und vordinglich im Einsatzgebiet Große Venedig verbaut, um Überflutungen der Insel möglichst zu verhindern. Wegen Überflutung wurden im Stadtgebiet bereits die Beusterstraße, die Große Venedig, der Hohnsen, die Mastbergstraße und ganz aktuell die Itzumer Hauptstraße gesperrt.
Für Fragen rund um den Starkregen und daraus resultierende Beeinträchtigungen ist bei der Feuerwehr ein Bürgertelefon geschaltet. Es ist heute bis 24 Uhr unter der Durchwahl 05121-12634 beziehungsweise -12647 erreichbar. Unter diesen Durchwahlen können sich auch Personen aus dem Quartier Kalenberger Graben melden, die ggf. Unterstützung beim Verlassen des Viertels benötigen.
Weitere Informationen sind fortlaufend unter www.hildesheim.de, www.facebook.com/Stadt.Hildesheim und in der Warn- und Informationsapp BIWAPP erhältlich.
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Der Kreistag prüft den Antrag der Kali+Salz auf Wiederinbetriebnahme des Schacht Siegfried bei Giesen. Die Gruppe aus SPD und CDU im Kreistag stehe der Förderung von Kalisalz mit Blick auf die zu erwartenden wirtschaftlichen und regionalen Entwicklungsperspektiven positiv gegenüber. Gleichzeitig sei sich die Gruppe der Verantwortung für die Umwelt bewusst. Vorab gilt es, alle Aspekte genauestens zu prüfen. Dazu sollen aktuelle Informationen zum Stand der Technik im Salzabbau und konkrete Maßnahmen zu Umweltschutzmaßnahmen eingeholt werden.
In Pressemitteilungen war zuvor von Versäumnissen im Verfahren seitens des Landkreis berichtet worden. Dieser weist die Vorwürfe jedoch zurück. Der Kreistag wolle sich bei dieser Entscheidung von außen nicht unter Druck setzen lassen. Intensive Gespräche mit den zuständigen Ministerien und Firmen seien jetzt zu führen. Außerdem wolle der Kreistag eine öffentliche Anhörung durchführen. Dann sollen Gemeinden, Verbänden sowie Bürgerinnen
und Bürgern die Möglichkeit haben, alle aus ihrer Sicht zu berücksichtigenden Belange bzw. Abwägungsmaterialien in das Verfahren einzubringen. SPD und CDU wollen das Ziel weiter engagiert verfolgen. Dabei setzten sie auf Transparenz und Öffentlichkeit beim Entscheidungsprozess.
sk
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