Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sich vor dem Bundesrat gegen eine so genannte „Ausländer-Maut“ auf deutschen Straßen ausgesprochen. Er sagte in einer Rede, durch die geplante „Infrastrukturabgabe“ würden neue Barrieren aufgebaut, wo Europa sonst in den letzten 25 Jahren erheblich zusammengewachsen sei. Die Abgabe soll sich an Fahrzeuge aus Ländern richten, die eine Maut erheben – deutsche Kraftfahrzeuge dagegen sollen weitestgehend unbelastet bleiben.
Weil sprach vor allem über den Verkehr über die 180 Kilometer lange Landgrenze zu den Niederlanden. Dort würde bereits eine Klage gegen die Infrastrukturabgabe vorbereitet. Im Falle des Falles könnten die Niederlande auch mit gleichen Mitteln zurückschlagen und eine Maut für deutsche Fahrzeuge einführen.
Die Abgabe sei kein positives Signal für das Zusammenwachsen Europas, und es spreche mehr dagegen als dafür – deshalb solle der Bundesrat das Vorhaben ablehnen, so Weil.
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In der Dritten Handball-Bundesliga hat Eintracht Hildesheim das Spiel gegen die MSG Groß-Umstadt gewonnen: In der Volksbank-Arena gelang ein souveräner Heimsieg mit 30:20 Toren. In der Tabelle hält der Verein damit eine knappe Führung vor dem HC Elbflorenz aus Dresden - dort muss die Eintracht in drei Wochen zum Spitzenduell antreten. Zuvor spielt das Team noch nächste Woche auswärts beim HSV Hannover und in zwei Wochen daheim gegen die MSG Groß Bieberau/Modau.
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In der Fußball-Regionalliga Nord hat der VfV Borussia 06 Hildesheim heute Nachmittag ein Unentschieden gegen die zweite Mannschaft des Hamburger Sportvereins erspielt: Die Partie im Friedrich-Ebert-Stadion endete 1:1. Das erste Tor schoss Bakery Jatta für die Gäste bereits in der 12. Minute, Hildesheims Christoph Lange traf kurz nach der Halbzeitpause zum Ausgleich.
In der Tabelle hält Hildesheim durch das Ergebnis den 13. Platz., der HSV rutscht von Rang 7 auf Rang 8 ab. Am nächsten Sonntag spielt der VfV auswärts gegen das Tabellenschlusslicht SV Eichede.
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Ein letztes Jahr in der Lüneburger Heide erschossener Wolf wird im Mai Teil einer Ausstellung im Landesmuseum in Hannover. Wie das Museum mitteilt, ist die Schau "Der Wolf. Ein Wildtier kehrt zurück" vom 21. Mai bis zum 30. September zu sehen. Sie soll das Leben und die Lebensbedingungen von Wölfen zeigen. Kooperationspartner ist dabei das Wolfsbüro des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz.
Der zwei Jahre alte Wolf hatte im Frühjahr 2016 für Schlagzeilen gesorgt, weil er offenbar alle Scheu vor den Menschen verloren hatte und sich ihnen immer wieder näherte. Mehrere Versuche, ihn davon abzuhalten, scheiterten, so dass das Umweltministerium im April den Abschuss verfügte.
Die ersten Wölfe kehrten 2006 nach Niedersachsen zurück. Nach Schätzungen leben hier heute etwa 80 bis 90 Tiere, die meisten davon in neun Rudeln. Der Schwerpunkt ist dabei die Lüneburger Heide.
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Die Hildesheimer Staatsanwaltschaft hat vor dem Landgericht Anklage gegen zwei Männer und eine Frau aus Gronau erhoben. Ihnen wird gemeinschaftliche besonders schwere Vergewaltigung in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und schwerer Freiheitsberaubung vorgeworfen, heißt es in einer Mitteilung.
Den polizeilichen Ermittlungen nach sollen das Trio und ihr späteres Opfer am 22. Dezember letzten Jahres in der Wohnung der Frau zusammengekommen sein, um ihren Geburtstag nachzufeiern. Am Abend soll es dann Streit zwischen den drei Angeklagten und dem 36-jährigen Mann über eine Flasche Wodka gegeben haben. Als dieser daraufhin die Wohnung verlassen wollte, soll er von einem der anderen Männer zu Boden geschlagen worden sein, woraufhin alle drei Angeschuldigten auf ihn eintraten und -schlugen.
Das Opfer musste sich laut Bericht zunächst still auf einen Stuhl setzen, später soll es zu mehrfachen, auch sexuellen Übergriffen auf ihn gekommen sein. Von einigen dieser Taten wurden offenbar auch Fotos gemacht. Nach 37 Stunden in der Gewalt der drei Angeklagten wollten diese ihr schwer verletztes Opfer zur Prostitution zwingen und ließen ihn dafür aus der Wohnung - dabei rief er einen Rettungswagen.
Der Mann trug unter anderem eine Rippenserienfraktur, mehrere Knochenbrüche am Kopf, mehrere Prellungen am gesamten Körper sowie Blutergüsse am Hals und im Gesicht davon. Das Trio wurde am 24.12. vorläufig festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Sie haben sich nicht zum Tatvorwurf geäußert. Ein in Auftrag gegebenes Gutachten zu ihrer Schuldfähigkeit liegt noch nicht vor.
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