Die Armutsquote ist in Niedersachsen leicht zurückgegangen.
Laut dem Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, der am Dienstag in Berlin veröffentlicht wurde, lebten in 2014 in Niedersachsen 15,8 Prozent der Bevölkerung in Armut. Das waren 0,3 Prozentpunkte weniger als im Jahr davor.
Dennoch sind hier mehr Menschen von Armut betroffen als im bundesdeutschen Vergleich: In ganz Deutschland beträgt die Quote 15,4 Prozent. Als arm gilt, wer in Haushalten mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens lebt. Bei Singles liegt die Armutsschwelle etwa bei 917 Euro, bei Paaren mit zwei Kindern bei 1.926 Euro.
Niedersachsen liegt im Bundesvergleich auf Rang sieben. Die geringste Armutsquote hat Baden-Württemberg mit 11,4 Prozent. Schlusslicht ist Bremen mit 24,1 Prozent.
cw
Die Stadt Hildesheim startet jetzt das Beteiligungsverfahren für den geplanten Umbau der südlichen Steingrube und lädt deshalb morgen Abend ins Scharnhorstgymnasium ein. Dort sollen Ideen, Anregungen und Hinweise für das weitere Planungsverfahren gesammelt werden. Der nördliche Teil des Parks wurde bis zum Frühjahr 2015 umgebaut, ähnliches soll nun im Süden geschehen. Die Veranstaltung beginnt morgen um 18 Uhr in der Aula der Schule.
fx
Unbekannte Täter sind am Montag in ein Mehrfamilienhaus in der Barienroder Straße in Ochtersum eingedrungen.
Wie die Polizei meldet, kletterten sie auf den Balkon einer Erdgeschosswohnung und hebelten die Tür auf. Im Inneren erbeuteten sie einige tausend Euro Bargeld sowie Goldringe und Armbanduhren. Der Wohnungsmieter war am Montag von 8:30 bis 23 Uhr abwesend – genauere Hinweise auf die Tatzeit gibt es nicht. Die Polizei ermittelt.
fx
Der Zoll hat auf der Autobahn 7 bei Hildesheim einen LKW wegen unzulässiger Transporte gestoppt. Laut Bericht handelt es sich um einen klassischen Fall von „Kabotage“. Diese liegt vor, wenn ein ausländisches Unternehmen innerhalb Deutschlands Transporte tätigt, ohne dafür die nötigen Einfuhrabgaben gezahlt zu haben.
Das LKW-Gespann war in Südosteuropa zugelassen. Es wurde vom Zoll sichergestellt und ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. Die Weiterfahrt des Fahrzeugs wurde von einer Zahlung von 45.000 Euro für die zu erwartenden Einfuhrabgaben, Kosten und Strafzahlungen abhängig gemacht.
fx
Die Milchwirtschaft in Niedersachsen fordert ein Ende des russischen Handelsembargos. Es sei die Hauptursache der derzeitigen Krise, sagte der Geschäftsführer der Landesvereinigung, Frank Feuerriegel.
Weitere Faktoren seien die Wirtschaftskrise in China und der sinkende Erdölpreis. Auf der Gegenseite würden in den westlichen Ländern immer mehr Milchprodukte hergestellt. Deshalb solle die Politik alle Kräfte bündeln, dass das Russland-Embargo aufgehoben werden könne.
Die russische Regierung hatte im Oktober 2014 ein Einfuhrverbot für Nahrungsmittel aus der EU verhängt – dies war eine Reaktion auf EU-Sanktionen wegen der Krise in der Ost-Ukraine. Dieses Embargo ist auch in Russland selbst umstritten, weil seitdem als Ersatz zahlreiche qualitativ deutlich schlechtere Produkte auf dem Markt gekommen sind.
fx
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